Organisiertes JAG

Wahljahr 2017: Sie haben die Wahl

Das Wahljahr 2017 hat auch Bedeutung für uns als Schulgemeinde des JAG. Wussten Sie, dass im Rathaus ein Volksbegehren zu G9 ausliegt? Und kennen Sie die Positionen der Elternvertretung, der Schülervertretung oder der politischen Parteien dazu? Unter Umständen spielt die Information ja eine Rolle für eine der Wahlen, die Sie im Jahr 2017 haben.
Deshalb habe ich einmal die verschiedenen Positionen der Organisationen und Parteien zum Thema G8/G9 und Ganztag zusammengetragen.
Man stellt fest: Da kommt etwas auf uns zu, denn ein "Weiter so" liest man nur bei einer kleineren Partei.
Mein Wunsch: Informieren Sie sich, diskutieren Sie untereinander und bilden sich eine Meinung. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns als Schulgemeinde zu diesem Thema positionieren werden müssen, und wir sollten das informiert, überlegt und ausdiskutiert tun.
Ich wünsche Ihnen eine erhellende Lektüre und freue mich auf lebendige Gespräche.

Weiterlesen: .. 

Einladung Jahreshauptversammlung FFV JAG

Verein der Freunde und Förderer
des Johannes-Althusius-Gymnasiums
57319 Bad Berleburg

- Der Vorstand -


Einladung zur Jahreshauptversammlung
am 20. März 2017 um 19.30 Uhr im Lehrerzimmer des JAG

Tagesordnung:


1. Begrüßung
2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 14.3.2016
3. Rechenschaftsbericht des Vorstands
4. Bericht des Kassenwarts
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung des Vorstands
7. Wahlen
8. Sonstiges
 
Dr. Sabina Bald. 1. Vorsitzende
Annedor Wilson, 2. Vorsitzende

Schnupperstudium Siegen

Ich bitte alle Schülerinnen und Schüler, die ihr Schnupperstudium im Januar an der Uni Siegen absolvieren, folgende Hinweise zu beachten und bis zum 9. Januar 2017 den Links zu folgen:

Für die Veranstaltungen am Montag bitte für die gewünschten Veranstaltungen eine Anmeldung über das Onlineformular vornehmen.
An den restlichen Tagen können Sie sich über folgende Website einen Stundenplan zusammen bauen:
http://www.uni-siegen.de/zsb/veranstaltungen/schnupperstudium/index.html
Auf dieser Seite finden Sie links unten ein Bild "Erstellen Sie sich hier einen Stundenplan". Wenn Sie diesen anklicken werden Sie zu einer thematischen Übersicht weitergeleitet, in welcher Sie sich die entsprechenden Kurse heraussuchen können.
Falls eine Veranstaltung ausfallen sollte, können Sie dies über folgenden Link herausfinden:
https://lsf.zv.uni-siegen.de/qisserver/rds?state=currentLectures&type=1&next=CurrentLectures.vm&nextdir=ressourcenManager&navigationPosition=lectures%2CcanceledLectures&breadcrumb=canceledLectures&topitem=lectures&subitem=canceledLectures&asi=

Bitte spätestens bis zum 09.01.2017 sich für den Montag, 23.01.2017, an den Veranstaltungen des Schnupperstudiums anmelden. Je eher, desto mehr Plätze sind noch frei!

So gelingt es!

Mattigen Dank!

Verein der Freunde und Förderer finanziert 56 Turnmatten der Berleburger Schaumstoffwerke für die Gymnastikhalle des JAG


Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des JAG-Fördervereins ist es dem Fachbereich Sport seit Ende der Herbstferien nun möglich, die Gymnastikhalle in größeren Umfängen für Unterrichtsvorhaben wie Turnen, Fitness oder Ringen und Kämpfen zu nutzen. Mit tatkräftiger Hilfe von Herrn Beitzel und weiteren Mitarbeitern der BSW wurden die 56 Turnmatten in Windeseile angeliefert und im Geräteraum der Gymnastikhalle fachmännisch untergebracht. Seitdem ist die riesige Vorfreude der Schüler unschwer zu erkennen, wenn es wieder darum geht, die gesamten Turnmatten bspw. für das Unterrichtsvorhaben Ringen und Kämpfen zu einer großen Mattenfläche zusammenzulegen und ausgiebig zu nutzen. Und wer glaubt, das Zusammenlegen von 56 Turnmatten dauert doch bei den jüngeren Jahrgängen 5 und 6 eine halbe Ewigkeit, der wird schnell vom Gegenteil überzeugt, sobald er mal einen Blick in eine Sportstunde in der Gymnastikhalle wirft. Alles in allem stellt diese Anschaffung eine große Bereicherung für unseren Sportunterricht am JAG dar, wodurch sich – sehr zur Freude der Schüler und Lehrer - neue vielfältigere und spannende Nutzungsmöglichkeiten der Gymnastikhalle ergeben.  
An dieser Stelle möchte sich der Fachbereich Sport nochmals ganz herzlich für die großartige Unterstützung des Fördervereins und von Herrn Beitzel und seinen Mitarbeitern von BSW bedanken!

Kunst SI 5 6 8 9 SII EF Q1 Q2 mit Leistungsbewertung

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Curriculum des Faches Kunst SI und SII

 

Stand: November 2016

 

 

Gültiges Curriculum für die Abiturjahrgänge 2017 und 2018

 

 

Inhalt

 

 

 

  Seite

1.

Rahmenbedingungen der Arbeit im Fach Kunst

1

2.

Entscheidungen zum Unterricht

2

    2.1

Kompetenzübersicht aller Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 5 und 6

3

 

2.1.1      Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 5 und 6

4

    2.2

Kompetenzübersicht aller Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

16

 

2.2.1      Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

17

    2.3

Tabellarische Übersicht der Unterrichtsvorhaben in der Sekundarstufe II (EF, Q1, Q2)

28

 

2.3.1      Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Einführungsphase

32

 

2.3.2      Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Qualifikationsphase 1

40

 

2.3.3      Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Qualifikationsphase 2

46

    2.4

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

50

    2.5

Grundsätze der individuellen Förderung

50

    2.6

Grundsätze der Leistungsbewertung

51

    2.7

Lehr und Lernmittel

54

3.

Qualitätssicherung und Evaluation

54

 

1. Rahmenbedingungen der Arbeit im Fach Kunst

 

Beim Johannes-Althusius-Gymnasium handelt sich um ein staatliches Gymnasium im ländlichen Raum. Die Schule ist zwei- bis dreizügig. Die Stundentafel im Fach Kunst kann in der Sekundarstufe I aufgrund der personellen Situation zum Teil nur mit Einschränkungen erfüllt werden. Die Stundentafel des Fachs Kunst in der Sekundarstufe II wird vollständig abgedeckt und dieses kann bis zum Abitur als prüfungsrelevanter Grundkurs belegt werden.

Die Unterrichtseinheiten dauern jeweils 45 Minuten, der Kunstunterricht wird, soweit möglich, in Doppelstunden ohne Unterbrechung durch eine große Pause organisiert. In einzelnen Fällen wird aufgrund der personellen Situation in einer Jahrgangsstufe der Sek. I nur einstündig Kunstunterricht erteilt oder in einer Jahrgangsstufe ausgesetzt.

Die Fachschaft Kunst (derzeit zwei Kolleginnen) verfügt über einen Kunstraum, der mit Laptop, Beamer und Overheadprojektor ausgestattet ist, sowie zwei Materialräume. Ein zweiter kleiner Raum dient als Ausweichraum, ermöglicht aber nicht das Unterrichten aller Kurse. Daher erfolgt der Kunstunterricht einiger Kurse/Klassen nicht im Fachraum.  Nach Voranmeldung kann der Computerraum oder eine mobile Laptop-Einheit, deren Rechner jeweils über ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm verfügen, mit mehreren Arbeitsplätzen genutzt werden. Diese reichen jedoch nicht aus, um Elemente von Unterrichtsvorhaben in Einzelarbeit umzusetzen. Weitere technische Mittel stehen nicht zur Verfügung, sodass der Einsatz digitaler Medien nur in Absprache der Schüler zur produktiven Gestaltung genutzt werden kann.  Darüber hinaus besitzt die Schule eine Tief- und Hochdruckpresse (und einen zur Zeit nicht einsetzbaren Brennofen). Hier hat es sich die Fachschaft Kunst zur Aufgabe gemacht nach Möglichkeiten zu suchen, die räumliche und technische Ausstattung (auch im Bereich der digitalen Medien) zu verbessern.

Durch die Lage der Schule im ländlichen Raum sind Museumsbesuche zusätzlich mit größerem Aufwand verbunden. Die Fachschaft Kunst möchte jedoch kulturelle Kompetenzen stärken und Möglichkeiten ausloten, Netzwerke zur kulturellen Landschaft zu bilden. Dafür sind immer wieder Möglichkeiten im kulturellen Leben der Stadt zu suchen, Ausschreibungen bekannt zu machen usw.. Darüber hinaus ist ein Museumsbesuch in der Qualifikationsphase verpflichtend. Zusätzlich wird im Rahmen der Projektwoche die Möglichkeit eines Museumsbesuchs für unterschiedliche Jahrgänge der Sekundarstufe I angeboten.

Die Fachschaft hat sich vorgenommen, ihre Ansätze im fächerverbindenden und fächerübergreifenden Unterricht weiter auszubauen. Dabei soll gezielt an Synergien zwischen den Fächern gearbeitet werden.

 

2. Entscheidungen zum Unterricht

 

Auf Basis der vom Schulministerium zur Standardsicherung bereitgestellten Materialien zur Kompetenz-orientierung der Schulcurricula wurden die folgenden Unterrichtsvorhaben im Fachbereich Kunst konzipiert. Es wird deutlich, dass häufig Vernetzungen zwischen den unterschiedlichen konkretisierten Kompetenzerwar-tungen bestehen und wie im Sinne eines Spiralcurriculums Kompetenzen vorbereitet, angelegt und gefestigt werden. Die Reihenfolge der UV in der Sekundarstufe I und -wenn möglich in der Einführungsphase- ist innerhalb eines Halbjahres frei wählbar und einzelne UV können verknüpft werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass nötige Kompetenzen sinnvoll aufgebaut werden und die Voraussetzungen gegeben sind.

Die Unterrichtsvorhaben der Sekundarstufe I werden hier in Form von Karteikarten dargestellt. Sie halten im oberen Teil die verbindlichen Absprachen der Fachschaft fest und führen im unteren Teil beispielhafte Konkretisierungen der Unterrichtsvorhaben aus. Diese sind in den Jahrgangsstufen 5/6 sowie 7/8/9 durch die jeweiligen Fachlehrer so zu kombinieren, dass alle Kompetenzerwartungen zum Ende der Jgst. 6 bzw. 9 erreicht werden. Die Farben der Flächen, innerhalb derer die Kompetenzerwartungen angegeben sind, verweisen auf deren inhaltlichen KLP-Schwerpunkte: Grau = Übergeordnete Kompetenzerwartungen, Grün = Farbe, Gelb = Form, Blau = Material, Beige = personale und soziale Bedingungen, Rosa = Bildstrategien.

 

KLP-Kompetenzen  

Inhaltsfeld

Übergeordnete Kompetenzen

o   Produktion

 

§  Rezeption

Bildgestaltung

Form

Material

Farbe

Bildkonzepte

Bildstrategien

personale/soziokulturelle Bedingungen

 

In der tabellarischen Übersicht  für die Sekundarstufe II werden die Unterrichtsvorhaben genannt und die besonders angestrebten, einzelnen Kompetenzen zugeordnet. Des Weiteren werden verbindliche Absprachen der Fachschaft genannt und mögliche Umsetzungsmöglichkeiten vorgeschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.1 Kompetenzübersicht aller Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 5 und 6

 

Kl./Nr.

5.1

5.1

5.1/2

5.2

5.2

 

6.1

6.1

6.1/2

6.2

6.2

UV als verbindliche Absprache

in der Fachkonferenz

mit Beispielen für konkretisierte UV

  UV Individualität entdecken und gestalterisch

   umsetzen - „Ich stelle mich vor“

·        Kinderbilder           ODER

·        Mein Name in Ballonschrift

UV Farbspiel – Wechselwirkung von Farben in inhaltlichen und kompositorischen Bildzusammenhängen

·        Mustervorlage

   UV Das Spiel mit Form, Farbe und Zufall –    

   Aleatorische Verfahren zur Bildfindung

·        Klecksungeheuer        ODER

·        Frottagetiere

UV Plastizität entdecken und gestalterisch umsetzen

·        Schrille Brille

UV „Mal mal was“ - Einführung in die Malerei

·        Urwald á la Henri Rousseau

 

UV  Einsatz von Farbe – Farbkontraste, Farbwirkung, Farbauftrag

·        Gedichtillustration

UV Raumdarstellung auf der Fläche – einfache Raum schaffende Mittel

·        Ein Meer aus Obst und Gemüse        ODER

·        Ein Meer aus Glas und Tonscherben

UV Aus alt mach neu - Collage, Montage,   

Assemblage

·        Objet trouve (z.B. Landschaft)

UV Punkt, Linie, Struktur

·        Struk-TIER (Grafik/Druckgrafik)

UV Menschliche Proportionen

·        Ich bei meiner Lieblingsbeschäftigung

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2.1.1 Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 5 und 6

 

UV Jahrgangsstufe 5: Individualität entdecken und gestalterisch umsetzen (1)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 16 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                     > gleichwertige Berücksichtigung

o    (ÜK P1) gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren in elementaren Verwendungs- und Bedeutungszusammenhängen.

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

§  (ÜK R3) begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen.

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen.

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

o   (PS P1) gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher/individueller Auffassungen und Standpunkte vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Kontextes.

o   (PS P2) gestalten Bilder, die zu historischen Motiven und Darstellungsformen, welche zur eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung gesetzt werden können, eine eigene Position sichtbar machen.

§  (PS R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektiven Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (PS R2) begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur.

§  (PS R3) analysieren historische Bilder in Bezug auf Motive und Darstellungsformen, die sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen lassen.

Konkretes Beispiel: Kinderbilder

 

Kontext: „Ich stelle mich vor“

 

Voraussetzungen:

Kernlehrplan der Grundschule

 

Mögliche Bildbeispiele (Auswahl erfolgt durch die Lehrkraft je nach Lerngruppe differenziert ):

Hans Holbein, d. J., Edward, Prince of Wales, 1538/39

Frans Hals „Catharina Hooft mit ihrer Amme“, 1619/20

Juan Bautista Martínez del Mazo, Porträt des Infanten Don Baltasar Carlos, um 1635

Diego Rodríguez de Silva y Velázquez, Las Meninas, 1656

Francisco de Goya, Manuel Osorio Manrique de Zuñiga, 1784–1792

Philipp Otto Runge, Die Hülsenbeckschen Kinder, 1805/06

 

Beispiele aktueller Kinderfotografie u.a. der Schülerinnen und Schüler

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

Vergleichende und perzeptive Bildbetrachtung der Bildbeispiele aus der Kunstgeschichte und aktuellen fotografierten Kinderbildern u.a. der SuS. Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten. Vergleich der Attribute, Spielzeug, Kleidungsstücke. Vergleich der Körperhaltung, Mimik, Gestik (im Standbild nachstellen).Vergleich der Figur-Raum-Konstellation (Hintergrund). Vergleich der Bildkomposition. Vergleich der Farbwirkung. Vergleich des Betrachterbezugs.

Begründung des individuell-persönlichen Eindrucks aus der Bildstruktur .

Selbstdarstellung mit Lieblingsstücken (Spielzeug, Lieblingskleidung) als Kombination aus einer s-w-Kopie eines Portraitfotos der SuS mit formalen Bezügen (z.B.  Haltung, Gestik, Kleidung, Hintergrund) zu einer individuell gewählten historischen Bildvorlage (malerische Überarbeitung in Anlehnung an die historischen Bilder).

Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bildergebnisse im Klassenvergleich. Analyse der Bildwirkung „mein Gesicht in einem historischen Portrait“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: Individualität entdecken und gestalterisch umsetzen (2)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 16 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o    (ÜK P1) gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren in elementaren Verwendungs- und  

  Bedeutungszusammenhängen.

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung.

o   (Ma P1) realisieren gezielt bildnerische Gestaltungen durch verschiedene Materialien und Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Buntstift)

o   (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung.

o    (Fa P1) unterscheiden und variieren Farben in Bezug Farbton, Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen.

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen.

o   (PS P1) gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher/individueller Auffassungen und Standpunkte vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Kontextes.

§  (PS R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subj. Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (PS R2) begründen ihren individuell-persönl. Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur.

Konkretes Beispiel: Namenszug

 

Kontext: „Ich stelle mich vor“ - Mein Name in Ballonschrift mit individuellen Zeichnungen

 

Voraussetzungen:

Kernlehrplan der Grundschule

 

Bildbeispiele / Anschauungsobjekte:

- Beispielhafte Analyse der für den Klassenraum angefertigten Namensschilder

  der Schülerinnen und Schüler für die Tische

- Luftballons

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Vergleichende und perzeptive Bildbetrachtung der Namensschilder der Schülerinnen und Schüler für die Tische im Klassenraum (ohne bzw. kaum persönlicher/individueller Bezug, sondern nur Name)

-         Auseinandersetzung mit der eigenen Individualität: Mindmap zum Thema „Das gehört zu mir“.

-         zeichnerische Umsetzung von Begriffen in Symbole und Zeichen (Bildmotive): Skizzen zu den Dingen, die sich zeichnerisch darstellen lassen (z.B. Hobbies – Fußball, Lieblingsessen – Spaghetti).

