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Schulinternes Curriculum BiologieSekundarstufe I

 

Präambel

Die Fachschaft Biologie hat sich am 26. Mai 2011 auf die folgenden verbindlichen Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung und Leistungsbewertung geeinigt.

 

Für unser schulinternes Curriculum stellten die Prinzipien unseres Namenspatrons (vgl. Schulprogramm), Johannes Althusius, einen normativen Rahmen.

 

Zudem bezieht sich dieses Curriculum auf die derzeit gültigen gesetzlichen Regelungen und curricularen Vorgaben:

  • Schulgesetzt für das Land Nordrhein-Westfalen
  • APO SI
  • APO GOst
  • Kernlehrplan Biologie Sek. I Gymnasium
  • Lehrplan Biologie Sek.II
  • Vorgaben des MSW zum Zentralabitur

 

Stand: 26.05.2011

Die in der Spalte „prozessbezogene Kompetenzen“ gemachten Angaben und Beispiele sind Vorschläge einer Zuordnung der prozessbezogenen Kompetenzen zu Inhaltsfeldern/ fachlichen Kontexten. Das heißt: Die genannten prozessbezogenen Kompetenzen sind allesamt in der Orientierungsstufe einzuführen und auszubauen, die Lehrkraft darf allerdings andere Inhaltsfelder wählen.

Die prozessbezogenen Kompetenzen sind abgekürzt in das Schulcurriculum eingebracht, die Aufschlüsselung der Abkürzungen findet sich auf den folgenden Seiten.

Die konzeptbezogenen Kompetenzen ergeben sich aus den Inhaltsfeldern und sind von den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern entsprechen zu berücksichtigen und dem Kernlehrplan Biologie NRW Nr. 3413 (S. 27 – 33) zu entnehmen.

Die prozessbezogenen Kompetenzen E1, E8, E9, E13, K5, K6, B4, B6, B10 sind grundsätzlich im Unterricht zu berücksichtigen und sukzessive bis zur Klasse 9 auszubauen.


Jahrgangsstufen 5/6

Die folgenden Themen sind in ihrer Reihenfolge von der jeweiligen Lehrerin/ dem jeweiligen Lehrer frei zu wählen und den Gegebenheiten der Jahreszeit anzupassen.

 

Sexualerziehung sollte allerdings erst in der Jahrgangsstufe 6 thematisiert werden.

 

Inhaltsfelder

Fachliche Kontexte

Prozessbezogene Kompetenzen

Bau und Leistungen des menschlichen Körpers

Gesundheitsbewusstes Leben

 

Ernährung und Verdauung

  • Lecker und gesund

E7 (Recherchen zur Zusammensetzung verschiedener Lebensmittel),

B5

Bewegungssystem

  • Bewegung – Teamarbeit für den ganzen Körper

E12 (Wirbelsäulenmodelle, Gelenkmodelle, Fußgewölbemodelle),

B5

Atmung und Blutkreislauf

  • Aktiv werden für ein gesundheitsbewusstes Leben

E2, E4 (z.B. Wie atmen wir? Versuche zur Brust- und Bauchatmung),

B5

Suchtprophylaxe

 

B2, B5, B7

K1,

Überblick und Vergleich von Sinnesorganen des Menschen

Die Umwelt erleben: die

Sinnesorgane

 

Aufbau und Funktion von Ohr oder Auge des Menschen

  • Erfahrungen mit allen Sinnen

B8

Reizaufnahme und Informationsverarbeitung beim Menschen

  • Sicher im Straßenverkehr – Sinnesorgane helfen

E1, E4 (Versuche zum räumlichen Sehen, blinden Fleck)

Vielfalt von Lebewesen

Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen

 

Bauplan der Blütenpflanzen

  • Was lebt in meiner Nachbarschaft?

E6 (Herbarium; Exkursionen ins Schulumfeld)

K4 (Arbeit mit Zeichnungen, Modellen, Realobjekten)

Blattaufbau, Zellen

 

E5 (Arbeiten mit dem Mikroskop)

Fortpflanzung, Entwicklung und Verbreitung bei Samenpflanzen

 

E9 (Experimente zum Schwebeverhalten von Körpern)

Angepasstheit von Pflanzen und Tieren an die Jahreszeiten

Tiere und Pflanzen im Jahreslauf

 

Fotosynthese, Produzenten, Konsumenten

  • Ohne Sonne kein Leben

E11

Angepasstheit von Pflanzen an den Jahresrhythmus

  • Pflanzen und Tiere – Leben mit den Jahreszeiten

 

