Fahrten

8er und Theater AG unterwegs in Siegen

 

Am 18.02.2010 machte sich die Jahrgangsstufe 8 des Johannes-Althusius-Gymnasiums, gemeinsam mit allen mitwirkenden Schülerinnen und Schülern des Theaterstücks „Zauberflöte“, welches auf der Weihnachszeitreise 2009 aufgeführt wurde, auf, um in Siegen die musikalische Vorlesung „I have a dream“ zu besuchen.

 

Nach der Zugfahrt kamen wir um 9 Uhr an und eine halbe Stunde später begaben wir uns in das Apollo-Theater, wo die Vorführung über Martin Luther King begann. Die musikalische Lesung war mit Liedern, Texten, Bildern und Bluessongs sehr abwechslungsreich. Sie wurde von Jan Vering, der schon selbst eine Platte mit der Witwe von Martin Luther King aufgenommen hatte, dem Vokalensemble TonArt und einer Band vorgeführt. Uns wurde die damalige Zeit der Rassentrennung, sowie Martin Luther Kings gewaltfreien Einsatz für Gleichberechtigung nahe gebracht.

Auch wir durften kräftig mitsingen. Nach dieser zweistündigen interessanten Vorstellung, in der man viele Einblicke in die Reden und Taten dieses Bürgerrechtlers bekam, blieb uns noch etwas Zeit für einen Bummel durch Siegen.

Die Theater AG kam im Anschluss an die Vorstellung in den Genuss einer Führung durch das erst 2007 in Betrieb genommene und vollständig neu gebaute und voll ausgestattete Apollo-Theater. Ganz besonders wurde die Führung durch den Führer; es war nämlich niemand anderes als der Initiator der „I have a dream“ Vorstellung Jan Vering. Besonders wurde die Führung auch durch seinen Assistenten: den Theaterhund, der alles mit sich machen ließ und sich an den Menschen freute; nur Beifall wurde mit Bellen bestätigt.

Die Führung begann mit der Demonstration der hervorragenden Akustik des Theaterraumes; mit geschlossenen Augen lauschten alle gebannt einer Solo Darbietung von Summertime, die überall im Saal unter die Haut ging. Dann durfte das ganze Theater inspiziert werden: Wir waren 15m über der Bühne und über dem Zuschauerraum, sahen die 150 000 € teure Konzertsaalwände und erlebten den 15t schweren eisernen Vorhang zur Abtrennung des Zuschauerraumes vom Theaterraum in Bewegung.

Vor allem erlebten wir jedoch einen begeisterten und begeisternden Musikdramaturg, der die Botschaft des Theaters als Auseinandersetzung mit anderen und mit sich selbst und in Abgrenzung zur RTLisierung des Lebens glaubwürdig deutlich machte.

Nach einer intensiven Fragerunde und einem herzlichen Abschied verließen wir das Theater zügig in Richtung Bahnhof.

Um 14 Uhr ging es dann mit dem Zug zurück nach Bad Berleburg.

Lea Knebel

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