-         Merkmale eines Ballons erkennen

-         Schriftart „Ballonschrift“ (Ballonschriftalphabet)

-         Begriffsbestimmung „Muster“

-         Museumsgang: Reflexion der eigenen und fremden Lösungen zu den Übungen und der gestaltungspraktischen Aufgabe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: Farbspiel – Wechselwirkung von Farben in inhaltlichen und kompositorischen

                                    Bildzusammenhängen

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 16 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Farbe

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o    (ÜK P1) gestalten Bilder mittels grundlegender Verfahren in elementaren Verwendungs- und 

  Bedeutungszusammenhängen.

o    (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über farb-  und formbezogene Wirkungszusammenhänge

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

§  (Fo P1) entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss, Binnenstruktur und Bewegungsspur

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung.

o    (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung.

o    (Fa P1) unterscheiden und variieren Farben in Bezug Farbton, Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen

o    (Fa P2) entwickeln und beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen

§  (Fa R1) benennen unterschiedliche Farben und unterscheiden zwischen Farbton, Buntheit und Helligkeit.

§  (Fa R2) analysieren Farbbeziehungen in Gestaltungen nach Farbgegensatz, Farbverwandtschaft

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung.

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen.

Konkretes Beispiel: Mustervorlage mit Bildmotiven zu einem bestimmten Thema in kalten oder warmen Farben

                                                                                                     (alternativ möglich) > in einer Farbfamilie

                                                                                                     (alternativ möglich) > in hell getrübten Farben

                                                                                                     (alternativ möglich) > in dunkel getrübten Farben

 

Kontext: Umsetzung verschiedener Farbkonzepte/-beziehungen

 

Voraussetzungen:

Kernlehrplan der Grundschule

 

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Farbton-Mindmap (freie Wahl)

-         Regenbogen malerisch umsetzen (Anknüpfung an Vorwissen)

-         Inhalt des Mäppchens nach Lieblings- und „Hass“-Farben sortieren (eigenes Farbsystem)

-         Farbsysteme nach Johannes Itten und Harald Küppers

-         Primärfarben (Grundfarben), Sekundärfarben (Mischfarben), Tertiärfarben (Mischung der drei Grundfarben)

-         Mischung der Sekundärfarben (Vgl. Karminrot/Ultramarinblau/Gelb vs. Magenta/Cyan/Gelb) mit Pinsel und Deckfarbkasten

-         Aufhellen (hellgetrübt) / Abdunkeln (dunkelgetrübt) der Primärfarben

-         bunte und unbunte Farben: Gruppenarbeit mit Farbkarten (Buntheitsgrad und Trübung erkennen)

-         Farbbeziehungen (Farbfamilien / Komplementärfarben)

-         Farbwirkung (kalte / warme Farben)

-         Reflexion der eigenen und fremden Lösungen zu den Übungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: Das Spiel mit Form, Farbe und Zufall - Aleatorische Verfahren zur  Bildfindung (1)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                      Zeitbedarf:  ca. 8 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Farbe/Form/Bildstrategien

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                     > gleichwertige Berücksichtigung

o  (ÜK P1) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

§ (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

§ (ÜK R3) begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen.

§  (Fo P1) entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss, Binnenstruktur und Bewegungsspur.

o  (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerische Gestaltung.

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung.

§  (Fa R4) erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen

o  (St P2) verwenden und bewerten die Strategie des gestalterischen Experiments als ziel- und materialgeleitete Handlungsform mit ergebnisoffenem Ausgang.

o  (St P3) bewerten das Anregungspotenzial von Zufallsverfahren als Mittel der Bildfindung und setzen diese Verfahren bei Bildgestaltungen gezielt ein.

§  (St R2) beurteilen experimentell gewonnene Gestaltungsergebnisse im Hinblick auf weiterführende Einsatzmöglichkeiten für bildnerische Gestaltungen.

§  (PS R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (PS R2) begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur.

Konkretes Beispiel: Klecksungeheuer

 

Kontext: Experimentelle Techniken und Verfahren

 

Voraussetzungen: ggf. Erfahrungen mit aleatorischen Verfahren und Produkten sowie deren Erweiterung

 

Bildbeispiele u.a.:

- Abbildungen verschiedener Ungeheuer mit typischen Merkmalen (z.B. großes Maul,

 Krallen)

- unterschiedliche Klecksarten

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

Der Auseinandersetzung mit den eigenen zufällig entstandenen Produkten geht eine Analyse verschiedener - in Testphasen an Stationen entstandener -  Kleckse (Farbe auf trockenem/feuchtem Papier; getropft/aufgeschleudert; Papier gefaltet) mit anschließender Besprechung der Einflussfaktoren auf das Zufallsprodukt (Anfeuchten des Papiers, Farbkonsistenz, Art des Auftropfens (Richtung / Geschwindigkeit)) voraus. In der Deutung der eigenen Produkte werden bereits zuvor besprochene Ungeheuermerkale erforscht. Diese können auch ggf. noch durch mehr Kleckse erweitert und auch zeichnerisch (z.B. Flügel, Körperform, Füße, Krallen, Augen, …) später ergänzt werden. Das Zufallsprodukt wird zu einem Ungeheuer weiterentwickelt. Enstandene Flächen werden individuell mit Wasserfarben oder Filzstiften koloriert. Mit Hilfe einer schwarzen Umrisslinie erhält jedes Klecksungeheuer abschließend seine endgültige Form.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: Das Spiel mit Form, Farbe und Zufall - Aleatorische Verfahren zur  Bildfindung (2)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                      Zeitbedarf:  ca. 8 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Material/Bildstrategien

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                       > gleichwertige Berücksichtigung

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

§ (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen

§ (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Kompositionen im Hinblick auf die Bildwirkung

o   (Ma P1) realisieren gezielt bildnerische Gestaltungen durch verschiedene Materialien und Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge und andere Mittel)

o   (Ma P3) entwickeln neue Form-Inhalts-Gefüge durch die Bewertung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes.

§  (Ma R1) beschreiben den Einsatz unterschiedlicher Materialien in Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Buntstift, Kohle, Kreide)  und beurteilen ihre Wirkungen entsprechend den jeweiligen Materialeigenschaften.

§  (Ma R2) beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch verschiedener Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen

o  (St P2) verwenden und bewerten die Strategie des gestalterischen Experiments als ziel- und materialgeleitete Handlungsform mit ergebnisoffenem Ausgang.

o  (St P3) bewerten das Anregungspotenzial von Zufallsverfahren als Mittel der Bildfindung und setzen diese Verfahren bei Bildgestaltungen gezielt ein.

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

§  (St R2) beurteilen experimentell gewonnene Gestaltungsergebnisse im Hinblick auf weiterführende Einsatzmöglichkeiten für bildnerische Gestaltungen.

§  (PS R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (PS R2) begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur.

Konkretes Beispiel: Frot-Tier – Frottageinsekten als Collage

 

Kontext: Experimentelle Techniken und Verfahren

 

Voraussetzungen: ggf. Erfahrungen mit aleatorischen Verfahren und Produkten sowie

                                deren Kombination; Biologie: Anatomie von Insekten

 

Bildbeispiele u.a.:

- Video „Max Ernst und die Frottage“ (https://www.youtube.com/watch?v=gfqDoM218W0)

- verschiedene Frottagen von Max Ernst aus der Serie „Histoire naturelle“

- Insekten

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

Nach einer auf der Analyse der Bildbeispiele basierenden gemeinsam erarbeiteten Definition der Frottagetechnik arbeiten die Schüler an verschiedenen Textstationen (verschiedene Objekte unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheit wie Münzen, Baumrinde, Netzstoffe und unterschiedlichen Materialien wie Blei-/Buntstift, Kohle und Kreide). Hierbei können die Schüler nach Abschluss der Stationen auch auf „Erkundungstour“ im Kunstraum bzw. auf den Flur vor dem Kunstraum gehen, um dort nach weiteren interessanten Strukturen zu suchen. Im Plenum werden sowohl die Produkte der Textstationen und der „Erkundungstour“ als auch Vor- und Nachteile bestimmter Oberflächen/Materialien und deren optimaler Einsatz besprochen und die SuS reflektieren in schriftlicher Form diesen Teil der Lernphase.

Im Anschluss wird Vorwissen der Schüler aus dem Biologieunterricht über die Anatomie von Insekten (Dreigliedrigkeit, ggf. Flügel und Fühler) aktiviert und anhand verschiedener Bildbeispiele überprüft. Im Anschluss fertigen sie verschiedenste Frottagen nach individuellen Interessen und benötigter Anzahl und Größe an, die sie später durch Zuschneiden zu einer Collage kombinieren. Die einzelnen Teile der Insekten sollten mit Hilfe unterschiedlicher Strukturen gestaltet werden, welche sauber frottiert wurden. Grobe Strukturen eignen sich dabei eher für größere Flächen (z.B. Insektenkörper, Flügel)), feinere auch für kleine Flächen (z.B. Beine, Fühler). Insgesamt sollte das Frottage-Insekt etwa im Format DIN A 5 sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: Plastizität entdecken und gestalterisch umsetzen

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 8 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form/Material

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                     > gleichwertige Berücksichtigung

o    (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten

   im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen 

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte.

o   (Fo P3) bewerten Formgebungen, die durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien bei der Herstellung von Objekten entstehen

§  (Fo R3) beschreiben Eigenschaften und erklären Zuordnungen von Montageelementen in dreidimensionalen Gestaltungen.

o   (Ma P3) entwickeln neue Form-Inhalts-Gefüge durch die Bewertung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes

§  (Ma R2) beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch verschiedener Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen.

Konkretes Beispiel: Schrille Brille

 

Kontext: Alltagsgegenstände umgestalten

 

Voraussetzungen:

Materialerfahrenheit (Vgl. KLP Grundschule)

 

Bildbeispiele / Anschauungsobjekte:

- Fotos „schriller Brillen“ bekannter Persönlichkeiten (z.B. Elton John, Lady Gaga, …)

- verschiedene Brillengestelle

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Geschichte des Seh-Hilfsmittels Brille

-         Analyse der Einzelteile eines Brillengestells

-         Möglichkeiten der Umgestaltung eines Alltagsgegenstandes (Materialien z.B. Federn, Perlen, Pailletten, Pfeifenputzer, verschiedene Papiere, bunte Pappe/Tonkarton, Plastik-/Alufolie, Gips, Draht /  Welche Teile der Brille eignen sich?)

-         Anfertigung mehrerer Skizzen zu möglichen Lösungen für die gestaltungspraktische Arbeit

-         Konstruktion eines Brillengestells aus Draht, an das anschließend verschiedene Materialien montiert werden können (individuelle Anpassung jedes einzelnen Schülers – als PA)

-         Präsentation im Rahmen einer „Modenschau“

-         Ggf. Verfassen kurzer Dialoge, die das Thema „Brille“ aufgreifen und anschließend im Plenum vorgestellt werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 5: „Mal mal was“ - Einführung in die Malerei

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 16 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Farbe, Form, Bildstrategien

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                     > gleichwertige Berücksichtigung

o  (ÜK P1) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

o  (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R3) begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen.

o   (Fo P2) entwerfen durch die Verwendung elementarer Mittel der Raumdarstellung (Überschneidung, Höhenlage/ Flächenorganisation) Räumlichkeit suggerierende Bildlösungen

o  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung,

o  (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerischen Gestaltung

o  (Fa P1) unterscheiden und variieren Farben in Bezug Farbton, Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen

o  (Fa P2) entwickeln und beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen.

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung

§  (Fa R4) erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

§  (PS R2) begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur

Konkretes Beispiel: Ein Urwald á la Henri Rousseau mit Chamäleon (alternativ auch andere Tiere möglich)

 

Kontext:

Malerei (Farbnuancen und Farbauftrag)

Biologie (Herbarien, Tarnung)

 

Voraussetzungen:

Erfahrungen im Umgang mit Wasserfarben und Mischen von Farben

 

Mögliche Bildbeispiele von Henri Rousseau Auswahl erfolgt durch die Lehrkraft je nach Lerngruppe differenziert:

Der hungrige Löwe wirft sich auf die Antilope

Die Mahlzeit des Löwen

Urwald mit Tiger und Jägern

Die Schlangenbeschwörerin

Affen im Dschungel

Jaguar Angriff auf ein Pferd

Tropischer Wald mit Affen

Exotische Landschaft mit spielenden Affen

Urwaldlandschaft mit untergehender Sonne

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Malübungen eines Sujets (hier: Gräser, Blätter, Blüten, Stängel, Moos und Gehölz) als Ganzes > intuitive und individuelle Herangehensweisen

-         Selbstreflexion der malerischen Übung mit Einschätzung zum weiteren Arbeiten

-         Stationenlernen mit verschiedenen Schwerpunkten (Pinselwahl, Farbkonsistenz, lasierender Farbauftrag, Farbabstufungen von Grün, Komposition, Motive)

-         Geschichte der Malerei (Höhlenmalerei, Farbgewinnung durch natürliche Rohstoffe, Freskomalerei, Tafelmalerei, Malerei der Moderne als Reaktion auf die Erfindung der Fotografie)

-         Unterscheidung Malerei und Zeichnung

-         unterschiedliche Maltechniken (Malwerkzeuge, Farbaufträge)

-         Komposition und bildnerische Ordnung (Ballung, Streuung, Reihung)

-         Biografischer Hintergrund und Rezeption zum Thema passender Bildbeispiele (Farbigkeit, Komposition, Motive) eines Künstlers (z.B. Henri Rousseau)

-         Reflexion der eigenen und fremden Lösungen zu den Übungen und der gestaltungs-praktischen Aufgabe (z.B. durch Museumsgang, schriftliche Reflexionsbögen)

 

Gestaltungspraktische Aufgabe z.B.: Stell dir vor, du wärst in einem Urwald. Überall zirpen die Grillen und die Vögel zwitschern. Aber vor lauter Pflanzen kannst du zuerst keine Tiere sehen. Später entdeckst du aber doch noch ein vermeintlich getarntes Chamäleon in kräftig leuchtenden Farben.

 

UV Jahrgangsstufe 6: Einsatz von Farbe – Farbkontraste, Farbwirkung, Farbauftrag

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Material, Farbe, Bildstrategien

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                     > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte

o  (Ma P4) beurteilen die Einsatz- und Wirkungsmöglichkeiten unterschiedlicher Materialien und Gegenstände als Druckstock im Verfahren des Hochdrucks

§  (Ma R2) beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch verschiedener Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen.

§  (Ma R3) beschreiben und beurteilen die Funktion verschiedener Materialien und Materialkombinationen in Verwendung als Druckstock und vergleichen die Ausdruckswirkungen der grafischen Gestaltungen

o   (Fa P2) entwickeln und beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farbgegensätze und Farbverwandtschaften in bildnerischen Problemstellungen.

o  (Fa P3) entwickeln und beurteilen Lösungen zu bildnerischen Problemstellungen in Beziehung auf Farbwerte und Farbbeziehungen

§  (Fa R1) benennen unterschiedliche Farben und unterscheiden zwischen Farbton, Buntheit und Helligkeit

§  (Fa R2) analysieren Farbbeziehungen in Gestaltungen nach Farbgegensatz, Farbverwandtschaft, räumlicher Wirkung

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung

§  (Fa R4) erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

o  (St P2) verwenden und bewerten die Strategie des gestalterischen Experiments als ziel- und materialgeleitete

Handlungsform mit ergebnisoffenem Ausgang

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen.

§  (St R2) beurteilen experimentell gewonnene Gestaltungsergebnisse im Hinblick auf weiterführende Einsatzmöglichkeiten für bildnerische Gestaltungen

Konkretes Beispiel: Gedichtillustration

 

Kontext:

Farbwirkung

Deutschunterricht: Gedichte

 

Voraussetzungen:

Materialeigenschaften benennen können

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Farbreihen untersuchen und kalte/warme Farben und Farbtöne erkennen und benennen

-         Assoziationen bezüglich der Farbtemperatur klären

-         Farbtöne nach ihrer Farbtemperatur ordnen (z.B. warmes vs. kaltes Rot)

-         gezielter Einsatz von Farbwirkungen (z.B. bei der Gestaltung von Räumen)

-         Farbwerte (Farben mischen)

-         Farbkontraste (Wdh. Kalt-Warm-Kontrast / Komplementärkostrast)

-         Fantasiereise „Die Geschichte von Theo, der verliebten Raupe“ mit anschließender Anwendung (gelbe Raupe auf verschiedenfarbigen Gemüsesorten – Farbwirkungen beschreiben)

-         Analyse eine Gedichtes, in dem Farbkontraste thematisiert werden (z.B. Raubritter von G. Britting)

-         Möglichkeiten experimentellen Farbauftrags - Einführung verschiedener Drucktechniken/-materialien (z.B. Korken, Seile, Pappe) 

-         Bewertung des Farbauftrags/Materials in Bezug auf das geplante Motiv zur Illustration

-         Reflexion der eigenen und fremden Lösungen zu den Übungen (z.B. Museumsgang)

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 6: Raumdarstellung auf der Fläche – einfache Raum schaffende Mittel

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12-14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                       > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R3) begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen.

o   (Fo P1) entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss

o   (Fo P2) entwerfen durch die Verwendung elementarer Mittel der Raumdarstellung (Überschneidung, Höhenlage/ Flächenorganisation) Räumlichkeit suggerierende Bildlösungen

§  (Fo R2) benennen die elementaren Mittel der Raumdarstellung von Überschneidung, Staffelung, Verkleinerung, Sättigung und Höhenlage und überprüfen ihre Räumlichkeit suggerierende Wirkung

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung

o   (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerischen Gestaltung [b]

o  (Fa P1) unterscheiden und variieren Farben in Bezug Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen

§  (Fa R1) benennen unterschiedliche Farben und unterscheiden zwischen Farbton, Buntheit und Helligkeit

§  (Fa R2) analysieren Farbbeziehungen in Gestaltungen nach Farbgegensatz, Farbverwandtschaft, räumlicher Wirkung

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung

§  (Fa R4) erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

Konkretes Beispiel: a) Ein Meer aus Obst und Gemüse        (alternativ möglich: b) Ein Meer aus Glas- und Tonscherben)

 