Angepasstheit von Tieren an verschiedene Lebensräume (Aspekte Ernährung und Fortbewegung)

 

E3 (Vergleich von Gebissen von Mensch, Hund, Rind)

K4 (Arbeit mit Modellen, Realobjekten und Zeichnungen)

Sinnesleistungen bei Tieren (Orientierungsaspekt und Vergleich zum Menschen)

  • Tiere als Sinnesspezialisten

B8

Unterscheidung zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen

  • Naturschutz
  • Tiere und Pflanzen im Jahreslauf

 

Nutzpflanzen und Nutztiere

 

B1, B3, B7, B9, B11

Biotop- und Artenschutz

 

B1, B3, B7, B9, B11

K1, K2

Wärmehaushalt und Überwinterung bei Tieren

 

K3 (Referate über verschiedene Arten der Überwinterung)

Entwicklung exemplarischer Vertreter der Wirbeltierklassen und eines Vertreters der Gliedertiere

  • Extreme Lebensräume – Lebewesen aus aller Welt

K7

Sexualerziehung

 

Veränderungen in der Pubertät

Bau und Funktion der Geschlechtsorgane

Paarbindung, Geschlechtsverkehr, Empfängnis, Empfängnisverhütung

E1

B5

Schwangerschaft und Geburt

Entwicklung vom Säugling zum Kleinkind

B5

 

 

Jahrgangsstufen 8/9

Die folgenden Themen sind in ihrer Reihenfolge von der Fachkonferenz Biologie festgelegt und sollten auch so unterrichtet werden.

Jgst. 8.1

Inhaltsfelder

Fachliche Kontexte

Prozessbezogene Kompetenzen

Energiefluss und Stoffkreisläufe

Regeln der Natur

 

Erkundung und Beschreibung eines ausgewählten Biotops (Produzenten, Konsumenten, Destruenten), Nahrungsbeziehungen, Energieumwandlung, Energiefluss, offene Systeme, Veränderung von Ökosystemen durch Eingriffe des Menschen, Biotop- und Artenschutz an ausgewählten Beispielen,

  • Erkundung eines Ökosystems

 

E1,E2, E6, E9, E10, E13,

K3, K5, K6

B3, B6, B7, B10, B11

(Untersuchung eines geeigneten Ökosystems; Präsentation der Ergebnisse und Daten in angemessener Form; Erstellung von Nahrungsnetzen; Möglichkeiten des Schutzes von Ökosystemen; evtl. Betrachtung von aktuellen Berufsfeldern)

Treibhauseffekt und Nachhaltigkeit

  • Treibhauseffekt

K2, B9 (Diskussionsrunde: Ökonomie vs. Ökologie)

 

Jgst. 8.2

Inhaltsfelder

Fachliche Kontexte

Prozessbezogene Kompetenzen

Individualentwicklung des Menschen

Stationen eines Lebens – Verantwortung für das Leben

 

Fortpflanzung und Entwicklung (Befruchtung, Embryonalentwicklung, Geburt, Tod)

  • Embryonen und Embryonenschutz

 

E11

K7

Anwendung modernen medizintechnischer Verfahren, Grundlagen gesundheitsbewusster Ernährung, Gefahren von Drogen,

  • Verantwortlicher Umgang mit dem eigenen Körper

E7, E13

K1, K5

B4, B5

(Recherche geeigneter aktueller Informationen über moderne medizinische Verfahren und kritische Bewertung der Alltagsrelevanz)

Bau und Funktion der Niere und Bedeutung als Transplantationsorgan

  • Organspender werden?

E5

K4

(Mikroskopieren und Zeichnen von Nierenpräparaten)

Sexualerziehung

 

Mensch und Partnerschaft,

Bau und Funktion der Geschlechtsorgane,

Familienplanung und Empfängnisverhütung

E11, E13,

K2, K5, K7,

B5

(Umgang mir Kondomen; Betrachtung der Familienplanung und der Empfängnisverhütung in Form eines Rollenspiels)

 

 

  1. 9.1 und 9.2

Das Thema Grundlagen der Vererbung sollte möglichst in der Jgst. 9.1 begonnen und dann in der Jgst. 9.2 fortgeführt werden.

