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Curriculum Politik SI

 

Vorwort

Die Fachkonferenz Politik/Wirtschaft bzw. Sozialwissenschaften hat auf  ihre Sitzung am 26. Mai 2011 ein neues Hauscurriculum für die Sekundarstufe I sowie für die Sekundarstufe II beschlossen.

Das Curriculum Sek. I ersetzt das bisherige Curriculum und wurde um wesentliche Teile erweitert. So wurden den einzelnen Themen Kompetenzen zugeordnet, die von den Schülerinnen und Schülern im Laufe der Jahrgangsstufe zu erwerben sind. Außerdem hat die Konferenz verbindliche Kriterien für die Leistungsbewertung und der interdisziplinären Zusammenarbeit festgelegt.

Das Hauscurriculum wird ausdrücklich nicht als abgeschlossen betrachtet, sondern unterliegt der ständigen Evaluation und Weiterentwicklung durch Erfahrungsaustausch in der Fachschaft und Fortbildung. Die Fachkonferenz wird in Abständen das Curriculum überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren.

Das Curriculum für die Sekundarstufe II ist explizit als „vorläufig“ gekennzeichnet bis zur Veröffentlichung der erforderlichen Vorgaben, z. B. zu Kompetenzen, durch das Schulministerium NRW. Bis dahin dient es als verbindliche Arbeitsgrundlage für den Unterricht in der Oberstufe.

Sekundarstufe I

Gestaltung von Lernprozessen

Die Organisation des Unterrichts muss so erfolgen, dass sowohl leistungsstarke Schüler entsprechend ihrer Begabungen gefördert werden, als auch leistungsschwächere Schülern die Möglichkeit erhalten, Rückstände aufzuarbeiten und sich in ihrer Leistung zu verbessern. Dies kann konkret erfolgen durch die Möglichkeit, zu selbst gewählten Themen Referate, Protokolle etc. anzufertigen. Dabei sollte aber ein thematischer Bezug zu den Inhalten des  Unterrichts gewahrt sein. Im Unterricht selbst kann eine Binnendifferenzierung z.B. durch arbeitsteiliges Vorgehen umgesetzt werden, wobei die Aufträge an die verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden verknüpft werden können. Dabei ist auf die jeweiligen Lernanforderungen der Schüler zu achten.

Die oben angeführten Aspekte sind im Zusammenhang mit dem Prinzip der Schülerorientierung zu sehen. Die Schüler sollen die Möglichkeit haben, ihre eigenen Interessen mit in das Unterrichtsgeschehen einzubringen. Dies ist nicht nur im Hinblick auf ihre Bereitschaft zur Leistung ein Vorteil, sondern ermöglicht auch die Förderung selbstständigen Arbeitens (wie z.B. bei dem oben angedeuteten Referat).

Um den unterschiedlichen Interessen und Lernwegen gerecht zu werden, soll der Unterricht durch eine möglichst hohe Methodenvielfalt gekennzeichnet sein. Bei den Arbeits- und Sozialformen soll daher den kooperativen bzw. handlungsorientierten Ansätzen ein möglichst hohes Gewicht zukommen. Der politikwissenschaftliche Unterricht bietet dazu eine Reihe von Möglichkeiten. So kann z.B. Handlungsorientierung im Bereich von Arbeitsergebnissen / Produkten eine Rolle spielen (Mindmaps, Plakate etc.), aber auch im Bereich der methodischen Gestaltung von Unterrichtsprozessen (Rollenspiele, Planspiele, Erkundungen, Befragungen, Pro-Contra-Debatten etc.).

Schulinterne und außerschulische Verknüpfungen

  • Eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Fächern, vor allem mit Geschichte und Erdkunde ist anzustreben.
  • In der Klasse 9 findet am JAG ein einwöchiges Betriebspraktikum statt. Das Fach Politik beteiligt sich maßgeblich an der Vorbereitung des Praktikums und wertet dieses im Rahmen des Inhaltsfeldes „Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens“ aus.
  • Im Rahmen des Themas „Politik in der Gemeinde“ findet eine Erkundung der Stadtverwaltung und anderer städtischer Einrichtungen, z.B. Feuerwehr, Bauhof, Stadtbücherei etc. statt.
  • Punktuelle Kontakte mit außerschulischen Institutionen im Rahmen der unterrichtlichen Themen sind anzustreben.
  • Materialien nichtschulischer Institutionen (z.B. Parteien, Bundestag, Verbände usw.) sollen Eingang in den Unterricht finden.

