Während unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 im vergangenen Jahr als Gastschüler 8 Tage in Stare Pole verbrachten, durften sie in diesem Jahr vom 04. Juni bis zum 11. Juni 2016 die Gastgeber für insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler sowie 2 betreuende Lehrkräfte unserer polnischen Partnerschule Zespó? Szkó? w Starym Polu sein.
 
Die Befürchtungen, die in diesem Frühsommer nahezu alltäglichen Wetterkapriolen würden uns einen Strich durch die Planungen und das bevorstehende Programm machen, erwiesen sich im Nachhinein als gänzlich unbegründet. Sämtliche Programmpunkte und Unternehmungen konnten bei fast durchgängig strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen durchgeführt werden. Nach der Ankunft unserer polnischen Gäste am Samstagmorgen um 7:30 Uhr in Bad Berleburg, stand zunächst für die meisten Schülerinnen und Schüler die Regeneration von den Strapazen der langen nächtlichen Reise im Vordergrund, bevor in den Gastfamilien über das gesamte Wochenende gemeinsame Unternehmungen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Erkundung der Region in und um Bad Berleburg stattfanden. Am darauf folgenden Montag startete das gemeinsame fünftägige Programm aller Teilnehmer in der Sporthalle mit der Durchführung verschiedener Integrationsspiele zum besseren Kennenlernen der gesamten Gruppe. Auch die Lehrkräfte ließen es sich nicht nehmen, an den Spielen teilzunehmen, schließlich galt es auch für sie, die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Partnerschule kennenzulernen.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Harbrink, erfolgte eine Führung durch die Schule mit anschließender Hospitation des Unterrichts sowie ein gemeinsames Essen in der schuleigenen Mensa. Der Nachmittag wurde mit einer Stadtführung durch Bad Berleburg sowie einer Schlossführung abgerundet und mit einem gemeinsamen Grillen, an dem auch die Gasteltern teilnahmen, auf dem Grillplatz in Wemlighausen abgeschlossen. Ganz besonderen Dank gilt an dieser Stelle noch mal Herrn Rainer Gelies, der durch seine kompetente und unterhaltsame Führung unseren Gästen einen hervorragenden Einblick in die Stadt Bad Berleburg geben konnte. Der Dienstag stand mit dem ganztägigen Ausflug an den Edersee, bei dem wir das Schloss Waldeck – hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, unter welchen unmenschlichen Bedingungen (vermeintliche) Straftäter sowie Hexen gefangen gehalten, gefoltert und hingerichtet wurden - die Sperrmauer, den Wildtierpark mit einer Greifvogelflugshow und den Baumkronenpfad besichtigten, ganz im Zeichen von Geschichte und Ökologie. Auch in den beiden folgenden Tagen erfolgten ganztägige Ausflüge, bei denen wir die Ausflugsziele Marburg und Frankfurt jeweils mit dem Zug ansteuerten. Am Mittwoch „wandelte“ die Austauschgruppe mit einer Stadtführung durch Marburg „[a]uf den Spuren der Gebrüder Grimm“ und besichtigte die Elisabethkirche. Mit dem gemeinsamen Essen in der Mensa erhielt sie dann die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in den Alltag der zahlreichen Studenten der Universitätsstadt zu erhalten, bevor sie in Kleingruppen die Stadt mit ihren historischen Fachwerkbauten und engen Gassen rund um das Schloss eigenständig erkundete. Die Besuche des Senckenberg Museums und der Paulskirche in Frankfurt bildeten den Abschluss der ganztägigen Programmpunkte. Durch die vielen gewonnenen Eindrücke während der sog. „Highlight-Führungen“ im Museum stellte dieser Tagesausflug im wahrsten Sinne des Wortes einen der Höhepunkte des Austausches dar. Am Freitag, dem letzten gemeinsamen Tag aller Teilnehmer, fand sich die Gruppe in der Schule wieder, um die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen der vergangenen Tage in Form eines Foto-Projektes zu rekapitulieren. Hierbei dokumentierten die jeweiligen deutsch/polnischen Austauschpaare die einzelnen Tage mit eigenen Fotos und Erlebnisberichten, um diese dann in einer gemeinsamen Präsentation allen Teilnehmern am Austausch vorzustellen.
Bevor das gemeinsame Wochenprogramm durch das Mittagessen in der Schule und die Verabschiedung durch Herrn Harbrink beendet wurde, pflanzten die Schülerinnen und Schüler einen Kirschbaum auf dem Schulgelände als Symbol für die mittlerweile seit 2011 gewachsene fünfjährige deutsch/polnische Freundschaft, die natürlich auch in Zukunft mit dem Besuch unserer Schülerinnen und Schüler in Stare Pole im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden soll. Nach einem weiteren Tag in den deutschen Gastfamilien war es dann soweit, der Abschied unserer polnischen Gäste stand am Samstagabend bevor. Die zahlreichen Tränen während der Verabschiedung machten deutlich, dass sich bei einem Großteil der deutsch/polnischen Schülerinnen und Schüler wirkliche Freundschaften angebahnt haben.
Aus diesem Grund blicken wir natürlich sehr gespannt und mit großer Vorfreude auf  unseren Besuch im nächsten Jahr.
 
In diesem Sinne: Do widzenia! – Auf Wiedersehen!

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