Kontext:

Raumillusion in der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler

 

Voraussetzungen:

Erfahrungen im Umgang mit Wasserfarben und Mischen von Farben

 

Bildbeispiele:

Abbildungen zur Illustration der Raum schaffenden Mittel

(z.B. Foto einer Reihe von Äpfeln – frontal fotografiert)

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Regeln für das Arbeiten an Stationen besprechen

-         Individuelles Arbeiten an Stationen (mit Laufzettel und schriftlicher Reflexion): Überdeckung, Staffelung, Höhenunterschied, Größenunterschied, Detailabnahme nach hinten (Konturenschärfe/Sättigung/ Verblassen/Verblauen), Zusatzstation: Fluchtlinien (fakultativ)

-         Besprechung der einzelnen Raum schaffenden Mittel aus dem Stationenlernen im Plenum (PPT)

-         Elemente der gestaltungspraktischen Aufgabe:

a)      Anfertigung von Skizzen z.B. Obst- und Gemüsesorten mit Hilfe von Umrisslinien darstellen / ein „Meer“ als Vorgabe für formatfüllendes Arbeiten ohne freie Stellen, Anwendung der Raum schaffenden Mittel)

b)      Besonderheiten von Glas- und Tonscherben (Konturen / Farbigkeit) / Anfertigung von Skizzen / ein „Meer“ als Vorgabe für formatfüllendes Arbeiten ohne freie Stellen, Anwendung der Raum schaffenden Mittel (ggf. Vorgabe, nur die Primärfarben zu verwenden, um Farbmischung erneut zu thematisieren (Primärfarbe a + Primärfarbe b = Sekundärfarbe) + unterschiedliche Farbaufträge (deckend=Tonscherben / lasierend=Glasscherben)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 6: Aus alt mach neu - Collage, Montage, Assemblage

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form, Material, Bildsstrategie

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                      > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte

§  (ÜK R3) begründen einfache Deutungsansätze zu Bildern anhand von Untersuchungsergebnissen.

o    (Fo P2) entwerfen durch die Verwendung elementarer Mittel der Raumdarstellung (Überschneidung, Höhenlage/ Flächenorganisation) Räumlichkeit suggerierende Bildlösungen

o   (Fo P3) bewerten Formgebungen, die durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien entstehen

§  (Fo R3) beschreiben Eigenschaften und erklären Zuordnungen von Montageelementen in dreidimens. Gestaltungen

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung

o   (Ma P3) entwickeln neue Form-Inhalts-Gefüge durch die Bewertung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes

§  (Ma R2) beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch verschiedener Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen

o  (Fa P1) unterscheiden und variieren Farben in Bezug Farbton, Buntheit, Helligkeit in bildnerischen Problemstellungen

§  (Fa R3) erläutern und beurteilen die Funktion der Farbwahl für eine angestrebte Bildwirkung

§  (Fa R4) erläutern und beurteilen Wirkungen, die durch unterschiedlichen Farbauftrag entstehen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

o   (St P2) verwenden und bewerten die Strategie des gestalterischen Experiments als ziel- und materialgeleitete Handlungsform mit ergebnisoffenem Ausgang

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

§  (St R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (St R3) analysieren historische Bilder in Bezug auf Motive und Darstellungsformen, die sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen lassen

Konkretes Beispiel: Objet trouvé (Landschaft)

 

Voraussetzungen:

Einfache Raum schaffende Mittel, Farbaufträge,

Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialeigenschaften

 

Mögliche Bildbeispiele Auswahl erfolgt durch die Lehrkraft je nach Lerngruppe differenziert :

Cornelis Massys „Hl. Hieronymus in einer Landschaft“ 1547

Rembrandt van Rijn „Landschaft mit Steinbrücke “ 1639

Peter Paul Rubens „Landschaft mit Vogelfänger“ 1638-40

William Turner „Der Vierwaldstätter See“ 1802

Caspar David Friedrich „Der Sommer“ 1807

Caspar David Friedrich „Kreidefelsen auf Rügen“ 1818

Claude Monet „Mohnblumenfelder bei Argentuil“ 1873

Alfred Sisley „Weg in Veneux-Nadon im Frühling“ 1885

Kurt Schwitters „Small Sailors` Home“ 1926

Meret Oppenheim „Das Frühstück im Pelz“ 1936

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Bildbetrachtung / Besprechung verschiedener Landschaftbilder der Kunstgeschichte (Renaissance bis Impressionismus)

-         Landschaftsmotive und Komposition (GA): Motive von Landschaftbildern erkennen und kombinieren (Collage) mit anschließender Analyse der Collage einer anderen Gruppe (Kriterien geleitet)

-         Begriffsbestimmung „Collage“, „Montage“, „Assemblage“

-         kunsthistorischer Hintergrund zum Objet trouvé anhand eines ausgewählten Beispiels

-         Analyse der eigenen „gefundenen Gegenstände“ und deren möglicher Einsatz

-         Wiederholung „Raum schaffende Mittel“, lasierender Farbauftrag, natürliche Farben mischen

-         Reflexion der eigenen und fremden Lösungen zu den Übungen (z.B. Museumsgang, Mitschülern Kriterien geleitete Rückmeldungen geben, schriftlicher Reflexionsbogen)

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe: Stell dir vor, ein bekanntes Museum möchte die Ausstellung von Landschaftsbildern aus der Kunstgeschichte durch Ergänzung neuer Bilder interessanter gestalten. Eure Klasse wird beauftragt, dafür Landschaftsbilder mit Hilfe von Objet trouvés (gefundenen Gegenständen) zu gestalten.

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 6: Punkt, Linie, Struktur

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 16 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form/Material

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                      > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P2) gestalten Bilder auf der Grundlage elementarer Kenntnisse über materialbezogene, farbbezogene und formbezogene Wirkungszusammenhänge

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte

o   (Fo P1) entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss, Binnenstruktur und Bewegungsspur

o   (Fo P3) bewerten Formgebungen, die durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien bei der Herstellung von Objekten (Druckstock) entstehen

§  (Fo R1) erklären die Wirkungsweise von grafischen Formgestaltungen durch die Untersuchung von linearen Kontur- und Binnenstrukturanlagen mit unterschiedlichen Tonwerten

§  (Fo R4) beschreiben und bewerten Komposition im Hinblick auf die Bildwirkung

o  (Ma P1) realisieren gezielt bildnerische Gestaltungen durch verschiedene Materialien und Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge und andere Mittel)

o  (Ma P2) bewerten die Wirkung des Farbauftrags in Abhängigkeit vom Farbmaterial für ihre bildnerischen Gestaltung

o  (Ma P4) beurteilen die Einsatz- und Wirkungsmöglichkeiten unterschiedlicher Materialien und Gegenstände als Druckstock im Verfahren des Hochdrucks

§  (Ma R1) beschreiben den Einsatz unterschiedlicher Materialien in Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge)  und beurteilen ihre Wirkungen entsprechend den jeweiligen Materialeigenschaften

§  (Ma R3) beschreiben und beurteilen die Funktion verschiedener Materialien und Materialkombinationen in Verwendung als Druckstock und vergleichen die Ausdruckswirkungen der grafischen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

§  (St R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen.

§  (St R2) begründen ihren individuell-persönlichen Eindruck zu einer bildnerischen Gestaltung aus der Bildstruktur

Konkretes Beispiel: Struk-TIER

 

Kontext:

Vervielfältigung von grafischen Darstellungen

 

Voraussetzungen:

Erfahrungen im zeichnerischen Darstellen von Motiven

 

Bildbeispiele:

Abbildungen (Punkte, Kreise, verschiedene Linien, verschiedene Strukturen)

Albrecht Dürer „Feldhase“ (Aquarell), „Die Apokalyptischen Reiter“ (Holzschnitt), „Rhinocerus“ (Holzschnitt)

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Punkte, Linien und Strukturen beschreiben (> Definition der Begriffe „Punkt“, „Linie“, „Struktur“)

-         Arten von Linien (Spur, Kontur, Umrisslinie, Gegenstandslinie, Binnenlinie)

-         Einlinienzeichnungen nach Picasso: biografische Aspekte zu Pablo Picasso und Analyse seiner Einlinienzeichnungen > verschiedene Tiere zunächst durch Umrisslinien darstellen und anschließend mit Hilfe der Einlinientechnik umsetzen

-         EA>GA Interpretationspuzzle: Analyse von Stimmung/Bewegung durch Linienführung am Beispiel von verschiedenen Ausschnitten aus Albrecht Dürers Holzschnitt „Die Apokalyptischen Reiter“ + kurze Biografie des Künstlers

-         Experimentelles Zeichnen: Materialtüten mit „Fühlobjekten“, deren Struktur zeichnerisch umgesetzt wird („blind“ zeichnen) mit anschließender schriftlicher Reflexion

-         Beschreibund und Analyse zeichnerischer Umsetzung von Strukturen und Oberflächenbeschaffenheiten am Beispiel von Albrecht Dürers „Rhinocerus“

-         Info Hochdruckverfahren (Holzschnitt, Linolschnitt, Styrenedruck)

 

Gestaltungspraktische Arbeit: z.B. Stellt euch vor, ihr sollt als Klasse für mehrere Kindergärten Bilderbücher mit unterschiedlichen Struk-TIERen gestalten. Diese Bücher sollen aber nicht einfach Kopien eurer Struk-TIERe enthalten – also müsst ihr einen Druckstock anfertigen, mit dem man ein und dasselbe Motiv nahezu identisch vervielfältigen kann. (grafische + druckgrafische Umsetzung mit abschließendem Binden eines solchen „Bilderbuchs“, ggf. Übergabe an KiGa)

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 6: Proportionen des Menschen

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Material, Form, Personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung:

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                         > gleichwertige Berücksichtigung

o  (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

§  (ÜK R1) beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen in ihren wesentlichen Merkmalen.

§  (ÜK R2) analysieren eigene und fremde Gestaltungen angeleitet in Bezug auf grundlegende Aspekte

o   (Fo P1) entwickeln zielgerichtet Figur-Grund-Gestaltungen durch die Anwendung der Linie als Umriss

o   (Fo P3) bewerten Formgebungen, die durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien bei der Herstellung von Objekten entstehen

o  (Ma P1) realisieren gezielt bildnerische Gestaltungen durch verschiedene Materialien und Verfahren der Zeichnung (Bleistift, Filzstift, digitale Werkzeuge und andere Mittel)

o  (Ma P3) entwickeln neue Form-Inhalts-Gefüge durch die Bewertung der ästhetischen Qualität von Materialeigenschaften – auch unabhängig von der ursprünglichen Funktion eines Gegenstandes

§  (Ma R2) beschreiben und beurteilen die haptischen und visuellen Qualitäten unterschiedlicher Materialien auch verschiedener Herkunft im Zusammenhang bildnerischer Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll aufgabenbezogene Gestaltungen

§  (St R1) transferieren Analyseergebnisse zu unterschiedlichen Bildverfahren auf eigene bildnerische Problemstellungen

o   (PS P1) gestalten Bilder zur Veranschaulichung persönlicher/individueller Auffassungen und Standpunkte vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Kontextes

o   (PS P2) Gestalten Bilder, die zu historischen Motiven und Darstellungsformen, welche zur eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung gesetzt werden können, eine eigene Position sichtbar machen

§  (PS R1) benennen ausgehend von Perzepten und produktiven Zugängen subjektive Eindrücke zu Bildgestaltungen

§  (PS P3) analysieren historische Bilder in Bezug auf Motive und Darstellungsformen, die sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen lassen

Konkretes Beispiel: Ich bei meiner Lieblingsbeschäftigung

 

Kontext:

Darstellung der eigenen Person und individueller Interessen

 

Voraussetzungen:

KLP Grundschule (Materialien)

 

Mögliche Bildbeispiele :

Keith Haring, Pop Shop Quad I, 1987

Keith Haring, Retrospect in color, 1989

 

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         menschliche Umrisse und Bewegungen erfassen (Umriss eines vor der Tafel stehenden Schülers mit verschiedenen Armhaltungen in verschiedenen Farben nachfahren)

-         Skizzen menschlicher Konturen in unterschiedlichen Posen zeichnen (anschließender Museumsgang mit mündlicher Reflexion eigener und fremder Lösungen)

-         Biografie und Vorstellung einzelner Werke des Künstlers Keith Haring

-         eigene Lieblingsbeschäftigungen / Hobbies skizzenhaft in Anlehnung an den Stil Keith Harings darstellen (zusätzlich zu menschlichen Figuren auch andere möglich)

-         farbige Ausgestaltung der Skizzen (wahlweise mit Tonpapier oder Wasserfarben)

-         Info über Proportionen des Menschen (griechischer Kanon)

-         Wiederholung der Zeichenübung zu menschlichen Proportionen

-         Elemente der gestaltungspraktischen Arbeit: Anfertigung einer Drahtfigur in einer selbst gewählten Position z.B. Lieblingsbeschäftigung/Hobby (ggf. auch mit Alufolie möglich); Ummantelung der Drahtfigur mit Zeitungs-/ Toilettenpapier; Herstellung Pappmaché; plastischer Aufbau der Figur durch Pappmachéschichten; ggf. Koloration der getrockneten Figur

 

 

 

 

 

 

 

 

2.2 Kompetenzübersicht aller Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

 

UV als verbindliche Absprache

in der Fachkonferenz

mit Beispielen für konkretisierte UV

UV Raumkonstruktion auf der Fläche

Perspektivi. Darstellung von Schrift u. Grafik

UV Lebensräume -Gestaltung als Collage/Montage

·        Baumhäuser (Montage)

·        Mein „Traum-Raum“ a:Collage auf mal. Grundlage Mein „Traum-Raum“ b:Kartonausgestaltung

UV Adressatenbezogene Produktgestaltung

·        Verpackungsgestalt. für „innovative“ Produkte

·        s.o. + plastische Umsetzung

UV Figurengruppe im Raum

·        Tonplastiken nach Juan Muñoz

UV  Ich-Darstellung – Mediale Welt, Kunst und Selbstinszenierung

·        Das ICH als Motiv - Selbstinszenierung im Kontext von Kunst und Medien

UV Bildgeschichten – Fotografie und Film

·        Fotostory – Arbeiten mit Vor- und Nachbildern

UV Zeichnung

·        Körper im Raum

UV Aleatorische Verfahren

·        Décalcomanie-Collage (Landschaft)   ODER

·        Décalcomanie-Landschaft (Übermalen) O.

·        Décalcoscans

UV Farbe, Form ,Duktus als Ausdrucksmittel

·        Geteiltes Stillleben

UV  Motive in der Kunstgeschichte – ein Vergleich

·        Das Fenster als Motiv der Sehnsucht

UV Freie Projektarbeit (individualisierbar)

 

Konkretiesierung  und Kompetenzdarstellung erfolgt durch Dokumentation nach Abschluss des Projekts

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2.2.1 Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Jahrgangsstufen 7, 8 und 9

 

Aufgrund der wechselnden Einbindung des Faches Kunst in den Stundenkanon werden hier die Kompetenzer-wartungen zusammenfassend konkretisiert. In der Kompetenzübersicht (siehe oben) werden die UV altersspezifisch gesteigert (z.B. links auch in Jgst. 7 möglich / rechts besser in Jgst. 9 umsetzbar). Der Fachlehrer wählt und kombiniert die UV so, dass alle Kompetenzen zum Ende der Jahrgangsstufe 9 abgedeckt sind. Eine konkrete Anzahl der umzusetzenden UV gibt es nicht, dies richtet sich nach dem Stundenkanon. Die genaue Dokumentation der realisierten UV sichert die Umsetzung aller Kompetenzerwartungen und Inhaltsfelder auch bei einem möglichen Fachlehrerwechsel.

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Figurengruppe im Raum

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen in komplexeren Problemzusammenhängen

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Fo P3) realisieren plast. Gestaltungen durch modellierende Verfahren unter Berücksichtigung v. Materialgerechtigkeit

o   (Fo P4) entwerfen verschiedene Konzepte des Figur-Raum-Verhältnisses und bewerten deren Wirkung

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R5) analysieren Figur-Raum-Verhältnisse plastischer Gestaltungen und bewerten deren spezifische Ausdrucksmöglichkeiten

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen, Studien)

o   (Ma P3) verwenden und bewerten Verfahren des plastischen Gestaltens in Auseinandersetzung mit gegebenen Materialeigenschaften in Körper-Raum-Gestaltungen

§  (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

§  (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

Konkretes Beispiel: Tonplastiken zum Thema „Sieger und Verlierer“

                                                                   oder „Trauer und Freude“

 

Voraussetzungen: Proportion des menschlichen Körpers

 

Bildbeispiele: Abbildungen von Plastiken des Künstlers Juan Muñoz zum  

                        Thema „Conversation“

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         in Einzelarbeit eine Mindmap zum Thema „Dialog führen“ entwickeln und sich in PA über die Ergebnisse austauschen

-         in Bezug auf die Themenvorgabe „Dialog führen“ als Gruppe Standbilder entwerfen und diese mehransichtig fotografisch festhalten

-         drei Standbilder auswählen, welche sich in ihrer Aussage deutlich voneinander unterscheiden und dazu verschiedene (Kompositions-)Skizzen anfertigen

-         Vergleich der Entwürfe untereinander sowie mit Plastiken des Künstlers Muñoz zum Thema „Conversation“

-         plastische Umsetzung eines Figurenarrangements als Partner-/Gruppenarbeit in Ton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Adressatenbezogene Produktgestaltung

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form, Bildstrategie, personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material- farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen als auch der elektronischen Bildgestaltung

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Fo P3) realisieren plastische Gestaltungen durch modellierende Verfahren unter Berücksichtigung von Materialgerechtigkeit (nur bei b))

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R1) beschreiben und unterscheiden Merkmale und Funktionen von Teilformen (organisch, geometrisch, symmetrisch, asymmetrisch) innerhalb einer Gestaltung

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen, Studien)

o   (Ma P1) verwenden Materialien gezielt in Gebrauchsgestaltungen (u.a. Design, Architektur) und beurteilen die Einsatzmöglichkeiten (nur bei b))

o   (Ma P3) verwenden und bewerten Verfahren des plastischen Gestaltens in Auseinandersetzung mit gegebenen Materialeigenschaften in Körper-Raum-Gestaltungen (nur bei b))

§  (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen (nur bei b))

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

§  (St R3) unterscheiden und bewerten verschiedene Funktionen des Bildes in kontextbezogenen Zusammenhängen z.B. als Sachklärung, Inszenierung, Verfremdung, Umdeutung

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P2) entwerfen und gestalten adressatenbezogene Bildlösungen – auch im Hinblick auf eine etwaige Vermarktung

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

§  (PS R3) erörtern und bewerten adressatenbezogene Bildgestaltungen

Konkretes Beispiel: Verpackungsgestaltung für „innovative“ Produkte           

 

Kontext: Beeinflussung des Kaufverhaltens am Markt

 

Voraussetzungen: z.B. Raum schaffende Mittel,

                                       Farbwirkung/-symbolik/-kontraste

 

Bildbeispiele: Abbildungen verschiedener Firmenlogos

                        (z.B. Deutsche Bank, Audi, Nike, Coca Cola, etc.)

