So gut wie keine Schäden am Nepalese Children’s Home

Das Waisenheim in Nepal, das von den Schülern und Lehrern des JAG unterstützt wird, ist selbst nicht betroffen von den starken Erdbeben dieser Tage.

Der Leiter des Heims sandte uns folgende Botschaft, übersetzt wurde sie von Christoph Achenbach:

Das Waisenhaus ist sicher. Aaditya, der Manager, war auf der Dachterrasse, als das Beben am Samstag gegen Mittag Ortszeit passierte. Die Gebäude in Pokhara schwankten heftig und Menschen haben vor Angst geschrieen. Das Haus hat keine Schäden. Ein Haus in der Nachbarschaft hat Schäden an einer Wand. Alle Kinder waren zum Zeitpunkt des Bebens draußen und sind unverletzt.

 

In einigen Bereichen des Landes funktioniert zumindest das Mobiltelefon wieder, Festnetz und Strom sind ausgefallen. Wir konnten einige Freunde und Familienangehörige kontaktieren, die wir über unsere Arbeit im Waisenhaus kennengelernt haben.

Aadityas Heimatdorf in den Bergen nahe Kathmandu ist zerstört, aber es scheint derzeit, dass alle Mitglieder seiner Familie unverletzt sind. Zwei Elternhäuser der bei uns im Haus lebenden Kinder sind zerstört worden, aber die Familienmitglieder haben überlebt, soweit wir bislang wissen. Die Famile der Jungs mit Muskelschwund, die an der Straße nach Kathmandu lebt, scheint in Ordnung zu sein wie auch andere, die wir kontaktiert haben. Ein nepalischer Freund aus Pokhara macht sich ernste Sorgen um seinen Neffen und dessen Familie, die in Kathmandu leben. Offenbar sind diese unter den Trümmern ihres eingestürzten Hauses begraben. Die Nacht von Samstag auf Sonntag haben viele Freunde unter freiem Himmel geschlafen, insgesamt gab es bislang 60 Nachbeben, am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr ein starkes. Einige beim Hauptbeben beschädigte Gebäude haben die Nachbeben nicht überstanden.

Obwohl Pokhara in gleicher Entfernung zum Epizentrum des Bebens liegt, gab es in der Stadt relativ wenige Schäden. Einige alte Häuser sind eingestürzt und leider dabei auch Menschen getötet worden. Aber in Pokhara gab es nicht die fürchterlichen Zerstörungen wie in Kathmandu, Bakthapur und etlichen Bergdörfern.

Es sieht derzeit so aus, dass große Teile der Altstadt von Kathmandu, Patan und Bakthapur zerstört worden. Im Kathmandutal gibt es auch an Wohnhäusern viele Schäden, Straßen sind aufgerissen und unpassierbar. Einige Bergdörfer nahe des Epizentrums im Lamjung Himal sind, nach allem, was man bisher weiß, dem Erdboden gleichgemacht worden. In den Bergregionen kam es zu zahlreichen Erdrutschen und Lawinenabgängen, die durch die Erschütterungen ausgelöst wurden. Gott sei Dank ist das Beben tagsüber passiert, wo viele Menschen sich nicht in den Gebäuden aufgehalten haben. Die Zahl der Toten wird vermutlich in die Tausende gehen mit noch einmal mehr Menschen, die verletzt oder obdachlos geworden sind.

Dem Kathmandutal droht eine weitere Gefahr, der Ausbruch von Krankheiten und Seuchen bedingt durch fehlendes sauberes Wasser und die allmählich beginnende Monsumzeit mit starken Regenfällen. Wir arbeiten mit anderen Waisenhäusern in Pokhara zusammen, um in dieser Katastrophensituation Schlafplätze für Kinder aus dem Kathmandutal oder zerstörten Bergdörfern anzubieten, die nun obdachlos sind. Es wird zahlreiche Kinder geben, die durch das Beben ihre Eltern verloren haben, bei anderen werden die Eltern verletzt sein bzw. die Familie wird ihr Dach über dem Kopf verloren haben. Obwohl unser Waisenhaus voll belegt ist, werden wir dort noch für Kinder Platz machen, so dass sie in dieser Katastrophe so lange ein sicheres Dach über dem Kopf haben, bis deren Familien oder Bekannte eine sichere Bleibe gefunden haben werden. Das kann einige Monate oder gar Jahre dauern. Darüber hinaus werden wir die Menschen unterstützen, die wir kennen und die durch das Beben ihre Bleibe verloren haben.

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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