Lebendiger Unterricht

Auch in diesem Schuljahr wurde das JAG-Forum „Zukunft braucht Geschichte“ einberufen, diesmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es handelt sich dabei um eine eher informelle Einrichtung, die etwa zweimal jährlich in Erscheinung tritt. Zum Beispiel hält ein kompetenter Gast einen Vortrag mit eventueller Aussprache im Nachgang. Im Prinzip ist jedes Schulfach aus den unterschiedlichsten schulbezogenen Anlässen vorstellbar. Die Auswahl betreffend, zeichnet ein Geschichtskurs (SII/Bt) verantwortlich.

 

 

Hauptmann Peter Schelkle war nach den Herbstferien aus Siegen angereist, um mit den Geschichtskursen der Jahrgangsstufen 12 und 13 über aktuelle Themen betreffs Bundeswehr zu sprechen. – Bundeswehr? Was macht diese eigentlich? Was sind ihre Aufgaben? Wie viele Männer und Frauen arbeiten dort?

Einige hatten sich vorher schon ein wenig informiert, anderen war die Bundeswehr hauptsächlich durch ihre Einsätze in Afghanistan oder im Kosovo aus den Medien bekannt, wieder andere wussten überhaupt nicht, was sie zu erwarten hatte.

Vortrag Bundeswehr Jgst. 12 u. 13

Nach seiner Vorstellung berichtete der Jugendoffizier, dass er sich relativ früh für die Karriere bei der Bundeswehr entschieden habe und dass es auch für ihn eigentlich nach Nordafghanistan hätte gehen sollen. Doch anstelle am heißen Hindukusch für den Aufbau Afghanistans zu kämpfen, bekam er die Aufgabe, an öffentlichen Einrichtungen Menschen etwas über seinen Arbeitgeber und dessen Auftrag zu vermitteln.

Danach begann der eigentliche Teil des Vortrages. Dabei war es dem Referenten wichtig, kein heroisches Bild der Bundeswehr zu zeichnen, sondern, wie er betonte, ein realistisches. Bevor wir uns mit zwei aktuellen Themen beschäftigten, bekamen wir erst einmal einige Zahlen und Fakten vorgesetzt. Dann wurden wir über die neuen Aufgabenfelder der Bundeswehr informiert, die sich in den letzten Jahren doch sehr verändert haben.

Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter und es wurde gemeinsam über den Einsatz vor der Küste Somalias diskutiert, an dem sich die Bundeswehr seit Dezember 2008 im Rahmen der „Operation Atalanta“ beteiligt. Leider vergaßen während des Gespräches alle Beteiligten die Zeit, sodass nur noch sehr wenig Raum für den wohl heikelsten und am heftigsten diskutierten Einsatz der Bundeswehr blieb.

Trotz des kleinen Zeitmangels und der Tatsache, dass nur etwa 60 Schüler an dem Vortrag teilnehmen konnten und man sich bei jenen auf die „Geschichtler“ beschränkt hatte, war es im Großen und Ganzen eine sehr gelungene Veranstaltung, die hoffentlich nicht die letzte ihrer Art war.

Ludwig Bettelhäuser, LK Geschichte 12

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