                                                                                                                  

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Das Logo als Marke – Gestaltungsprinzipien erkennen / analysieren

-         Analyse verschiedener Schriftarten in Schriftzügen und deren Wirkung

-         gezielter Einsatz unterschiedlicher Schriften (auch typografisches Arbeiten)

-         Analyse von Werbeanzeigen (Bild und Text): Handlungsmotivation, Image, Inszenierungsstil, Slogan, Zielgruppe, Komposition/Bildaufbau, AIDA-Formel

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe: Du hast gemeinsam mit Freunden

1)      ein neues Getränk  ODER

2)      eine neue Kaugummisorte ODER

3)      eine neue Schokolade

        entwickelt. Erarbeite zunächst verschiedene Entwürfe für eine mögliche Verpackung, die passend zum Produkt und auf

        die Zielgruppe ausgerichtet ist. Entscheide dich anschließend für einen Entwurf und gestalte diesen detailliert aus.

b)   >>> ggf. plastische Ausarbeitung (kreative Formen für Flaschen, Dosen, Schachteln erarbeiten; möglich ist es auch,

              bereits vorhandene Objekte in ihrer Form umzugestalten; Berücksichtigung der Montage der zuvor entworfenen 

              zweidimensionalen Verpackung/Layout)

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Bildgeschichten – Fotografie und Film

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form, Bildstrategie, personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material- farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen als auch der elektronischen Bildgestaltung

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Fo P4) entwerfen verschiedene Konzepte des Figur-Raum-Verhältnisses und bewerten deren Wirkung

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen, Studien)

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P3) entwerfen und entwickeln durch Formen des Sammelns und Ordnens Gestaltungslösungen für eine Präsentation

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

§  (St R3) unterscheiden und bewerten verschiedene Funktionen des Bildes in kontextbezogenen Zusammenhängen z.B. als Sachklärung, Inszenierung, Verfremdung, Umdeutung

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

o   (PS P4) entwickeln und gestalten neue Bedeutungszusammenhänge durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen

§  (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

§  (PS R2) erläutern die Abhängigkeit der Bildbetrachtung von Erfahrungen und Interesse des Rezipienten

§  (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

Konkretes Beispiel: Fotostory – Arbeiten mit Vorbildern und Nachbildern

 

Kontext: Alltägliche Situationen; die Situation aus Einzelbildern „herauslesen“

 

Bildbeispiele: (von der Lehrkraft zu wählen), z.B.

Pieter Brueghel „Heimkehr der Jäger“

August Macke „Leute am blauen See“

Paul Cezanne „Der Knabe mit der roten Weste“

>>> es sollten Bildbeispiele gewählt werden, die eine bestimmte Szene zeigen, zu der eine Geschichte gefunden werden kann; es sollte mindestens eine Person abgebildet sein, geeigneter sind i.d.R. zwei oder drei abgebildete Personen.

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Einführung in die Fotografie (Einstellungsgrößen – Bedeutung von Bildausschnitten)

-         Gruppenübung (3-4er-Gruppen)

-         Einigung auf eine individuell gewählte alltägliche Szene, z.B.:

·        ER/SIE erkennt jemanden wieder (im Urlaub), den ER/SIE lange nicht mehr gesehen hat, im letzten Moment bevor ER/SIE die Person anspricht, merkt ER/SIE, dass es die falsche Person war.

·        ER/SIE wartet sehnsüchtig auf ein Date/Verabredung, wartet und wartet, dann kommt ER/SIE mit viel Verspätung…

·        ER/SIE hat mit den Freunden über einen Schulkameraden im Chat oder auf dem Schulhof gelästert. Am Nachmittag treffen sich beide zufällig im Wartezimmer…

-         Entwicklung eines Storyboards: Einzelbilder („Strichmännchen-skizzen“) mit passendem Bildausschnitt /Einstellungsgröße.

-         Rollenaufteilung innerhalb der Gruppe: Fotograf, Schauspieler, etc. (ggf. Requisiten)

-         „Location“ finden und Fotografieren der Einzelbilder (auf dem Schulgelände, im Schulgebäude oder zu Hause)

-         Ggf. Bearbeitung der Bilder am PC (Zuschnitt, Texte, etc.)

-         Analyse verschiedener Bildbeispiele der Kunstgeschichte als mögliche Vorlagen einer szenischen Umgestaltung (Wahl des Bildausschnitts im Kunstwerk, Motive, zeitgeschichtliche Einordnung, Situationsbestimmung, etc.)

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe für eine Gruppenarbeit:

1.)     Wählt als Gruppe eines der vorliegenden Bilder aus und verfasst zu dem, was ihr seht einen kurzen Text in Form einer Rollenbiografie. (Jeder übernimmt dabei eine Rolle, die auch doppelt besetzt sein kann.)

2.)     Stellt nun drei Szenen zu diesem Bild nach und haltet dies fotografisch fest:

·        die erste soll zeigen, was zeitlich VOR der Entstehung des Bildes passiert sein könnte

·        die zweite soll das Bild möglichst detailgetreu nachstellen

·        die dritte Szene soll zeigen, was zeitlich NACH der Entstehung des Bildes gewesen sein könnte.

3.)   Verfasse eine ausführliche schriftliche Reflexion des Arbeitsprozesses.

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Lebensräume –  Gestaltung als Collage oder Montage (1)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Material

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen in komplexeren Problemzusammenhängen

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Ma P1) verwenden Materialien gezielt in Gebrauchsgestaltungen (u.a. Design, Architektur) und beurteilen die Einsatzmöglichkeiten

o   (Ma P2) verwenden und bewerten die Kombination heterogener Materialien in Verfahren gattungsüberschreitender Mischtechnik als Möglichkeit für innovative Bildlösungen in bildnerischen Gestaltungen

o   (Ma P3) verwenden und bewerten Verfahren des plastischen Gestaltens in Auseinandersetzung mit gegebenen Materialeigenschaften in Körper-Raum-Gestaltungen

§  (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen

§  (Ma R2) analysieren und bewerten die Wirkungen von Materialien und Gestaltungsspuren in Collagen oder Montagen

§  (Ma R3) bewerten das Anregungspotential von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhalts-Bezüge und neue Bedeutungszusammenhänge

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P3) entwerfen und entwickeln durch Formen des Sammelns und Ordnens Gestaltungslösungen für eine Präsentation

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

§  (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

§  (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

Konkretes Beispiel: Baumhäuser

 

Kontext: neue Lebens-/Wohnräume schaffen

 

Bildbeispiele:

Baumhäuser Eingeborener aus tropischen Rückzugsgebieten (z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Korowai#/media/File:Korowai_Treehouse_3.jpg)

von Kindern gebaute Baumhäuser

http://www.baumhaushotel-solling.de/baumh%C3%A4user/

http://www.das-baumhaushotel.de/luxus-baumh%C3%A4user.html

 

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         der Mensch als bauendes Wesen

-         analysierender Vergleich von Bildbeispielen: Baumhäuser Eingeborener aus tropischen Rückzugsgebieten, von Kindern gebaute Baumhäuser, das Baumhaus als „neues Hotelzimmer“

-         Funktionen von Baumhäusern und damit verbundenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten (Zugänglichkeit, Höhe, Naturnähe, etc.)

-         Skizzierung von Baumhäusern und einzelnen Elementen dieser (Dächer, Zäune, Fenster, Leiter, Treppe, etc.)

-         Möglichkeiten der Umsetzung, z.B.: Materialien (Holzstäbchen, Pappe, Kunststoffbehältnisse, etc.), Trägerplatte, verzweigter Ast (als Baum), Montagemöglichkeiten (Leim, Seil, Kleber, etc.)

-         mögliche gestaltungspraktische Arbeit: Stell dir vor, ein Tourismus-Unternehmen möchte einen neuartigen Hotelkomplex bauen, der aus Baumhäusern besteht. Gestalte ein Modell eines solchen Baumhaus-Zimmers, das deinen Anforderungen an ein „Hotelzimmer“ entspricht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Lebensräume –  Gestaltung als Collage oder Montage (2)

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 12-14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: (Form), Material, personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen in komplexeren Problemzusammenhängen

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Fo P2) entwerfen raumillusionierende Bildkonstruktionen (Ein-Fluchtpunkt-Perspektive, Über-Eck-Perspektive)

o   (Fo P3) realisieren plastische Gestaltungen durch modellierende Verfahren unter Berücksichtigung von Materialgerechtigkeit (nur bei b))

o   (Fo P4) entwerfen verschiedene Konzepte des Figur-Raum-Verhältnisses und bewerten deren Wirkung (nur bei b))

§  (Fo R3) analysieren bildnerische Gestaltungen im Hinblick auf Raumillusion (Höhenlage/Verschiebung, Überschnei-dung/Verdeckung, Staffelung/Flächenorganisation, Zentral- und Maßstabperspektive, Luft- und Farbperspektive)

o   (Ma P1) verwenden Materialien gezielt in Gebrauchsgestaltungen (u.a. Design, Architektur) und beurteilen die Einsatzmöglichkeiten

o   (Ma P2) verwenden und bewerten die Kombination heterogener Materialien in Verfahren gattungsüberschreitender Mischtechnik als Möglichkeit für innovative Bildlösungen in bildnerischen Gestaltungen

o   (Ma P3) verwenden und bewerten Verfahren des plastischen Gestaltens in Auseinandersetzung mit gegebenen Materialeigenschaften in Körper-Raum-Gestaltungen (nur bei b))

§  (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen

§  (Ma R2) analysieren und bewerten die Wirkungen von Materialien und Gestaltungsspuren in Collagen oder Montagen

o   (Fa P2) verwenden und bewerten bekannte Wirkungszusammenhänge von Farbwerten und Farbbeziehungen gezielt zur bzw. hinsichtlich der Erzeugung ausdrucksbezogener Wirkungen

o   (Fa P3) gestalten plastisch-räumlicher Illusionen durch den Einsatz von Farb- und Tonwerten (nur bei a))

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P2) gestalten ein neues Bildganzes durch das Verfahren der Collage (nur bei a))

§  (St R1) erläutern Collage als gestalterische Methode der Kombination heterogener Dinge wie auch als kreatives Denk- und Wahrnehmungsprinzip (nur bei a))

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

§  (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

Konkretes Beispiel: Mein „Traum-Raum“          a) Collage auf malerischer Grundlage

                                                                            b) Ausgestaltung eines Schuhkartons

 

Kontext: neue Lebens-/Wohnräume schaffen, sich in einem Raum wohlfühlen

 

Voraussetzungen: bei a) Raum schaffende Mittel; bei a + b) Zentralperspektive + Farbwirkungen kennen/gezielt einsetzen

 

Bildbeispiele: z.B. Abbildungen aus Möbelkatalogen zur Raumausstattung (Ikea etc.), Abbildungen aus Hotelbroschüren

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Individuelle Vorstellungen eines Traum-Raumes (Wohlfühlfaktor, Farben, Möblierung, Ausstattung, Besonderheiten, etc)

-         Ideen mit Hilfe von Abbildungen aus Möbelkatalogen zur Raumausstattung (Ikea etc.) oder Abbildungen aus Hotelbroschüren konkretisieren

-         Skizzierung möglicher Traum-Räume mit anschließender detaillierter Zeichnung mit Hilfe zentralperspektivischer Darstellung und individueller Koloration)

-         Mögliche gestaltungspraktische Aufgabe:

a) Gestalte deinen „Traum-Raum“ als Collage. Schaffe zunächst eine malerische Grundlage mit Hilfe der Zentralperspektive. Die Wandfarben sollen individuelles Wohlfühlen ermöglichen. Collagiere anschließend perspektivisch passende Abbildungen aus Möbelkatalogen oder eigene Zeichnungen in deinen „Traum-Raum“. Beschreibe abschließend reflektierend deine Vorgehensweise und deine gestaltungpraktische Lösung.

b) Gestalte deinen „Traum-Raum“ in einem (Schuh-)Karton, indem du zunächst Wände, Decke und Fußboden kolorierst oder durch Tapeten/Beläge ausgestaltest. Die gewählten Farben sollen individuelles Wohlfühlen ermöglichen. Statte den Raum anschließend mit selbst „gebauten“ Möbeln aus Pappe, Styropor etc. aus. Beschreibe abschließend reflektierend deine Vorgehensweise und deine gestaltungpraktische Lösung.

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe7, 8, 9: Motive in der Kunstgeschichte – ein Vergleich

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Bildstrategie, personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

§  (ÜK R3) interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenter Untersuchungen und bildexterner Informationen

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

§  (Fo R3) analysieren bildnerische Gestaltungen im Hinblick auf Raumillusion (Höhenlage/Verschiebung, Überschnei-dung/Verdeckung, Staffelung/Flächenorganisation, Zentral- und Maßstabperspektive, Luft- und Farbperspektive)

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen, Studien)

o   (Ma P2) verwenden und bewerten die Kombination heterogener Materialien in Verfahren gattungsüberschreitender Mischtechnik als Möglichkeit für innovative Bildlösungen in bildnerischen Gestaltungen

§  (Ma R2) analysieren und bewerten die Wirkungen von Materialien und Gestaltungsspuren in Collagen oder Montagen

§  (Fa R2) analysieren Wirkungen von Farben in Bezug auf die Erzeugung plastisch-räumlicher Werte

§  (Fa R3) analysieren und bewerten die Wirkungen farbtonbestimmter, koloristischer und monochromatischer Farbgebung sowie Helligkeitsnuancen und Buntheitsunterschieden in fremden und eigenen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P2) gestalten ein neues Bildganzes durch das Verfahren der Collage

§  (St R1) erläutern Collage als gestalterische Methode der Kombination heterogener Dinge wie auch als kreatives Denk- und Wahrnehmungsprinzip

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

§  (St R3) unterscheiden und bewerten verschiedene Funktionen des Bildes in kontextbezogenen Zusammenhängen z.B. als Sachklärung, Inszenierung, Verfremdung, Umdeutung

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

o   (PS P4) entwickeln und gestalten neue Bedeutungszusammenhänge durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen

§  (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

§  (PS R2) erläutern die Abhängigkeit der Bildbetrachtung von Erfahrungen und Interesse des Rezipienten

§  (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

§  (PS R6) beschreiben und beurteilen den Bedeutungswandel einzelner Bildelemente durch die Anwendung der Methode des motivgeschichtlichen Vergleichs

Konkretes Beispiel: Das Fenster als Motiv der Sehnsucht

 

Kontext: Deutschunterricht (Symbole der Romantik)

 

Voraussetzungen:

 

Mögliche Bildbeispiele:

Adolph Menzel: Das Balkonzimmer

Caspar David Friedrich: Frau am Fenster

J. H. Tischbein: Goethe am Fenster seiner römischen Wohnung

Fritz von Uhde: Mädchen am Fenster

Umberto Boccioni: Die Straße dringt ins Haus

Edward Hopper: Cape Cod Morning

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         literarischer Einstieg über Joseph Eichendorffs Gedicht „Sehnsucht“

-         vergleichende Analyse verschiedener Bildbeispiele zum Fenstermotiv

-         Erarbeitung historischer Bezüge zwischen Bild und Zeitgeschichte (z.B. Wonach sehnte man sich bzw. was bewegte Menschen in der Romantik / Realismus / Futurismus?) - ggf. als arbeitsteilige Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation der Ergebnisse

-         Was bewegt uns heute? – Mindmap zu aktuellen Geschehnissen

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe: Gestalte einen „Fensterblick“ (entweder von einem Raum nach draußen oder von außen in den Raum). Entscheide, ob dein Fenster geöffnet oder geschlossen ist und was du „hinter“ dem Fester darstellen möchtest. Kombiniere zeichnerische Motive mit Collageelementen. Erörtere deine gestaltungspraktische Lösung abschließend in einer schriftlichen Reflexion deines Arbeitsprozesses.