 

Lehrplan Politik/Wirtschaft Sek. I (G8)

 

Inhaltsfelder

Themen

 

Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler

Material

5

1. Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie

- Meine Klasse und ich

- Leben in der Schulgemeinschaft

- Zusammenleben in der Familie

- Demokratie in der Gemeinde

- beschreiben Möglichkeiten der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders und der Demokratie (Institutionen, Akteure und Prozesse),

- arbeiten produktiv in Gruppen, nehmen Gruppenprozesse wahr und gestalten diese aktiv mit.

- erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen mithilfe verschiedener alter und neuer Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken politische,

gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte,

- nehmen unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit wahr, erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diesbezügliche

Strukturmerkmale in elementaren Formen,

- vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,

- formulieren ein Spontanurteil und finden dafür eine angemessene und stimmige Begründung,

- verdeutlichen an Fällen bzw. Beispielen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils.

- treffen exemplarisch eigene (politische, ökonomische) Entscheidungen und begründen diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich,

- gehen mit kulturellen Differenzen im schulischen Umfeld angemessen um, d.h. sie suchen in konkreten Konfliktsituationen nach Verständigung und praktizieren

Formen der Konfliktmediation,

- nehmen eigene und fremde Interessen wahr, respektieren diese, setzen beide in Bezug zueinander und wenden Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen und Positionen im Rahmen demokratischer Regelungen innerhalb der Schule und des persönlichen Umfeldes bei konkreten Anlässen an.

- stellen ausgewählte Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe verschiedener Präsentationsformen dar.

Team 5/61

S. 10 - 87

 

2. Grundlagen des Wirtschaftens

- Vom richtigen Umgang mit Geld

- Kinder und Jugendliche als Verbraucher

- erläutern die Rolle des Geldes als Tauschmittel,

- beschreiben die menschlichen Grundbedürfnisse und Güterarten,

- benennen ihre Rechte und mögliche Risiken als Verbraucherinnen und Verbraucher,

- planen ein kleines, deutlich umgrenztes Interview/eine Befragung - auch mithilfe der neuen Medien - führen dieses durch und werten es aus,

- erstellen exemplarisch in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (z.B. Leserbrief, Plakat, Flyer, computergestützte Präsentation) zu konkreten,  anschaulich aufbereiteten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese argumentativ ein.

Team 5/6

S. 88 - 129

 

3. Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft

- Umweltschutz als Zukunftsaufgabe

- stellen Beispiele für die Bedeutung von Umweltschutz im Alltag dar,

- beschreiben eingeführte Fachbegriffe aller Kompetenzbereiche und wenden diese  kontextbezogen an,

Team 5/6

S. 130 - 151

 

4. Chancen und Probleme der Industrialisierung und Globalisierung

- Kinder in aller Welt

- erläutern die Bedeutung und den Stellenwert von Menschen-/Minderheitenrechten anhand konkreter Beispiele.

- nehmen unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit wahr, erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diesbezügliche Strukturmerkmale in elementaren Formen,

- vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen  für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,

- treffen exemplarisch eigene (politische, ökonomische) Entscheidungen und begründen diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich.

Team 5/6

S. 192 - 214

 

5. Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft

- Mit Unterschieden leben lernen

- . beschreiben kriterienorientiert die Lebensformen und Lebenssituationen bzw. Problemlagen von unterschiedlichen Sozialgruppen (z.B. Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Migranten, alten Menschen, behinderten Menschen oder Familien),

- nehmen unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit wahr, erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diesbezügliche

Strukturmerkmale in elementaren Formen,

- vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,

- gehen mit kulturellen Differenzen im schulischen Umfeld angemessen um, d.h. sie suchen in konkreten Konfliktsituationen nach Verständigung und praktizieren

Formen der Konfliktmediation,

  • nehmen eigene und fremde Interessen wahr, respektieren diese, setzen beide in Bezug zueinander und wenden Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen und Positionen im Rahmen demokratischer Regelungen innerhalb der Schule und des persönlichen Umfeldes bei konkreten Anlässen an.

 

Team 5/6

S. 152 - 173

 

6. Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft

- Massenmedien als Informationsquelle

- stellen ausgewählte Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe verschiedener Präsentationsformen dar.

- formulieren ein Spontanurteil und finden dafür eine angemessene und stimmige Begründung,

- erstellen exemplarisch in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (z.B. Leserbrief, Plakat, Flyer, computergestützte Präsentation) zu konkreten, anschaulich aufbereiteten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalte  und Problemlagen und setzen diese argumentativ ein.