 

Inhaltsfelder

Fachliche Kontexte

Prozessbezogene Kompetenzen

Kommunikation und Regulation

Erkennen und reagieren

 

Bau und Funktion des Nervensystems mit ZNS im Zusammenhang mit Sinnesorgan und Effektor,

  • Signale: senden, empfangen und verarbeiten

E2, E8

K5

(Erarbeitung von Fragestellungen zur Funktion ausgesuchter Sinnesorgane und Überprüfung durch geeignete einfache Experimente; Darstellung des Versuchsaufbaus und der Ergebnisse)

Bakterien, Viren, Parasiten (Malaria), Immunsystem, Impfung, Allergie,

  • Krankheitserreger erkennen und abwehren

 

E12, E13

Regulation durch Hormone, Regelkreis

  • Nicht zu viel und nicht zu wenig: Zucker im Blut

K4

Grundlagen der Vererbung

Gene – Bauanleitung für Lebewesen

 

Dominat/rezessive und co-dominante Vererbung, Erbanlangen, Chromosomen, Genotypische Geschlechterbestimmung, Veränderungen des Erbgutes

  • Gene – Puzzle des Lebens
  • Genetische Familienplanung

E7, E10, E13,

K1, K2, K4, K5,

B1, B2, B4, B6, B8

(Verdeutlichung der Vorgänge mit Chromosomen aus Knetmasse; Interpretation von Familienstammbäumen; kritische Betrachtung der gentechnischen Möglichkeiten und Gefahren)

 

 

Inhaltsfelder

Fachliche Kontexte

Prozessbezogene Kompetenzen

Evolutionäre Entwicklung

Vielfalt und Veränderung – eine Reise durch die Erdgeschichte

 

Erdzeitalter, Datierung, Stammesentwicklung der Wirbeltiere und des Menschen, Evolutionsmechanismen, Wege der Erkenntnisgewinnung am Beispiel evolutionsbiologischer Forschung

  • Den Fossilien auf der Spur
  • Lebewesen und Lebensräume – dauernd in Veränderung
  • Vielfalt der Lebewesen als Ressource

E3, E10, E12, E13,

K5, K6,

B9


 

Prozessbezogenen Kompetenzen

Kompetenzbereich: E = Erkenntnisgewinnung

 

Schülerinnen und Schüler ...

  • beobachten und beschreiben biologische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung.
  • erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe biologischer Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind.
  • analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen, u.a. bzgl. Anatomie und Morphologie von Organismen.
  • führen qualitative und einfache quantitative Experimente und Untersuchungen durch und protokollieren diese.
  • mikroskopieren und stellen Präparate in einer Zeichnung dar.
  • ermitteln mit Hilfe geeigneter Bestimmungsliteratur im Ökosystem häufig vorkommende Arten.
  • recherchieren in unterschiedlichen Quellen (Print- und elektronische Medien) und werten die Daten, Untersuchungsmethoden und Informationen kritisch aus.
  • wählen Daten und Informationen aus verschiedenen Quellen aus, prüfen sie auf Relevanz und Plausibilität und verarbeiten diese adressaten- und situationsgerecht.
  • stellen Hypothesen auf, planen geeignete Untersuchungen und Experimente zur Überprüfung, führen sie unter Beachtung von Sicherheits- und Umweltaspekten durch und werten sie unter Rückbezug auf die Hypothesen aus.
  • interpretieren Daten, Trends, Strukturen und Beziehungen, erklären diese und ziehen geeignete Schlussfolgerungen.
  • stellen Zusammenhänge zwischen biologischen Sachverhalten und Alltagserscheinungen her und grenzen Alltagsbegriffe von Fachbegriffen ab.
  • nutzen Modelle und Modellvorstellungen zur Analyse von Wechselwirkungen, Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung biologischer Fragestellungen und Zusammenhänge.
  • beschreiben, veranschaulichen oder erklären biologische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache und mit Hilfe von geeigneten Modellen und Darstellungen, u. a. die Speicherung und Weitergabe genetischer Information, Struktur-Funktionsbeziehungen und dynamische Prozesse im Ökosystem.

 

Prozessbezogenen Kompetenzen

Kompetenzbereich: K = Kommunikation

 

Schülerinnen und Schüler ...