 

UV Jahrgangsstufe7, 8, 9: Ich-Darstellung – Mediale Welt, Kunst und Selbstinszenierung

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 10-12 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Bildstrategie, personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material- farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen als auch der elektronischen Bildgestaltung

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

§  (ÜK R3) interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenter Untersuchungen und bildexterner Informationen

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

§  (Fa R3) analysieren und bewerten die Wirkungen farbtonbestimmter, koloristischer und monochromatischer Farbgebung sowie Helligkeitsnuancen und Buntheitsunterschieden in fremden und eigenen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P2) gestalten ein neues Bildganzes durch das Verfahren der Collage (nur bei a))

§  (St R1) erläutern Collage als gestalterische Methode der Kombination heterogener Dinge wie auch als kreatives Denk- und Wahrnehmungsprinzip (nur bei a))

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

§  (St R3) unterscheiden und bewerten verschiedene Funktionen des Bildes in kontextbezogenen Zusammenhängen z.B. als Sachklärung, Inszenierung, Verfremdung, Umdeutung

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

o   (PS P4) entwickeln und gestalten neue Bedeutungszusammenhänge durch Umdeutung und Umgestaltung historischer Motive und Darstellungsformen

§  (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

§  (PS R2) erläutern die Abhängigkeit der Bildbetrachtung von Erfahrungen und Interesse des Rezipienten

§  (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

§  (PS R5) erörtern Übereinstimmungen und Unterschiede gestalteter Phänomene ihrer alltäglichen Medien- oder Konsumwelt mit Beispielen der bildenden Kunst

§  (PS R6) beschreiben und beurteilen den Bedeutungswandel einzelner Bildelemente durch die Anwendung der Methode des motivgeschichtlichen Vergleichs

Konkretes Beispiel: Das ICH als Motiv - Selbstinszenierung im Kontext von Kunst und Medien

 

Kontext: Auseinandersetzung mit eigener und fremder Individualität

 

Bildbeispiele:

freiwillig ausgewählte Fotos der SuS (keine Selfies)

Cover verschiedener Zeitschriften und Musikalben (Inszenierung bekannter Persönlichkeiten / Musiker)

verschiedene Selbstportraits des Künstlers Rembrandt

verschiedene Selbstportraits des Künstlers Andy Warhol

Selbstportraits/Inszenierungen des Künstlers Ai Weiwei

 

http://www.cosmopolis.ch/kunst/andy_warhol_selbstportraits.htm

http://www.dw.com/de/das-ich-als-kunstwerk-vom-selbstportr%C3%A4t-zum-selfie/a-18812939

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-       vergleichende Analyse verschiedener Selbstdarstellungen und Inszenierungen in den modernen Medien (z.B. Cover,

Facebook-/Instagram-Profile, „Werbegesichter“) mit Klärung biografischer Bezüge

-       Schulung kritischen Umgangs mit Bildern im Alltag vor dem Hintergrund der Bildbearbeitung (Provokation und Manipulation durch Bilder)

-       vergleichende Analyse verschiedener Selbstdarstellungen und Inszenierungen in der Kunstgeschichte

-       Komposition, Körperhaltung, Ausschnitthaftigkeit

-       mögliche gestaltungspraktische Aufgabe:

a) Gestalte ein Cover für deine eigene Zeitschrift, bei dem du dich (Kombination aus Fotografie und Zeichnung) selbst inszenierst. Das Layout sollte durch Schriftzüge/Texte, die individuell zu dir gehören, ausgestaltet werden. Beschreibe abschließend reflektierend deine Vorgehensweise und deine gestaltungpraktische Lösung.

b) Fotografiere ein Selfie, bei dem du dich selbst mit individuellen Accessoires (z.B.  Lieblingsbuch, Lieblings-Kleidung) an einem für dich wichtigen Ort inszenierst. Beschreibe abschließend reflektierend deine Vorgehensweise und deine gestaltungpraktische Lösung.

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Raumkonstruktion auf der Fläche

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form/Farbe

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material- farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen Bildgestaltung

o   (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen in komplexeren Problemzusammenhängen

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

o   (Fo P2) entwerfen raumillusionierende Bildkonstruktionen (Ein-Fluchtpunkt-Perspektive, Über-Eck-Perspektive)

§  (Fo R3) analysieren bildnerische Gestaltungen im Hinblick auf Raumillusion (Höhenlage/Verschiebung, Überschnei-dung/Verdeckung, Staffelung/Flächenorganisation, Zentral- und Maßstabperspektive, Luft- und Farbperspektive)

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen)

§   (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen

o   (Fa P1) verwenden u. bewerten unterschiedliche Techniken des Farbauftrags zur Erzeugung ausdrucksbez. Wirkungen

o   (Fa P3) gestalten plastisch-räumlicher Illusionen durch den Einsatz von Farb- und Tonwerten

§  (Fa R2) analysieren Wirkungen von Farben in Bezug auf die Erzeugung plastisch-räumlicher Werte

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

Konkretes Beispiel: Perspektivische Darstellung von Schrift und Grafik

 

Voraussetzungen:

Einführung in die Perspektive (z.B. Zentralperspektive)

 

Mögliche Bildbeispiele :

William Turner: Vierwaldstätter See, 1802 / Brennendes Schiff, 1830

August Macke: Kairouan (III), 1914

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         reale Seheindrücke, die in Darstellungsprinzipien zur Perspektive eingehen (Straßen/Gebäude/Flure), selbst erfahren

-         Foto(s) als Beleg(e) für die reale perspektivische Seherfahrung machen und per Mail an die Lehrkraft (senden) (als HA per Mail oder im Unterricht auf PC) mit anschließender Besprechung der Bildbeispiele

-         Wiederholung perspektivischer Darstellungsmöglichkeiten mit Übungen (einfache Raum schaffende Mittel: Höhenunterschied, Größenunterschied (Verjüngung), Überdeckung, Staffelung, „fluchtende“ Linien / Parallelperspektive / Vogel- und Froschperspektive / Farbperspektive / Luftperspektive / Zentralperspektive

-         Einführung der Übereckperspektive (mit zwei Fluchtpunkten) mit anschließenden Übungen

-         Einführung in die Aquarellmalerei - Stationenlernen: Materialien und Farben testen, Trockentechnik (Lasieren), Nass-in-Nass-Technik (Lavieren), Farbverläufe erstellen mit schriftlicher Reflexion

-         Reflexion über eigene und fremde Arbeiten (z.B. kriteriengeleiteter Museumsgang)

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe: Stelle alltägliche Begriffe (Nomen) als Schriftbild mittels Übereckperspektive sowie der Farb- und Luftperspektive (Aquarelltechnik) in der Auf-(Vogel-) oder Untersicht (Froschperspektive) im Format DIN A3 dar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Zeichnung

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 8 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

o   (Fo P1) gestalten durch das Mittel der Linie (Schraffur, Kritzelformen) plastisch-räumliche Illusionen

o   (Fo P4) entwerfen verschiedene Konzepte des Figur-Raum-Verhältnisses und bewerten deren Wirkung

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R1) beschreiben und unterscheiden Merkmale und Funktionen von Teilformen (organisch, geometrisch, symmetrisch, asymmetrisch) innerhalb einer Gestaltung

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

§  (Fo R3) analysieren bildnerische Gestaltungen im Hinblick auf Raumillusion (Höhenlage/Verschiebung, Überschnei-dung/Verdeckung, Staffelung/Flächenorganisation, Zentral- und Maßstabperspektive, Luft- und Farbperspektive)

§  (Fo R4) analysieren Schraffur- und Kritzelformen in zeichnerischen Gestaltungen und bewerten das damit verbundene Ausdruckspotenzial

§  (Fo R6) analysieren und bewerten Formzusammenhänge durch das Mittel der Zeichnung (Skizzen, Studien)

o   (Fa P3) gestalten plastisch-räumlicher Illusionen durch den Einsatz von Farb- und Tonwerten

§  (Fa R2) analysieren Wirkungen von Farben in Bezug auf die Erzeugung plastisch-räumlicher Werte

§  (Fa R3) analysieren und bewerten die Wirkungen farbtonbestimmter, koloristischer und monochromatischer Farbgebung sowie Helligkeitsnuancen und Buntheitsunterschieden in fremden und eigenen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

Konkretes Beispiel: Körper im Raum

 

Voraussetzungen:

Raum schaffende Mittel

 

Bildbeispiele/Abbildungen z.B.:

verschiedene Zeichenbeispiele (z.B. Schraffurtechniken)

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Zeichenübung: Zeichne den Holzwürfel, der vor dir auf dem Tisch liegt, aus deinem Blickwinkel möglichst naturnah. Du kannst dafür auch Bleistifte verschiedener Härtegrade verwenden. Für diese Aufgabe hast du 15 Minuten Zeit.

-         Reflexion der Zeichenübung: Beschreibe deine Erfahrungen beim Zeichnen des Holzwürfels (Vorgehen, Probleme, …) und bewerte dein Ergebnis bezüglich folgender Kriterien (Zeitmanagement, Erfassen der äußeren Form, Stofflichkeit, Beleuchtung, Plastizität, Körper-Raum-Beziehung)

-         Stationenlernen mit verschiedenen Schwerpunkten:

- Formen erfassen (Größe, Proportionen)

- Eigenschatten/Schraffur (Parallel-, Kreuz- Formschraffur)

- Oberflächenbeschaffenheit / Material (zeichnerische Umsetzung der Stofflichkeit eines Gegenstandes)

- Körper-Raum-Beziehung (Wiederholung Raum schaffender Mittel und anderer Möglichk., Räumlichkeit zu erzeugen)

-         Reflexion über eigene und fremde Arbeiten

-         anschließende gestaltungspraktische Aufgabe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Aleatorische Verfahren

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Bildstrategie/Form/Material

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material-, farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen als auch der elektronischen (nur c)) Bildgestaltung

o   (ÜK P3) bewerten Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen in komplexeren Problemzusammenhängen

§  (ÜK R1) beschreiben sinnlich wahrgenommene bildnerische Objekte, Prozesse und Situationen und ihre subjektive Wirkung sprachlich differenziert

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

§  (ÜK R3) interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenter Untersuchungen und bildexterner Informationen

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R1) beschreiben und unterscheiden Merkmale und Funktionen von Teilformen (organisch, geometrisch, symmetrisch, asymmetrisch) innerhalb einer Gestaltung

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

o   (Ma P2) verwenden und bewerten die Kombination heterogener Materialien in Verfahren gattungsüberschreitender Mischtechnik als Möglichkeit für innovative Bildlösungen in bildnerischen Gestaltungen

§  (Ma R1) beschreiben Merkmale von Materialeigenschaften und bewerten Einsatz- und Ausdrucksmöglichkeiten in bildnerischen Gestaltungen

§  (Ma R2) analysieren und bewerten die Wirkungen von Materialien und Gestaltungsspuren in Collagen (nur a) und c))

§  (Ma R3) bewerten das Anregungspotential von Materialien und Gegenständen für neue Form-Inhalts-Bezüge und neue Bedeutungszusammenhänge

o   (Fa P1) verwenden u. bewerten unterschiedliche Techniken des Farbauftrags zur Erzeugung ausdrucksbez. Wirkungen

§  (Fa R3) analysieren und bewerten die Wirkungen farbtonbestimmter, koloristischer und monochromatischer Farbgebung sowie Helligkeitsnuancen und Buntheitsunterschieden in fremden und eigenen Gestaltungen

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (St P2) gestalten ein neues Bildganzes durch das Verfahren der Collage (nur a) und c))

o   (St P3) entwerfen und entwickeln durch Formen des Sammelns und Ordnens Gestaltungslös. für eine Präs. (nur a) + c))

o   (St P4) entwerfen und gestalten durch planvolles Aufgreifen ästhetischer Zufallserscheinungen Bildlösungen

o   (St P5) bewerten das Anregungspotenzial aleatorischer Verfahren und ihrer Ergebnisse für die Möglichk. der Bildfindung

§  (St R1) erläutern Collage als gestalterische Methode der Kombination heterogener Dinge wie auch als kreatives Denk- und Wahrnehmungsprinzip (nur a) und c))

§  (St R2) erörtern auf der Basis von Analysen Fragestellungen zu weiterführenden Untersuchungs- / Deutungsansätzen

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o    (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

§   (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

Konkretes Beispiel: Décalcomanie (Landschaft)                              a) Collage         b)Übermalung          c)Décalcoscans

 

Voraussetzungen: Einlassen auf experimentelles Arbeiten

 

Mögliche Bildbeispiele :

Max Ernst, Europa nach dem Regen II,1940-42

Max Ernst, Gemälde für junge Leute, 1943

Max Ernst, Die ganze Stadt, 1935/36

Max Ernst: Das Auge der Stille 1943/1944

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Biografie und Werk des Künstlers Max Ernst (Kurzreferat von 1-2 SuS)

-         Analyse ausgewählter Bildbeispiele von Max Ernsts Décalcomanien

-         Begriffsbestimmung/Definition „Décalcomanie“ und Analyse verschiedener Décalcomanie-Strukturen und deren Wirkungseindruck

-         experimenteller Zugang zu eigenen Décalcomanien (Test-Stationen: Verwendung verschiedener Materialien und unterschiedlicher Farbkonsistenz) mit schriftlicher Kurzreflexion über den Arbeitsprozess und die Wirkung der entstandenen Décalcomanien

-         GA: Deutungsansätze in eigenen und fremden Décalcomanien entdecken und beschreiben

-         (Material-)Skizzen zu geplanten Landschaften im Format DIN A4 anfertigen

-         Reflexion über eigene und fremde Arbeiten (z.B. kriteriengeleiteter Museumsgang)

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgaben:

a) Décalcomanie-Collage (Fantastische Landschaft)

b) Décalcomanie-Landschaft durch Übermalen

c) Décalcoscans (elektronische Collage eigener Décalcomanie-Ausschnitte)

>>> bei allen: Verfassen eines schriftlichen Abstracts (Reflexion über den Prozess in der Leistungsphase, eigene

       Bildbeschreibung, …)

 

UV Jahrgangsstufe 7, 8, 9: Farbe, Form und Duktus als Ausdrucksmittel

 

Inhaltsfeld: Bildgestaltung, Bildkonzepte                                                                                        Zeitbedarf: ca. 14 WS

 

Inhaltliche Schwerpunkte im KLP: Form/Farbe/personale/soziokulturelle Bedingungen

 

Grundlagen der Leistungsbewertung

- Bewertung der Lernphase (siehe Reflexionsbogen)

- Bewertung der Leistungsphase (gestaltungspraktische Aufgabe)                    > gleichwertige Berücksichtigung

o   (ÜK P1) verwenden und bewerten den bildfindenden Dialog als Möglichkeit selbständig Gestaltungslös. zu entwickeln

o   (ÜK P2) gestalten Bilder durch Verwendung material-, farb- und formbezogener Mittel und Verfahren sowohl der klassischen Bildgestaltung

§  (ÜK R2) analysieren mittels sachangemessener Untersuchungsverfahren gestaltete Phänomene aspektbezogen und geleitet in ihren wesentlichen materiellen und formalen Eigenschaften

§  (ÜK R3) interpretieren die Form-Inhalts-Bezüge von Bildern durch die Verknüpfung von werkimmanenter Untersuchungen und bildexterner Informationen

o   (Fo P5) entwerfen und bewerten Kompositionen als Mittel der gezielten Bildaussage

§  (Fo R1) beschreiben und unterscheiden Merkmale und Funktionen von Teilformen (organisch, geometrisch, symmetrisch, asymmetrisch) innerhalb einer Gestaltung

§  (Fo R2) analysieren Gesamtstrukturen bildnerischer Gestaltungen im Hinblick auf Richtungsbetonung und Ordnung der Komposition

o   (Fa P1) verwenden u. bewerten unterschiedliche Techniken des Farbauftrags zur Erzeugung ausdrucksbez. Wirkungen

o   (Fa P3) gestalten plastisch-räumlicher Illusionen durch den Einsatz von Farb- und Tonwerten

o   (Fa P4) beurteilen Wirkungen von Farben in Bezug auf Farb-Gegenstandsbeziehung

§  (Fa R1) unterscheiden Farbe-Gegenstands-Beziehungen (Lokalfarbe, Erscheinungsfarbe, Ausdrucksfarbe, autonome Farbe) und damit verbundene Grundfunktionen in Gestaltungen

§  (Fa R2) analysieren Wirkungen von Farben in Bezug auf die Erzeugung plastisch-räumlicher Werte

o   (St P1) entwerfen und gestalten planvoll mit Hilfe von Skizzen aufgabenbezogene Konzeptionen und Gestaltungen

o   (PS P1) analysieren und interpretieren Bilder und transferieren die Ergebnisse auf die Entwicklung von persönlichen gestalterischen Lösungen

o   (PS P3) entwickeln und bewerten eigene Aufgabenstellungen und Aufgabenlösungen vor dem Hintergrund eines vorgegebenen Gestaltungskontextes

§  (PS R1) erläutern an eigenen und fremden Gestaltungen die individuelle und/oder biografische Bedingtheit von Bildern auch unter Berücksichtigung der Genderdimension

§   (PS R4) erläutern exemplarisch den Einfluss bildexterner Faktoren (soziokulturelle, historische, ökonomische und rechtliche Implikationen) in eigenen oder fremden Arbeiten

Konkretes Beispiel: „Geteiltes“ Stillleben

 

Voraussetzungen:

Zeichnerische Grundlagen (Erfassen der Gegenstandsform)

 

Kontext:

gestalterische Umsetzung eigener Gegenstände

 

Mögliche Bildbeispiele:

Stefan Lochner: Rosenhagmadonna, um1448

Albrecht Dürer: Das große Rasenstück, 1503

Claude Monet : Die Kathedralen von Rouen, 1892-94

André Derain: Blick auf Collioure, 1905

Piet Mondrian: Composition No.9, Blue Façade, 1913/14

Paul Cezanne: Äpfel, Pfirsiche, Birnen und Trauben, 1880

Pablo Picasso: Stillleben mit Fischen und Flaschen, 1909

 

vorhabenbezogene Konkretisierung

-         Funktionen der Farbe in der Malerei (Lokal-/Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe, Ausdrucksfarbe, Symbolfarbe, autonome/absolute Farbe)

-         Individuelle Koloration zweier Bildbeispiele mit jeweils unterschiedlicher, frei wählbarer, Farbfunktionen (z.B. Lokalfarbe, Ausdrucksfarbe, …)

-         Formen und Formgebungen beschreiben und Wirkungen deuten (z.B. organisch, geometrisch)

-         Pinselduktus beschreiben und Wirkungen deuten (z.B. grob, fein, punktiert)

-         Kompositorische Konzepte erkennen (z.B. symmetrisch, asymmetrisch)

-         kunstgeschichtliches Wissen zu „Impressionismus“, „Claude Monet“, „Pointillismus“, „Expressionismus“, „Pablo Picasso“ (z.B. zeitgeschichtlicher Hintergrund, stilistische Mittel, Biografien und Werke) mittels Schülerreferaten und individuellen Mitschriften

-         Reflexion über eigene und fremde Arbeiten (z.B. kriteriengeleiteter Museumsgang, Verfassen schriftlicher Reflexionen)

-         mögliche gestaltungspraktische Aufgabe: Gestalte ein „geteiltes Stillleben“. Komponiere dazu Gegenstände aus deiner Schultasche (z.B. Mäppchen, einzelne Stifte, Bücher, Handy, Brotdose, Taschentücher, …) zu einem Stillleben. Koloriere nun beide Bildhälften(Acrylfarbe) unterschiedlich in einer der folgenden Kombinationen:             

 

a

Lokal-/Gegenstandsfarbe, flächiger Farbauftrag

Ausdrucksfarbe, expressiver/grober Pinselduktus

b

Ausdrucksfarbe, expressiver/grober Pinselduktus

Erscheinungsfarbe, pointillistischer Pinselduktus

c

Erscheinungsfarbe, pointillistischer Pinselduktus

Lokal-/Gegenstandsfarbe, flächiger Farbauftrag

 


2.3 Tabellarische Übersicht der Unterrichtsvorhaben in der Sekundarstufe II (EF, Q1, Q2)

 

Einführungsphase

 

Die Einführungsphase dient im besonderen Maße der Kompetenzfeststellung und Sicherung der Grundkenntnisse der verschiedenen Bereiche.