Team 5/6

S. 174 - 191

 

1) W. Mattes u.a. (Hrsg.),  TEAM . Arbeitsbuch für Politik und Wirtschaft 5/6, Schöningh Paderborn 2008

 

 

Inhaltsfelder

Themen

 

Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler

Material

7

7. Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie

 

- Grundfragen der politischen Ordnung

- Recht und Rechtsprechung

- legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie - insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung,

- definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,

- präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert - ggf. auch im öffentlichen Rahmen,

- nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken - auch unter Zuhilfenahme neuer Medien - sinnvoll,

- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten

und Problemlagen und setzen diese intentional ein,

- besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,

- werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen

Team 7/82

S. 178 - 239

 

8. Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens

 

-Wirtschaft

- Wie arbeiten Unternehmen

- Jugend und Verbraucherschutz

- erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft  und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,

- legen Wege sowie Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar,

- wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,

- handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Kontra-Debatte,

führen grundlegende Operationen der Modellbildung - z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs durch,

- planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden.

- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer       Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,

- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte

Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,

- entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen     Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,

- reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,

- vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen

Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten  ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,

- erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese - ggf. probeweise - ab (Perspektivwechsel),

- stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,

- besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,

Team 7/8

S.108 - 177

 

12. Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft

- Jugendliche in der Gesellschaft

- Migration und Integration

- Suchtgefährdung

- erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehrmöglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit,

- . analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,

- . handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Kontra-Debatte,

führen grundlegende Operationen der Modellbildung - z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs durch,

- diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,

- prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte prüfen, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,

- unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die

verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).

- . gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und  sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,

- sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,

- setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- und Lebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein

werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.

Team 7/8

S. 10 – 63

S. 88 - 107

 

13. Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft

- Das Internet

- beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft,

- nutzen verschiedene - auch neue - Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,

- reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinter liegende Interessen.

Team 7/8

S. 64 - 87

2) W.

 Mattes u.a. (Hrsg.), TEAM . Arbeitsbuch für Politik und Wirtschaft 7/8, Schöningh Paderborn 2009

 

 

Inhaltsfelder

Themen

 

Kompetenzen: Die Schülerinnen und Schüler

Material

9

7. Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie

- Merkmale der demokratischen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland

-  legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie - insbesondere unterschiedliche Formen politischer

Beteiligung,

- erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System,

-  nutzen verschiedene - auch neue - Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,

-  sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,

 

Team 93

S. 62 - 109

 

8. Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens

- Aspekte der Wirtschaftspolitik

- Erfahrungen in der Arbeitswelt

 

-  erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes,

-  definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,

-  präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert - ggf. auch im öffentlichen Rahmen,

-  nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken - auch unter Zuhilfenahme neuer Medien - sinnvoll,

- handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Kontra-Debatte, führen grundlegende Operationen der Modellbildung - z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs durch,

-  reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,

-  prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte prüfen, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,

 

Team 9

S. 178 -221

 

9. Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft

- Jugendliche und Berufswahl

- Betriebspraktikum

- erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt,

- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten  und Problemlagen und setzen diese intentional ein,

- stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicherAnforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar  und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,

- . besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,

 

Team 9

S. 36 - 61

 

10. Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft

- Wirtschaft und Umwelt

-  unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung,

-  diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,

- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,

- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,

-  reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit  sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,

-  unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).

-  erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese - ggf. probeweise - ab (Perspektivwechsel),

-  besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,

 

Team 9

S. 222 - 251

 

11. Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit

- Soziale Sicherung heute und morgen

-  erläutern Grundsätze des Sozialstaatsprinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar,

- analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch,

-  präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert - ggf. auch im öffentlichen Rahmen,

- nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken - auch unter Zuhilfenahme neuer Medien - sinnvoll, diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,

- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,

- entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen     Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,

 

Team 9

S. 110 - 139

 

14. Internationale Politik im Zeitalter der Globalisierung

- Zur Situation der Menschenrechte

- Zum Stand der europäischen Integration

- Globalisierung

- Friedenssicherung als Aufgabe internationaler Politik

- Entwicklungspolitik

-  . analysieren die Bedeutung und die Herausforderungen des Globalisierungsprozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch,

-  erörtern die Entwicklung, die Chancen sowie die zentralen Probleme der EU an ausgewählten Beispielen,

-  erläutern am Beispiel eines Konfliktes Grundlagen der Friedens- und Sicherheitspolitik.

-  definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,

-  präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert - ggf. auch im öffentlichen Rahmen,

-  wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten, planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden. diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,

- beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,

- formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen  multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte

Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,

-entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen     Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,

- prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte, prüfen, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,

- vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,

- erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese - ggf. probeweise - ab (Perspektivwechsel),

- erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,

- gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst.

 

Team 9

S. 140 – 161

S. 278 – 309

S. 252 – 277

S. 310 - 341

 

3) W. Mattes u.a. (Hrsg.), TEAM . Arbeitsbuch für Politik und Wirtschaft 9, Schöningh Paderborn 2010

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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