Arfelder Bürger wollen alte Industriebrache beseitigen und Ortskern verschönern

Arfeld. Seit 2012 ist das Projekt, die Industriebrache der ehemaligen Firma Hartmann in ein Begegnungszentrum umzubauen, geplant. In diesem Ederzentrum „Via Adrina“ soll unter anderem ein neuer Treffpunkt für Vereine und die Bürger entstehen.

In der Zeit von 1874 bis 2003 war die Fabrik in der Stedenhofstraße, welche von den Brüdern Georg und Heinrich Hartmann gegründet wurde, noch intakt und stellte viele Arbeitsplätze für die Bewohner von Arfeld und den umliegenden Ortschaften zur Verfügung. Jedoch wurde die Nachfrage an Schuhleisten oder Prothesen irgendwann so gering,  dass die Firma geschlossen werden musste. Seit 2003 verrottet die Firma, sodass zum Beispiel ein Teil des Daches einstürzte und sich schon Pflanzen und Bäume in dem Gebäude ausbreiten. Jedoch soll aus der alten, vermodernden Fabrik ein neues Zentrum für die Bewohner Arfelds und die Benutzer des Ederauen-Radwegs geschaffen werden. Die Gefahr der Fabrik soll beseitigt werden und es soll Platz für ein neues Feuerwehrgerätehaus, für Vereine und selbstverständlich auch die Bürger geschaffen werden, zusätzlich sollen noch Lagerräume für die verschiedenen Vereine gebaut werden. So soll auch die Eisenbahnanlage der Modelleisenbahnfreunde Arfeld, welche zurzeit in der alten Schule zu besichtigen ist, in das Ederzentrum umziehen. Das in der Fabrik untergebrachte Schuhleistenmuseum, in welchem dort produzierte Schuhleisten, alte Maschinen, Dokumente und mehr ausgestellt sind, soll in den neuen Räumlichkeiten auch weiterhin gut erhalten bleiben und erweitert werden. Doch um das komplette Projekt zu finanzieren, entstehen Gesamtkosten von circa 1.341.000€. Die Kosten sollen zum Teil durch öffentliche Mittel im Rahmen der Regionale und natürlich durch die Unterstützung der Arfelder Bürger aufgebracht werden. Ein Teil der Abrissarbeiten hat schon begonnen, in Kürze werden die Bagger anrollen um die Sanierung zu starten.