PRODUKTION

Die Schülerinnen und Schüler

  • Gestalten Bilder planvoll und problemorientiert mit grafischen, malerischen und plastischen Mitteln,
  • variieren bildnerische Verfahren im Sinne eines bildfindenden Dialogs zur Erprobung gezielter Bildgestaltungen,
  • erörtern Arbeitsprozesse, bildnerische Verfahren und Ergebnisse im Hinblick auf ihre Einsatzmöglichkeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

 

REZEPTION

Die Schülerinnen und Schüler

  • Beschreiben eigene und fremde Gestaltungen sachangemessen und fachsprachlich korrekt,
  • Formulieren Deutungsfragen zu Bildern,
  • analysieren Bilder mithilfe grundlegender fachspezifischer Methoden und benennen Deutungsansätze,
  • erläutern und bewerten die Bildsprache eigener und fremder Arbeiten im Kontext von Form-Inhalts-Gefügen.

 

(http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SII/ku/KLP_GOSt_Kunst.pdf, S. 18)

Unterrichtsvorhaben I:

 

Von der freien grafischen Gestaltung zum Gegenstand

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELP1) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten in zweidimensionalen Bildgestaltungen unter Anwendung linearer, flächenhafter und raumillusionärer Bildmittel,

·        (ELR1) beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (STR2) benennen und beurteilen abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien

 

Zeitbedarf: 23 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

 

Was ist Kunst? – Bearbeitung der Frage an einem Motiv oder Gegenstand

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (STR2) ordnen Gestaltungsprozesse und Gestaltungsergebnisse Intentionen zu (z.B. dokumentieren, appellieren, irritieren),

·        (KTR1) erörtern und beurteilen an eigenen Gestaltungen den Einfluss individueller und kultureller Vorstellungen,

·        (KTR2) vergleichen und erörtern an fremden Gestaltungen unter Einbeziehung bildexternen Quellenmaterials die biografische, soziokulturelle und historische Bedingtheit von Bildern.

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 17 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

 

Farbe - Das Bild der Wirklichkeit in der Malerei

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELP2) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten unter differenzierter Anwendung und Kombination der Farbe als Bildmittel,

·        (ELR2) beschreiben die Mittel der farbigen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (STP1) realisieren Gestal­tungen zu bildnerischen Problemstellungen im Dialog zwischen Gestaltungsabsicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen.

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben IV:

 

Die plastische Form im Raum

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELP3) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten plastischer Bildgestaltungen unter Anwendung modellierender Verfahren,

·        (ELR3) beschreiben die Mittel der plastischen Gestaltung und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (STR1) beschreiben und untersuchen in bildnerischen Gestaltungen unterschiedliche zufallsgeleitete und gezielte Bildstrategien.

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w  Elemente der Bildgestaltung w Bilder als Gesamtgefüge

w  Bildstrategien

 

Zeitbedarf: 25 Std.

Summe Einführungsphase: 90 Stunden

 

 

 

Qualifikationsphase

Künstlerische Sichtweisen zwischen Distanz und Nähe

Die Inhalte der Qualifikationsphase werden immer wieder der aktuell gültigen Obligatorik angepasst.  Zeitweise sind obligatorische Inhalte einem Unterrichtsvorhaben nicht direkt zugeordnet, dennoch bleiben diese Inhalte, um ein Verständnis für die Themen zu ermöglichen verbindlich.

PRODUKTION

Die Schülerinnen und Schüler

  • gestalten Bilder planvoll und problemorientiert mit Gestaltungsmöglichkeiten unterschiedlicher Bildverfahren,
  • gestalten Bilder im Sinne eines bildfindenden Dialogs und erläutern diesen Prozess am eigenen Gestaltungsergebnis,
  • gestalten und beurteilen kontextbezogen Bildkonzepte.

 

REZEPTION

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben eigene und fremde Gestaltungen differenziert und stellen die Ergebnisse ihrer Analysen, Deutungen und Erörterungen fachsprachlich korrekt  dar,
  • analysieren systematisch mit grundlegenden Verfahren unbekannte Werke aus bekannten Zusammenhängen und leiten Deutungsansätze ab,
  • erläutern und bewerten eigene und fremde Gestaltungen und ihre Bildsprache hinsichtlich der Form-Inhalts-Bezüge und des Einflusses bildexterner Faktoren,
  • erläutern und vergleichen grundlegende Gestaltungskonzeptionen.

 

(http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/upload/klp_SII/ku/KLP_GOSt_Kunst.pdf, Seite 21f)

Unterrichtsvorhaben I:

 

Der Blick des Künstlers / der Künstlerin – Bildnisse als individuelle und gesellschaftliche Zeugnisse

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELP1) realisieren Bildwirkungen unter Anwendung linearer, farbiger, flächenhafter und raumillusionärer  Mittel der Bildgestaltung und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht,

·        (GFP1) realisieren Bilder als Gesamtgefüge zu einge¬grenzten Problemstellungen,

·        (KTP1) entwerfen und begründen Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Positionen im Sinne einer persönlichen Deutung von Wirklichkeit,

·        (KTR4) vergleichen und bewerten Bildzeichen aus Beispielen der Medien-/ Konsumwelt und der bildenden Kunst.

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

 

Zwischen Zufall und Absicht – Verfahren der Bildfindung

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELR3) analysieren digital erstellte Bildgestaltungen und ihre Entstehungsprozesse und bewerten die jeweiligen Änderungen der Ausdrucksqualität,

·         (STR1) beschreiben zielorientierte und offene Produktionsprozesse und erläutern die Beziehung zwischen der Planung und Gestaltung von Bildern,

·        (KTR2) vergleichen und erörtern an fremden Gestaltungen unter Einbeziehung bildexternen Quellmaterials die biografische, soziokulturelle und historische Bedingtheit von Bildern,

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

 

Kunsträume – Das Kunstwerk erobert den Raum (Von der Kernplastik zur Rauminstallationen)

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELP2) realisieren Bildwirkungen unter Anwendung plastischer Mittel in raumbezogenen Gestaltungen und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht,

·        (ELR2) analysieren die Mittel plastischer und raumbezogener Gestaltung und erläutern deren Funktionen im Bild,

·        (KTP3) realisieren und vergleichen problem- und adressatenbezogene Präsentationen,

·        (KTR3) vergleichen traditionelle Bildmotive  und erläutern ihre Bedeutung vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen historischen Kontexte,

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS: 90 Stunden

Unterrichtsvorhaben IV:

 

Reorganisation – Die künstlerisch, bildnerische Verarbeitung der menschlichen Umwelt

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (GFP2) erstellen differenzierte Entwürfe zur Konzeption des Bildgefüges für eigene Gestaltungen,

·        (GFR3) veranschaulichen und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildern in gestalterisch-praktischen Formen (u.a. in Form von erläuternden Skizzen und Detailauszügen),

·        (GFR5) überprüfen Deutungshypothesen mit ausgewählten Formen der Bildanalyse (u.a. Beschreibung der formalen Zusammenhänge und des Grads der Abbildhaftigkeit),

·        (KTP1) entwerfen und begründen Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Positionen im Sinne einer persönlichen Deutung von Wirklichkeit,

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

 

Erinnerung zwischen Realität, Fiktion und Mythos – Biografische und gesellschaftliche Forschung in der Kunst

                                                                                            

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler

·        (ELR4) erläutern die Abhängigkeiten zwischen Materialien, Medien, Techniken, Verfahren und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen und begründen die daraus resultierenden Ausdrucksqualitäten

·        (STP5) beurteilen Zwischenstände kritisch und verändern auf Grundlage dieser Erkenntnisse den Gestaltungsprozess,

·        (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,

·        (KTR5) analysieren und bewerten die Präsentationsformen von Bildern in kulturellen Kontexten.

 

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung / Bildkonzepte

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

w Elemente der Bildgestaltung w  Bilder als Gesamtgefüge

w Bildstrategien w  Bildkontexte

 

Zeitbedarf: 30 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS: 60 Stunden

       

 

 

2.3.1 Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Einführungsphase

 

Die Ausarbeitung des Curriculum zeigt unterschiedliche Stufen der Verbindlichkeit auf. Während die linke Spalte durch den Kernlehrplan bindend ist, zeigt die mittlere Spalte für die Fachschaft Kunst des JAG verbindliche Inhalte und die konkretisierten Vorgaben des Abiturs an und die rechte Spalte zeigt unverbindliche Vorschläge der Umsetzung an.

 

 

linke Spalte:

Mittlere Spalte:

rechte Spalte:

Festlegungen der Fachkonferenz:

Zuordnung von Kompetenzen des Kernlehrplans zu Unterrichtsvorhaben des schulinternen Lehrplans

 

Absprachen der Fachkonferenz:

·      konkrete Umsetzung  der laut Schulgesetz § 70 beratenen Grundsätze

·      inhaltliche Konkretisierung gemäß Vorgaben des Zentralabiturs

 

Anregungen für mögliche Konkretisierungen im Unterricht der Lehrkräfte:

·      Werke

·      Epochen

·      Medien

·      Literatur

 

Einführungsphase Unterrichtsvorhaben I: Von der freien grafischen Gestaltung zum Gegenstand

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien

Zeitbedarf: 18 Std.

Festlegung der  Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

·   (ELP1) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten zweidimensionaler Bildgestaltungen unter Anwendung linearer, flächenhafter und raumillusionärer Bildmittel,

·    (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·   (ELP5) beurteilen die Einsatzmöglichkeiten von Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren),

§ (ELR1) beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

§ (ELR4) beschreiben und erläutern materialgebundene Aspekte von Gestaltungen und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

§ (ELR5) erläutern und bewerten Bezüge zwischen Materialien und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bilder als Gesamtgefüge

§ (GFR2) beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand,

§ (GFR4) beschreiben kriteriengeleitet unterschiedliche Grade der Abbildhaftigkeit,

§ (GFR5) benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen,

 

Bildstrategien

·   (STP3) dokumentieren und bewerten den eigenen bildfindenden Dialog zwischen Gestaltungs­absicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen,

§ (STR1) beschreiben und untersuchen in bildnerischen Gestaltungen unterschiedliche zufallsgeleitete und gezielte Bildstrategien,

§ (STR2) benennen und beurteilen abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bildkontexte

---

Materialien/Medien

Unterschiedliche Papiere  und unterschiedliche Zeichenmittel

Pack-, Zeichen-, Butterbrot-, Blütenpapier

Zeichenkohle, Pastellkreide, Grafitstifte, Rötel, Tusche

Epochen/Künstler(innen)

Mindestens zwei sehr unterschiedlich arbeitende Künstler / Künstlerinnen

Isabel Quintanilla vs. Jorinde Voigt

Cy Twombly vs. Leonardo da Vinci

Albrecht Dürer vs. John Cage

Fachliche Methoden

Wiederholung der bzw. Einführung in die Bildanalyse, hier:

·        Bestandsaufnahme (Werkdaten, Beschreibung der Bildgegenstände)

·        Beschreibung des ersten Eindrucks 

·        Analyse der Form sowie der Gliederung der Bildfläche (auch durch zeichnerisch-analytische Methoden, z.B. Skizzen)

·        Bestimmung des Grads der Abbildhaftigkeit,

·        Bildung von ersten Deutungshypothesen auf Grundlage biografischer Hintergründe

 

 

 

assoziativ-sprachlicher Ansatz durch Perzept

  • Musikalische Vernetzung, Polaritätsprofil

Diagnose

·    zeichnerischer Fähigkeiten und Fertigkeiten (Erfassung von Randlinien, Raumformen, Größenverhältnissen,  Licht-Schatten, Gesamtgestalt, Stofflichkeit)

·    der  Fähigkeit, Wahrnehmungen und Ausdrucksqualitäten in Wortsprache zu überführen

 

·    Zeichentheke zu verschiedenen Funktionen der Zeichnung zur binnendifferenzierten Diagnose mit versprachlichender Evaluation und darauf aufgebauten binnendifferenierten Förderstationen

·    durch Verbindung von Assoziationen mit konkreten Bildelementen/ -gefügen in mündlicher und schriftlicher Form (Auswertung von Perzepten)

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

 

Kompetenzbereich Produktion:

·        gestaltungspraktische Versuche (Erprobung und Untersuchung von Zeichenmaterialien und -mitteln)

·        gestaltungspraktische Entwürfe/Planungen (Skizzen und Studien im Gestaltungsprozess)

·        Reflexion über Arbeitsprozesse (Gestaltungsplanung und -entscheidungen)

 

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Skizze

·        praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)

 

 

 

 

 

Evaluation

·        Evaluation des Unterrichtsvorhaben nach standartisiertem Evaluationsbogen der Fachschaft

 

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart I – Gestaltung von Bildern mit schriftlicher Erläuterung

Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen (Entwürfe zur gestalterischen Problemlösung mit Reflexion des eigenen Arbeitsprozesses)

 

 

Einführungsphase Unterrichtsvorhaben II: Was ist Kunst? – Bearbeitung der Frage an einem Motiv oder Gegenstand

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Bilder als Gesamtgefüge, Bildkontexte

Zeitbedarf: 12 Std.                                

Festlegung der  Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung:

·          ---

Bilder als Gesamtgefüge:

·          (GFP1) veranschaulichen Bildzugänge mittels praktisch-rezeptiver Analyseverfahren,

·          (GFR1) beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten,

·          (GFR6) beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung.

 

Bildstrategien:

·          (STR2) benennen und beurteilen abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bildkontexte:

§   (KTR1) erläutern an fremden Gestaltungen die biografische, soziokulturelle und histrische Bedingtheit von Bildern, auch unter dem Aspekt der durch Kunst vermittelten gesellschaft­lichen Rollenbilder von Frauen und Männern,

§   (KTR2) beschreiben und beurteilen den Bedeutungs­wandel ausgewählter Bildgegenstände durch die Anwendung der Methode des motivgeschichtlichen Vergleichs.

Materialien/Medien

erste freie, vernetzende Materialwahl mit einer vorgegebenen Komponente

Objekte zeitgenössisch künstlerisch aufladen

Motive in neuen Kontext bringen

Epochen/Künstler(innen)

Mindestens drei auf den Kunstbegriff hin sehr unterschiedliche Werke mit gleichem Bildmotiv

Motiv Quelle (Ingres “Die Quelle” - Duchamp „Fontaine“ – Oldenburg „Gartenschlauch mit Wasserhahn“ – aquaaffines Designobjekt)

Motiv Kreuzigung (Grünewald „Isenheimer Altar“ -  Dix „Kreuzigung 1949“ - Dali „Die Kreuzigung“ - Chagall „weiße Kreuzigung“ - Hirst „God alone knows“)

Motiv Kerze  / Sisyphos (Antike – Wolfgang Mattheuer -

Fachliche Methoden

·         Motivgeschichtlicher Bildvergleich,

·         Erste ikonografische Untersuchung

·         Perzept, praktisch-rezeptive Analyseverfahren,

·         Grad der Abbildhaftigkeit

Konzeption eigener Ideen zum vorgegebenen Motiv

 

Diagnose der Fähigkeiten

·          Wissen über den Kunstbegriff

Mindmap „Was ist Kunst?“ – Einen Gegenstand einordnen

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·          Gestaltungspraktische Problemlösungen

·          Reflexion des Arbeitsprozesses

Kompetenzbereich Rezeption:

·          praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)

·          Analyse von Bildern

·          Vergleichende Interpretation von Bildern

 

 

Um-/Neugestaltung des vorgegebenen Motives

 

 

Internetrecherche zu einem ausgewähltem Motiv und seiner jeweiligen künstlerischen Umsetzung

 

Leistungsbewertung Klausur

Keine Klausur zum UV

 

 

 

Einführungsphase Unterrichtsvorhaben III: Farbe – Das Bild der Wirklichkeit in der Malerei

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildkontexte

Zeitbedarf: 18 Std.                                

Festlegung der  Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung:

·        (ELP2) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten unter differenzierter Anwendung und Kombination der Farbe als Bildmittel,

·        (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·        (ELP5) beurteilen die Einsatzmöglichkeiten von Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren).

·        (ELR2) beschreiben die Mittel der farbigen Gestaltung und deren spezifische Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (ELR4) beschreiben und erläutern materialgebundene Aspekte von Gestaltungen und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (ELR5) erläutern und bewerten Bezüge zwischen Materialien und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bilder als Gesamtgefüge:

·        (GFP2) erstellen grundlegende Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln,

·         (GFP3) entwerfen und bewerten Kompositionsformen als Mittel der gezielten Bildaussage.