  • tauschen sich über biologische Erkenntnisse und deren gesellschafts- oder alltagsrelevanten Anwendungen unter angemessener Verwendung der Fachsprache und fachtypischer Darstellungen aus.
  • kommunizieren ihre Standpunkte fachlich korrekt und vertreten sie begründet adressatengerecht.
  • planen, strukturieren, kommunizieren und reflektieren ihre Arbeit, auch als Team.
  • beschreiben und erklären mit Zeichnungen, Modellen oder anderen Hilfsmitteln originale Objekte oder Abbildungen verschiedener Komplexitätsstufen.
  • dokumentieren und präsentieren den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit sachgerecht, situationsgerecht und adressatenbezogen, auch unter Nutzung elektronischer Medien, in Form von Texten, Skizzen, Zeichnungen, Tabellen oder Diagrammen.
  • veranschaulichen Daten angemessen mit sprachlichen, mathematischen und bildlichen Gestaltungsmitteln.
  • beschreiben und erklären in strukturierter sprachlicher Darstellung den Bedeutungsgehalt von fachsprachlichen bzw. alltagssprachlichen Texten und von anderen Medien.

 

Prozessbezogenen Kompetenzen

Kompetenzbereich: B = Bewerten

 

Schülerinnen und Schüler ...

  • beurteilen und bewerten an ausgewählten Beispielen Daten und Informationen kritisch auch hinsichtlich ihrer Grenzen und Tragweiten, u. a. die Haltung von Heim- und Nutztieren.
  • unterscheiden auf der Grundlage normativer und ethischer Maßstäbe zwischen beschreibenden Aussagen und Bewertungen.
  • stellen aktuelle Anwendungsbereiche und Berufsfelder dar, in denen biologische Kenntnisse bedeutsam sind.
  • nutzen biologisches Wissen zum Bewerten von Chancen und Risiken bei ausgewählten Beispielen moderner Technologien und zum Bewerten und Anwenden von Sicherheitsmaßnahmen bei Experimenten im Alltag.
  • beurteilen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und zur sozialen Verantwortung.
  • benennen und beurteilen Auswirkungen der Anwendung biologischer Erkenntnisse und Methoden in historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen an ausgewählten Beispielen.
  • binden biologische Sachverhalte in Problemzusammenhänge ein, entwickeln Lösungsstrategien und wenden diese nach Möglichkeit an.
  • beurteilen die Anwendbarkeit eines Modells.
  • beschreiben und beurteilen an ausgewählten Beispielen die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Umwelt.
  • bewerten an ausgewählten Beispielen die Beeinflussung globaler Kreisläufe und Stoffströme unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung.
  • erörtern an ausgewählten Beispielen Handlungsoptionen im Sinne der Nachhaltigkeit.

Weitere Ergänzungen zum Schulinternen Curriculum des Faches Biologie

Stand: 26.05.2011

Fachbezogene Vernetzung

Im Fachbereich Biologie findet eine Vielzahl regelmäßiger Kooperationen mit außerschulischen Partnern statt. Zu nennen wären hier folgende Themen:

  • Suchtprävention für die Sek I in Kooperation mit der Suchtklinik Bad Berleburg,
  • Sexualerziehung und Gesundheitstage für die Jgst. 8 in Kooperation mit dem Kreisgesundheitsamt,
  • Neurobiologie und Suchtprävention für die Oberstufe in Zusammenarbeit mit Herrn Saßmannshausen, Psychiater und Leiter der Suchtklinik Olsberg,
  • Eltern- und Schülerinformationsveranstaltung zum Thema: Essstörungen in Kooperation mit der Kinderklinik Siegen,
  • Umweltbus vor Ort für die Jgst. 5, 8 und 12, unterstützt von der Natur- und Umweltschutz Akademie NRW,
  • Ernährung und Herzkreislauferkrankungen (Projektwoche) in Kooperation mit der Herz-Kreislauf-Klinik Bad Berleburg.

 

Zudem sollten innerhalb der Projektwoche immer wieder auch naturwissenschaftlich geprägt Themen und Exkursionen angeboten werden. So wurden beispielsweise in den letzten Jahren Pflanzen- und Pilzbestimmungsübungen in den nahe gelegenen Wäldern oder Exkursionen  in den Kellerwald, zur Analyse eines terrestrischen Ökosystems, angeboten.

 

Derzeit findet zudem eine von den Schülerinnen und Schülern gut angenommene Schulhof AG statt, die die Bepflanzung der Schule und des Schulhofes mit entwickelt und sich um die Pflege der bestehenden Pflanzenbestände kümmert.

 

Zur Vorbereitung der Berufs- und Studienwahl findet an unserer Schule jährlich ein Betriebserkundungstag statt.