·        (GFR1) beschreiben die subjektiven Bildwirkungen auf der Grundlage von Perzepten,

·        (GFR2) beschreiben strukturiert den sichtbaren Bildbestand,

·        (GFR3) analysieren und erläutern Charakteristika und Funktionen von Bildgefügen durch analysierende und erläuternde Skizzen zu den Aspekten Farbe und Form,

·        (GFR4) beschreiben kriteriengeleitet unterschiedliche Grade der Abbildhaftigkeit,

·        (GFR5) benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen,

·        (GFR6) beurteilen das Perzept vor dem Hintergrund der Bildanalyse und der Bilddeutung.

 

Bildstrategien:

·          (STP1) realisieren Gestal­tungen zu bildnerischen Problemstellungen im Dialog zwischen Gestaltungsab­sicht, unerwarteten Ergeb­nissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen,

·          (STP3) dokumentieren und bewerten den eigenen bildfindenden Dialog zwischen Gestaltungs­absicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen.

 

Bildkontexte:

·          (KTP1) entwerfen und erläutern Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Interessen,

·           (KTR1) erläutern an fremden Gestaltungen die biografische, soziokulturelle und historische Bedingtheit von Bildern, auch unter dem Aspekt der durch Kunst vermittelten gesellschaft­lichen Rollenbilder von Frauen und Männern,

·          (KTR2) beschreiben und beurteilen den Bedeutungs­wandel ausgewählter Bildgegenstände durch die Anwendung der Methode des motivgeschichtlichen Vergleichs.

 

Materialien/Medien

verschiedene Bildträger und Farben im Vergleich

Deckfarben, Collage oder digitale Bildbearbeitung

 

„Von der Lokalfarbe zur autonomen Farbe“ - Farben gezielt anwenden und später digital oder manuell in neue Kontexte bringen 

Stationenlernen zur Erprobung verschiedener Farbkonzepte, Farbwirkungen zur Unterstützung der Aussageabsicht,

 

Epochen/Künstler(innen)

Querschnitt einer Gattung der Malerei

ein zeitgenössisches Werk

 

 

Entwicklung der Landschaftsmalerei

Donauschule, Barock, Klassizismus, Romantik, Realismus, Impressionismus, Expressionismus, zeitgenössische Kunst

Fachliche Methoden

·        Einführung in die Bildanalyse, hier: Bestandsaufnahme, Beschreibung des ersten Eindrucks

·        Analyse von Farb- und Formkomposition(auch durch zeichnerisch-analytische Methoden, z.B. Skizzen)

·        Deutung durch erste Interpretationsschritte

·        motivgeschichtlicher Vergleich

„Von der Lokalfarbe zur autonomen Farbe“ - Farben gezielt anwenden und später digital oder manuell in neue Kontexte bringen 

Stationenlernen zur Erprobung verschiedener Farbkonzepte, Farbwirkungen zur Unterstützung der Aussageabsicht,

 

Diagnose der Fähigkeiten

  • im Kompetenzbereich Produktion im Bereich Farbe/ Farbgesetzmäßigkeiten, Farbkonzepte, Farbmischung und Farbwirkung (Farbfamilien / Farbton, Farbkontraste, Sättigung, Helligkeit , Duktus)
  • im Kompetenzbereich Rezeption, Wahrnehmungen in fachsprachlich korrekte Wortsprache zu überführen

 

kombinierte Wahrnehmungs- und Farbübungen

Diagnosebogen

 

Kontrollieren und Weiterentwickeln der Sprachfertigkeit bei der Bestandaufnahme und Beschreibung von Bildern

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·          gestaltungspraktische Versuche (Farbübungen, Skizzen und Farbstudien im Gestaltungsprozess)

·          Reflexion über den Arbeitsprozesse (Gestaltungsplanung und -entscheidungen)

Kompetenzbereich Rezeption:

·         Skizze

·         praktisch-rezeptive Bildverfahren (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen)

 

Portfolio als Dokumentationsform

 

 

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart II – Interpretation und Analyse von Bildern

1.      Analyse/Interpretation eines Werkes (Schwerpunkt Formanalyse, Farbanalyse)

 

Einführungsphase Unterrichtsvorhaben IV: Die plastische Form im Raum

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Bildstrategien, Bilder als Gesamtgefüge ‚ Bildstrategien

Zeitbedarf: 18 Std.                                

Festlegung der  Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung:

·        (ELP3) erproben und beurteilen Ausdrucksqualitäten plastischer Bildgestaltungen unter Anwendung modellierender Verfahren,

·         (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·        (ELP5) beurteilen die Einsatzmöglichkeiten von Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren).

·        (ELR3) beschreiben die Mittel der plastischen Gestaltung und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·         (ELR4) beschreiben und erläutern materialgebundene Aspekte von Gestaltungen und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (ELR5) erläutern und bewerten Bezüge zwischen Materialien und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bilder als Gesamtgefüge:

·        (GFP2) erstellen grundlegende Skizzen zur Konzeption des Bildgefüges mit vorgegebenen Hilfsmitteln,

·        (GFR5) benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse des Bildgefüges und führen sie schlüssig zu einem Deutungsansatz zusammen.

Bildstrategien:

·        (STP1) realisieren Gestal­tungen zu bildnerischen Problemstellungen im Dialog zwischen Gestaltungsab­sicht, unerwarteten Ergeb­nissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen,

·        (STP2) realisieren Gestal­tungen mit abbildhaften und nicht abbildhaften Darstel­lungsformen,

·         (STP3) dokumentieren und bewerten den eigenen bildfindenden Dialog zwischen Gestaltungs­absicht, unerwarteten Ergebnissen und im Prozess gewonnenen Erfahrungen,

·        (STR1) beschreiben und untersuchen in bildnerischen Gestaltungen unterschiedliche zufallsgeleitete und gezielte Bildstrategien,

 

Bildkontexte:

·        ---

Materialien/Medien

·      Aufbauendes, abtragendes oder abformendes Verfahrender menschliche/eigene Körper

 

Ton, Fett, Knetmasse; Wachs, Plastilin

Körpererfahrungen im Raum

der Einfluss des Körpers auf den Raum (auch Außenraum) und seine Wirkung

Epochen/Künstler(innen)

Mindestens zwei sehr unterschiedliche künstlerische Konzepte

 

Michelangelo, Henry Moore, Fischli/Weiss („Plötzlich diese Übersicht“), Rachel Whiteread, Tobias Rehberger

Fachliche Methoden

Einführung in die Bildanalyse, hier: Bestandaufnahme und Ansichtigkeit (zeichnerisch-analytische Methoden)

 

Analyse von Körper-Raum-Beziehung experimentelle Methoden zur Erfassung des  Körper-Raum-Zusammenhangs durch den Rezipienten

Diagnose der Fähigkeiten

·      und motorischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Material durch Selbstbeobachtung

·      Körper-Raumwahrnehmungen

 

 

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·      gestaltungspraktische Versuche und Planungen (spielerisch-assoziativer Umgang mit Ideen in Bezug zu den Materialien, Planung und Organisation in Gestaltungsprozessen;Aufbauend- und Abtragend) )

·      Präsentation (Gestaltungsergebnisse und ihre Präsentation im Raum)

Kompetenzbereich Rezeption:

·      Skizze,

·      praktisch-rezeptive Bildverfahren,

·      Analyse von Bildern (mündliche, praktisch-rezeptive und schriftliche Ergebnisse von Rezeptionsprozessen, insbesondere Körper-Raum-Beziehung),

·      Interpretation von Bildern (Ableitung von begründeten Vermutungen und Deutungszusammenhängen)

 

Portfolio als Dokumentationsform

 

Leistungsbewertung Klausur

Keine zum UV

 

 

2.3.2 Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Qualifikationsphase 1

 

Grundkurs Qualifikationsphase 1 Unterrichtsvorhaben I: I Der Blick des Künstlers / der Künstlerin – Bildnisse als individuelle und gesellschaftliche Zeugnisse

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien, Bildkontexte

Zeitbedarf: 30 Std.

Festlegung der Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

·        (ELP1) realisieren Bildwirkungen unter Anwendung linearer, farbiger, flächenhafter und raumillusionärer  Mittel der Bildgestaltung und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht,

·        (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·        (ELR1) beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (ELR3) analysieren digital erstellte Bildgestaltungen und ihre Entstehungsprozesse und bewerten die jeweiligen Änderungen der Ausdrucksqualität,

 

Bilder als Gesamtgefüge

·        (GFP1) realisieren Bilder als Gesamtgefüge zu einge­grenzten Problemstellungen,

·         (GFR1) beschreiben strukturiert den wesentlichen sichtbaren Bildbestand,

·        (GFR3) veranschaulichen und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildern in gestalterisch-praktischen Formen (u.a. in Form von erläuternden Skizzen und Detailauszügen),

·        (GFR6) benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse und führen sie zu einer Deutung zusammen.

 

 

Bildstrategien

·        (STP1) entwerfen zielgerichtet Bildgestaltungen durch sachgerechte Anwendung bekannter bildnerischer Techniken,

·        (STP5) beurteilen Zwischen­stände kritisch und verändern auf Grundlage dieser Erkennt­nisse den Gestaltungsprozess,

·        (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,

·        (STR2) ordnen Gestaltungs­prozesse und Gestaltungs­ergebnisse unterschiedlichen Intentionen zu (z.B. dokumen­tieren, appellieren, irritieren).

 

 

Bildkontexte

·         (KTP2) gestalten und erläutern neue Bedeutungszusammen­hänge durch Umdeutung und Umgestaltung von Bildtraditionen,

·        (KTR1) erläutern und beurteilen an eigenen Gestaltungen den Einfluss individueller und kultureller Vorstellungen,

·         (KTR3) vergleichen traditionelle Bildmotive  und erläutern ihre Bedeutung vor dem Hintergrund ihrer unterschied­lichen historischen Kontexte,

·        (KTR4) vergleichen und bewerten Bildzeichen aus Beispielen der Medien-/ Konsumwelt und der bildenden Kunst.

Materialien/Medien

·        Grafische und malerische Verfahren und Medien,

·        fotografische (digitale) Verfahren und analoge und digitale Medien

·        grafische und druckgrafische Verfahren in Kombination mit Malerei

·        Fotoinszenierungen

Epochen/Künstler(innen)

Abiturvorgaben (2017/18):

Rembrandt H. van Rijn

(grafisches und malerisches Werk)

Gerhard Richter

(Porträtmalerei unter der Verwendung der von ihm im sog. „Atlas“ gesammelten fotografischen Vorlagen)

1965-1990

 

·        Grafische und malerische Porträtdarstellungen von Rembrandt

·        Portäts von Richter, Atlas

·        Vergleichsporträts anderer Künstler/innen (Dürer, Expressionismus, zeitgenössische Kunst) einschl. Fotografien der aktuellen Zeit und medialen Inszenierungen

 

·        Grafische und malerische Porträtdarstellungen von Rembrandt, hier u.a. Vergleich zu Porträts von Cindy Sherman, Albrecht Dürer, Lucian Freud, Otto Dix, Gerhard Richter im Vergleich zu Andy Warhol, Sigmar Polke

·        Vergleichende Betrachtung von medialen Darstellungen

Fachliche Methoden

Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung, dazu u.a.

·        Untersuchung des Grads der Abbildhaftigkeit

·        Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten

·        Auswertung bildexternen Quellenmaterials

·        Aspektbezogener Bildvergleich (Grad der Abbildhaftigkeit, Medialität)

 

·        Nachstellen, Fotografieren, Vergleichen Montieren/Collagieren, Übermalen/-zeichnen, digital Bearbeiten, Vergleichen

·        Rollenbiografie

·        Interviews, Zitate

·        Präsentieren, Inszenieren

Diagnose der Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        der Erfassung und Darstellung anatomischer Aspekte in Proportion und Form sowie der körperillusionären Darstellung

·        zur Umdeutung von Porträts mittels zeichnerischer, malerischer und/oder digitaler Verfahren

·        zur Selbstbeurteilung des Lernstands

·        zur strukturierten Beschreibung des Bildbestands, zur Verwendung von Fachsprache, zur Analyse und Ableitung einer schlüssigen Deutung

·        zur angemessenen Literaturrecherche und Verknüpfung der externen Informationen mit der eigenen vorläufigen Deutung

·        zur adressatengerechten Präsentation

 

·        Einholen und Reflektieren von Lieblingsporträts aus eigenen Fotoalben oder Anfertigen von „facebook-Profilfotos“

·        fiktive Rollenbiografien zu vorgelegten Fremdporträts

 

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·        Gestaltungspraktische Entwürfe/ Planungen

·        Bewertung in Bezug auf die Gestaltungsabsicht

·        Gestaltungspraktische Problemlösungen

·        Vorbereitung und Durchführung einer Präsentation bzw. Ausstellung der Planung u/o Lösung

 

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Analysierende und erläuternde Skizzen (Bildfläche, Richtungsbezüge, Farbbezüge)

·        Beschreibung, Analyse/ Interpretation von Bildern

·        Vergleichende Analyse / Interpretation von Bildern (aspektbezogene Vergleiche) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen

 

·        Portfolio, Skizze, Bildmontage/-collage

·        fotografische Dokumentation

·        Rollenbiografie

 

 

 

·        Lernplakat

·        Präsentation

·        Nachstellen, Inszenieren, Kontrastieren

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart II A

Analyse/ Interpretation von Bildern (Beschreibung und aspektorientierte Untersuchung und Deutung im Bildvergleich)

 

 

 

 

Grundkurs Qualifikationsphase 1 Unterrichtsvorhaben II: Zwischen Zufall und Absicht–Verfahren der Bildfindung

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien, Bildkontexte

Zeitbedarf: 30 Std.

Festlegung der Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

·         (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·        (ELR3) analysieren digital erstellte Bildgestaltungen und ihre Entstehungs¬prozesse und bewerten die jeweiligen Änderungen der Ausdrucksqualität,

 

Bilder als Gesamtgefüge

·        (GFP3) dokumentieren und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildgefügen in selbst gewählten gestalterisch-praktischen Formen (u.a. in Form von Abstraktion, Übersichtsskizzen und gestalterischen Eingriffen),

 

 

Bildstrategien

·        (STP3) variieren abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in Gestaltungen und erläutern die damit verbundenen Intentionen,

·        (STP5) beurteilen Zwischen­stände kritisch und verändern auf Grundlage dieser Erkennt­nisse den Gestaltungsprozess,

·        (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,

·        (STR1) beschreiben zielorientierte und offene Produktionsprozesse und erläutern die Beziehung zwischen der Planung und Gestaltung von Bildern,

 

 

Bildkontexte

·         (KTP2) gestalten und erläutern neue Bedeutungszusammen­hänge durch Umdeutung und Umgestaltung von Bildtraditionen,

·        (KTR2) vergleichen und erörtern an fremden Gestaltungen unter Einbeziehung bildexternen Quellmaterials die biografische, soziokulturelle und historische Bedingtheit von Bildern,

·         (KTR3) vergleichen traditionelle Bildmotive  und erläutern ihre Bedeutung vor dem Hintergrund ihrer unterschied­lichen historischen Kontexte,

Materialien/Medien

·        Aleatorische Verfahren (manuell und digital)

 

·        Rakelbilder

·        Digitale Verfremdung von Portraits

Epochen/Künstler(innen)

Gerhard Richter

(Porträtmalerei unter der Verwendung der von ihm im sog. „Atlas“ gesammelten fotografischen Vorlagen)

1965-1990

 

·        Prozesse des Verfremden bei Richters Portraits im Vergleich zu den abstrakten aleatorische

·        Max Ernst

 

·        Landschaften bei Richter im Vergleich zu Max Ernst

Fachliche Methoden

Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung, dazu u.a.

·        Untersuchung des Zufallsgrad in Gestaltungen/Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten

·         

 

·        Montieren/Collagieren, Übermalen/-zeichnen, digital Bearbeiten, Frottieren

·        Filmdokumentationen

Diagnose der Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        zur Umdeutung von von Bildwerken mittels zeichnerischer, malerischer und/oder digitaler Verfahren

·        zur Selbstbeurteilung des Lernstands

·        zur strukturierten Beschreibung des Prozesses zwischen Zufall und zielgerichtetem Handeln im Werksprozess angemessenen Literaturrecherche und Verknüpfung der externen Informationen mit der eigenen vorläufigen Deutung

·        zur adressatengerechten Präsentation

 

·        Fragebogen zur Verfügbarkeit und individuellen Anwendung digitaler Bildbearbeitungsprogramme

·        Versprachlichung von Filmausschnitten des Werksprozesses

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

Reflektierter Umgang mit Zufallsverfahren

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Analysierende und erläuternde Skizzen (Bildfläche, Richtungsbezüge, Farbbezüge)

·        Beschreibung, Analyse/ Interpretation von Bildern

·        Vergleichende Analyse / Interpretation von Bildern (aspektbezogene Vergleiche) im Zusammenhang mit bildexternen Quellen

 

Prozessbezogenes Werkbuch

 

 

 

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart II A

Analyse/ Interpretation am Einzelwerk(Beschreibung und aspektorientierte Untersuchung und Deutung)

 

 

 

 

Grundkurs Qualifikationsphase 1 Unterrichtsvorhaben III: Kunsträume – Das Kunstwerk erobert den Raum (Von der Kernplastik zu Rauminstallationen)

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien, Bildkontexte

Zeitbedarf: 30 Std.

Festlegung der Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

·        (ELP2) realisieren Bildwirkungen unter Anwendung plastischer Mittel in raumbezogenen Gestaltungen und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht,

 

·        (ELR2) analysieren die Mittel plastischer und raumbezogener Gestaltung und erläutern deren Funktionen im Bild,

 

 

Bilder als Gesamtgefüge

·        (GFR6) benennen und erläutern Bezüge zwischen verschiedenen Aspekten der Beschreibung des Bildbestands sowie der Analyse und führen sie zu einer Deutung zusammen.