Im naturwissenschaftlich-medizinischen Bereich wird dazu die Erkundung der Herz-Kreislauf-Klinik angeboten, die einen gezielten Einblick in die Arbeitswelt eines medizinisch-diagnostischen Betriebs erlaubt.

Fachspezifische Fördermaßnahmen

Die Fachkonferenz hat sich darauf geeinigt, dass im Unterricht gezielt auch auf eine Binnendifferenzierung zu achten ist. So sollten Gruppenarbeiten mit unterschiedlich anspruchsvollen Aufgaben, Arbeitsblätter mit weiterführenden fakultativ zu lösenden Aufgaben gestellt oder Lernen im Stationsbetrieb gefördert werden.

Auch durch kooperative Arbeitsformen und ein Helfersystem können sich die Kinder gegenseitig fordern und fördern.

Der Hinweis auf naturwissenschaftliche Wettbewerbe und eine Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch die unterrichtende Lehrperson ist ebenfalls wünschenswert.

 

Eine Arbeit in geschlechtsspezifischen Gruppen bietet sich beispielsweise immer wieder im Bereich der Sexualerziehung an (Jgst. 6 und 8), um Themen in geschlechtshomogenen Gruppen zunächst in einer vertrauten Atmosphäre zu besprechen.

Exemplarische fachspezifische Aussagen zur Gestaltung von Lernprozessen

Im Bereich der Schülerorientierung und Erziehung zu Selbstständigkeit und sozialer Verantwortung finden sich im schulinternen Curriculum der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II vielfältige Möglichkeiten. Exemplarisch sei hier auf Themen wie: Organspender werden? (Jgst. 8.2), Embryonen und Embryonenschutz (Jgst. 8.2) oder Biotop und Artenschutz (Jgst. 5/6) und pränatale Diagnostik, genetische Beratung und Gentherapie (Genetik QP 1), Artenschutz (Ökologie QP 1) oder Drogen (Neurobiologie QP 2) verwiesen.

 

Auch im Bereich der Methodenvielfalt und der Verwendung unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen finden sich in unserem Curriculum eine Menge möglicher Anknüpfungspunkte, um in variablen Gruppenkonstellationen zu arbeiten, unterschiedliche Methoden zu erproben und so im Unterricht verschiedene Informationskanäle anzusprechen.

Exemplarisch seien hier Versuche zur Atmung oder zum räumlichen Sehen (Jgst. 5/6), die Arbeit mit dem Mikroskop (Jahrgangsstufen übergreifend), Untersuchungen von Ökosystemen (Jgst. 8) und Diskussionsrunden zu moralisch-ethisch geprägten Themen, wie Ökologie vs. Ökonomie oder genetische Familienplanung (Jgst. 8/9) zu nennen.

 

Zum Thema Sorge für die Gesundheit finden sich im Fach Biologie ebenfalls viele Kontexte, die dieses Thema beinhalten. Zum Beispiel: Lecker und Gesund (Jgst. 5/6), Bewegung - Teamarbeit für den ganzen Körper (Jgst. 5/6) oder Krankheitserreger erkennen und abwehren (Jgst. 9).

 

 

Fachschaftsinterne Absprachen zur Qualitätssicherung

Die Fachschaft informiert sich regelmäßig über das aktuelle fachspezifische Fortbildungsangebot und die Teilnehme der Fachkonferenz sind angehalten, sich in regelmäßigen Abständen fortzubilden. Über den Inhalt der jeweiligen Fortbildungen wird in den Fachkonferenzen berichtet, um neue Erkenntnisse und Methoden allen Mitgliedern möglichst gewinnbringend nahe zu bringen (vgl. hierzu auch das Förderkonzept der Schule).

 

Zudem findet in regelmäßigen Abständen eine Information durch den Gefahrgutbeauftragten der Schule, Herrn Bem, statt.

Die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer sind angehalten, die Schülerinnen und Schüler vor Versuchen u.ä. über die jeweiligen Sicherheitsmaßnahmen aufzuklären und auf deren Einhaltung genau zu achten.

 

Zur Erhaltung der Funktionalität ist ein jährliches gemeinsames Aufräumen und Reinigen der Biologieräume und der Sammlungs- und Vorbereitungsräume durchzuführen.

 

Zukünftig bedarf es noch einer klaren Vereinbarung zur Bewertung von Facharbeiten und einer noch genaueren Absprache der Themen mit dem Differenzierungsbereich Ökologie 8/9, da es anscheinend hier immer wieder zu einzelnen Themenüberschneidungen gekommen ist.

 

 

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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