 

Bildstrategien

·        (STP3) variieren abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in Gestaltungen und erläutern die damit verbundenen Intentionen,

·        (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,

·        (STP7) erläutern die eigenen gestalterischen Ergebnisse hinsichtlich der Gestaltungsabsicht und beurteilen sie kriterienorientiert,

·        (STR4) vergleichen und bewerten abbildhafte und nicht abbildhafte Darstellungsformen in bildnerischen Gestaltungen.

 

Bildkontexte

·        (KTP3) realisieren und vergleichen problem- und adressatenbezogene Präsentationen,

·        (KTR3) vergleichen traditionelle Bildmotive  und erläutern ihre Bedeutung vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen historischen Kontexte,

·        (KTR5) analysieren und bewerten die Präsentationsformen von Bildern in kulturellen Kontexten.

Materialien/Medien

Abtragendes und/oder aufbauendes Verfahren

 

 

Epochen/Künstler(innen)

Keine Abiturvorgaben in diesem Bereich

 

Exemplarischer Querschnitt durch die Kunstgeschichte im Hinblick auf Körper-Raumbezüge

 

 

 

 

 

 

 

Erweiterter Plastik- bzw. Kunstbegriff

 

z.B. Antike, Renaissance, Moderne

z.B. „Schreiten“

- Rodin, Boccioni, Giacometti

z.B. „David“

- Donnatello, Michelangelo, Bernini

 

Raumbezug am Beispiel Antony Gormley

Skulpturenweg Bad Berleburg

 

Beuys, Sierra, Wurm

 

Fachliche Methoden

Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge) und Deutung, Untersuchung des Grads der Abbildhaftigkeit, Erweiterung der Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten.

Auswertung bildexternen Quellenmaterials

Aspektbezogener Bildvergleich (Körper/Raumbezug/ Größe / Betrachterbezug)

 

Nachstellen, Fotografie

 

 

 

 

 

Interviews, Zitate, Theorien

 

Diagnose der Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        der Darstellung anatomischer Merkmale in Proportion und Form

·        zur körper-/ raumillusionären Darstellung

·        Bezüge des Körpers zum Raum erfassen

·        Einsatz verschiedener Materialien

·        Beurteilung des eigenen Lernstandes

 

Plastische (im Stationenlernen enthalten) und/oder zeichnerische Eingangsübungen

 

räumliches erproben mit dem eigenen Körper

Stationenlernen mit Selbstreflexion zu verschiedenen Techniken

 

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·        Gestaltungspraktische Entwürfe/ Planungen

·        Gestaltungspraktische Problemlösung/ Bildgestaltung

·        Präsentation (Kommentierung von gestaltungspraktischen Ergebnissen und Konzeptionen)

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Analysierende und erläuternde Skizzen (Bildraum, Raumbeziehung mit Erläuterung)

·        Beschreibung, Analyse, Interpretation von Plastiken in mündlicher und schriftlicher Form

·        Vergleichende Analyse/ Interpretation von Plastiken (aspektbezogene Vergleiche, kriterienorientierte Beurteilung).

 

 

Portfolio, Skizze, Bildmontage, Modellbau, Fotografie usw.

Plastische Szenen mit narrativen Anteilen und mit Bezug zum realen Raum (z.B. Eingangshalle Bahnhof, Pausenhof, …)

 

 

fotografische Dokumentation / film still

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart I

Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen

 

 

 

 

Aufgabenart II A (am Einzelwerk)

Analyse/ Interpretation von Plastiken (Beschreibung und aspektorientierte Untersuchung und Deutung)

 

 

 

 

 

2.3.3 Konkretisierung der Unterrichtsvorhaben für die Qualifikationsphase 2

 

Grundkurs Qualifikationsphase 2  Unterrichtsvorhaben IV: Reorganisation – Die künstlerisch, bildnerische Verarbeitung der menschlichen Umwelt

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien, Bildkontexte

Zeitbedarf: ca. 30 WStd.

Festlegung der Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

·        (ELP1) realisieren Bildwirkungen unter Anwendung linearer, farbiger, flächenhafter und raumillusionärer  Mittel der Bildgestaltung und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht,

·        (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,

·        (ELR1) beschreiben die Mittel der linearen, flächenhaften und raumillusionären Gestaltung und deren spezifischen Ausdrucksqualitäten im Bild,

·        (ELR3) analysieren digital erstellte Bildgestaltungen und ihre Entstehungsprozesse und bewerten die jeweiligen Änderungen der Ausdrucksqualität,

 

Bilder als Gesamtgefüge

·        (GFP2) erstellen differenzierte Entwürfe zur Konzeption des Bildgefüges für eigene Gestaltungen,

·        (GFP3) dokumentieren und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildgefügen in gezielt selbst gewählten gestalterisch-praktischen Formen,

·        (GFR2) erstellen aspektbezogene Skizzen zur Organisation des Bildgefüges in fremden Gestaltungen,

·        (GFR3) veranschaulichen und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildern in gestalterisch-praktischen Formen (u.a. in Form von erläuternden Skizzen und Detailauszügen),

·         GFR4) entwickeln und erläutern auf der Grundlage von Bildwirkung und Deutungshypothesen selbstständig Wege der Bilderschließung,

·        (GFR5) überprüfen Deutungshypothesen mit gezielt ausgewählten Formen der Bildanalyse (u.a. Beschreibung der formalen Zusammenhänge und des Grads der Abbildhaftigkeit).

 

Bildstrategien:

·        (STP2) realisieren Bildlösungen zu unterschiedlichen Intentionen (z.B. dokumentieren, appellieren, irritieren),

·        (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,

·        (STP7) erläutern die eigenen gestalterischen Ergebnisse hinsichtlich der Gestaltungsabsicht und beurteilen sie kriterienorientiert,

·        (STR3) vergleichen und beurteilen die Ein- oder Mehrdeutigkeit von Bildern in Abhängigkeit zum Adressaten.

 

Bildkontexte:

·        (KTP1) entwerfen und beurteilen Bildgestaltungen als Ausdruck individueller Positionen im Sinne einer persönlichen Deutung von Wirklichkeit in kulturellen Kontexten,

·        (KTR2) vergleichen und erörtern an fremden Gestaltungen unter Einbeziehung bildexternen Quellmaterials die biografische, soziokulturelle und historische Bedingtheit von Bildern,

·         (KTR3) vergleichen traditionelle Bildmotive  und erläutern ihre Bedeutung vor dem Hintergrund ihrer unterschiedlichen historischen Kontexte.

Materialien/Medien

Von den SuS gewählte Verfahren aus dem Bereich

Grafik,

Malerei,

Fotografie

 

„Das Tier in uns“ Metamorphose in Kombination mit Grafik und Fotografie

Schrecken des Krieges

SuS erstellen angeleitet selbst eine kriteriengeleitete Aufgabenstellung

Epochen/Künstler(innen)

Pablo R. y Picasso

(grafisches und malerisches Werk) 1930-1944

 

Werke Picassos

Künstlerische Sichtweisen zwischen Nähe und Distanz

(gesellschaftlich, selbstreflexiv, Fremdwahrnehmung)

·        Guernica

·        Minotauromachie

·        Frauendarstellungen

 

Exemplarische Vergleiche

Weitere Werke Picassos

Exemparische Verknüpfung der Werk- und Lenensphasen im biografischen VerlaufRubens „Folgen des Kriegs“

Georg Baselitz „Helden“

Francis Bacon

 

Fachliche Methoden

Analyse (auch mittels aspektbezogener Skizzen und praktisch-rezeptiver Zugänge ) und Deutung, Untersuchung des Grades der Abbildhaftigkeit,

Erweiterung der Deutung durch Einbeziehung der jeweiligen biografischen, soziokulturellen und historischen Bedingtheiten.

Auswertung bildexternen Quellenmaterials; Aspektbezogener Bildvergleich

 

Nachstellen

 

 

Interviews, Zitate, fachbezogene. Texte, historische Quellen

 

 

Diagnose der Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        zur angemessenen Literaturrecherche und Verknüpfung der externen Informationen mit der eigenen Deutung

·        zur adressatengerechten Präsentation

 

 Internetrecherche

 

 

 

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·        Gestaltungspraktische Entwürfe/ Planungen

·        Gestaltungspraktische Versuche

·        Gestaltungspraktische Problemlösung: Bildgestaltung, mündliche und schriftliche Reflexion des Arbeitsprozesses

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Analysierende und erläuternde Skizzen

·        Praktisch-rezeptive Bildverfahren

·        Beschreibung, Analyse, Interpretation von Bildern in mündlicher und schriftlicher Form (Struktur, Fachsprache, Differenziertheit, Wechselbezüge und Begründung);

·        vergleichende Analyse/ Interpretation von Bildern (aspektbezogene Vergleiche, kriterienorientierte Beurteilung)

·        Interpretation im Zusammenhang von bildexternen Quellen

 

 

Nachstellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

z.B. Guernica: Biografie eines Bildes- historische und aktuelle Quellen

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart I

Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen

Aufgabenart II B (Bildvergleich)

Aspektbezogene Untersuchung und Interpretation von Werken im Vergleich

 

 

 

 

Grundkurs Qualifikationsphase 2 Unterrichtsvorhaben V: Erinnerung zwischen Realität, Fiktion und Mythos – Biografische und gesellschaftliche Forschung in der Kunst

 

Inhaltsfelder: Bildgestaltung/Bildkonzepte

Inhaltliche Schwerpunkte: Elemente der Bildgestaltung, Bilder als Gesamtgefüge, Bildstrategien, Bildkontexte

Zeitbedarf: 30 Std.

Festlegung der  Kompetenzen

Absprachen hinsichtlich der Bereiche

Anregungen zur Umsetzung

Elemente der Bildgestaltung

  • (ELP1) realisieren Bildwirkungen unter differenzierter Anwendung linearer, farbiger, flächenhafter und raumillusionärer Mittel der Bildgestaltung und bewerten diese im Hinblick auf die Gestaltungsabsicht, 
  • (ELP3) entwerfen bildnerische Gestaltungen unter absichtsvollem Einsatz von Materialien, Medien, Techniken, Verfahren, Werkzeugen und deren Bezügen,
  • (ELP4) variieren und bewerten materialgebundene Impulse, die von den spezifischen Bezügen zwischen Materialien, Werkzeugen und Bildverfahren (Zeichnen, Malen und Plastizieren) ausgehen,
  • (ELR2) analysieren die Mittel plastischer und raumbezogener Gestaltung und erläutern deren Funktionen im Bild,
  • (ELR4) erläutern die Abhängigkeiten zwischen Materialien, Medien, Techniken, Verfahren und Werkzeugen in bildnerischen Gestaltungen und begründen die daraus resultierenden Ausdrucksqualitäten.

 

Bilder als Gesamtgefüge

  • (GFP3) dokumentieren und präsentieren die Auseinandersetzung mit Bildgefügen in selbst gewählten gestalterisch-praktischen Formen (u.a. in Form von Abstraktion, Übersichtsskizzen und gestalterischen Eingriffen),
  • (GFR1) beschreiben strukturiert den wesentlichen sichtbaren Bildbestand,

Bildstrategien

    • (STP4) bewerten und variieren Zufallsergebnisse im Gestaltungsvorgang als Anregung bzw. Korrektiv,
  • (STP5) beurteilen Zwischenstände kritisch und verändern auf Grundlage dieser Erkenntnisse den Gestaltungsprozess,
  • (STP6) erläutern den eigenen bildnerischen Prozess und begründen ihre Gestaltungsentscheidungen,
  • (STR1) beschreiben zielorientierte und offene Produktionsprozesse und erläutern die Beziehung zwischen der Planung und Gestaltung von Bildern,

 

Bildkontexte

    • (KTP3) realisieren und vergleichen problem- und adressatenbezogene Präsentationen.
    • (KTR4) vergleichen und bewerten Bildzeichen aus Beispielen der Medien-/ Konsumwelt und der bildenden Kunst.
  • (KTR5) analysieren und bewerten die Präsentationsformen von Bildern in kulturellen Kontexten.

 

Materialien/Medien

·        Fotografie,

·        digitale Bearbeitung von Fotografie

 

Mixed-Media

Installation

Epochen/Künstler(innen)

Vorgaben zum Abitur

in den Installationen und Objekten von Christian Boltanski

 

Installation als Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks

 

Fundsachen (Artefakte) als Bedeutungsträger künstlerischer Strategien

 

individuelles und kollektives Gedächtnis: Spurensicherung und Auseinandersetzung

mit Vergangenheit und ihrer Rekonstruktion

„Jeder jeweils“ Angeli Jahnsen

 

 

 

 

Ilja Kabakov, Rebecca Horn

Ai Weiwei „Remembering“

Nikolaus Lang „Für die Geschwister Götte“

 

Fachliche Methoden

·        Bildvergleich auch mittels aspektbezogener Skizzen, syntaktische, semantische und pragmatische Untersuchungen

·        Erweiterung der Deutung durch stilgeschichtliche und ikonografische Untersuchungen und ikonologische Interpretation

·        Einbeziehung der jeweiligen biografischen und soziokulturellen Bedingtheiten

 

Anschauliche Formen der Konzeption (Skizze, Collage, Bildmontage, Modellbau, Fotografie)

Diagnose der Fähigkeiten und Fertigkeiten

·        zur Erfassung, Erleben und Beschreibung von Installationen

in unterschiedlichen Phasen des Unterrichtsvorhabens:

·        von fachmethodischen Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten (Auswahl von Analyseaspekten/ Verfahren, Einbeziehung bildexterner Quellen, Bedingtheit von Bildern)

·        Kulturgeschichtliche Bedeutungsträger und deren Anmutqualitäten erkennen

 

·        Verhältnis von Entwicklung individueller Positionen und Konzeptionen zu Bildfindung und Umsetzung

·        Entwicklung und Umsetzung von Gestaltungsabsichten bzgl. der Konstruktion von Orten, der bewussten Einbeziehung des Zufalls

 

 

 

Konfrontation mit Objekten und deren Anmutqualitäten verbalisieren

·        Unterschiedliche Bildzugangs- und -erschließungsformen

 

Leistungsbewertung Sonstige Mitarbeit

Kompetenzbereich Produktion:

·        Gestaltungspraktische Entwürfe/ Planungen

·        Gestaltungspraktische Problemlösungen/ Bildgestaltung

·        Reflexion über Arbeitsprozesse (aufgabenbezogene Beurteilung des Gestaltungsergebnis und der Entscheidungsfindung im Portfolio und in regelmäßigen Zwischenpräsentationen/Präsentation

 

Kompetenzbereich Rezeption:

·        Skizze (mündliche und praktisch-rezeptive Ergebnisse: insbesondere Gliederung der Bildfläche, Richtungsbezüge, Raumdarstellung);

·        Praktisch-rezeptive Bildverfahren (eigenständige, stimmige Auswahl),

·        Beschreibung, vergleichende Analyse/ Interpretation von Bildern auch in Zusammenhang mit bildexternen Quellen  in mündlicher und schriftlicher Form (Struktur, Fachsprache, Differenziertheit, Wechselbezüge, Begründung und Quellenbewertung);

·        Erörterung einer fachspezifischen Fragestellung anhand eines Bildbeispiels oder in Verbindung mit fachwissenschaftlichen Texten

 

·        Erprobung und Reflexion verschiedener Strategien im Projekt-/ in Portfolio-/ in Modellform/ in Dateiform

·        Planmäßige/ begründete Gestaltung von selbst konstruierten Wirklichkeitsmodellen in selbst gewählten Darstellungsformen; z.B. in „Werkstattgesprächen“

·        Bild- und adressatengerechte Vorstellung und Ausstellung des Bildfindungsprozesses und des Gestaltungsergebnis

Leistungsbewertung Klausur

Aufgabenart II C

Eine Installation verbunden mit einem fachwissenschaftlichen Text aspektorientiert untersuchen und deuten

 

 

 


2.4 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

 

Die Unterrichtsvorhaben bieten den Lehrkräften individuelle Freiräume, müssen jedoch eine Sicherstellung der geforderten Kompetenzen und der jeweils gültigen Obligatorik gewähren. Bezüge zu Interessen der SchülerInnen, aktuellen Ereignissen und dem kulturellen Angebot sind im Rahmen des Möglichen einzubeziehen.

Grundsätzlich soll der Kunstunterricht als kreativer Prozess verstanden werden, bei dem Zwischenergebnisse, ein mögliches Scheitern, das Ändern der Vorgehensweise und zufällige Erkenntnisse in das Endprodukt miteinfließen und als solche notwendig sind. Die entstandenen gestaltungspraktischen Lösungen sollen im Rahmen von Unterricht und Ausstellungen im schulischen Raum Wertschätzung erfahren Dabei sind rezeptive und produktive Bereiche stets vernetzt gedacht und sollen so ein umfassendes kunst- und wissenschafts-propädeutisches Arbeiten ermöglichen.

Dabei soll der Unterricht ein möglichst großes Repertoire an Methoden bereitstellen, um Kunst zu rezeptieren und individuelle Prozesse des Produzierens zu ermöglichen. Dies beinhaltet auch, dass SchülerInnen zunehmend selbst in den Prozess der Problem- und Aufgabenstellung miteinbezogen werden. Im Unterricht wird besonderer Wert auf kommunikative Durchdringung und Erkenntnisgewinnung in Partner-, Gruppen- oder Klassenverbandsarbeit gelegt. Kommunikation dient dabei immer der Problemfindung und Problem-beschreibung, der Entwicklung und Diskussion der Lösungsansätze und der Bewertung der Ergebnisse.

Eine angemessene Verbalisierung muss eingeübt werden und dient dem Erwerb einer fundierten Sprachkom-petenz und dem Aufbau eines gesicherten Fachvokabulars. Gleichberechtigt zur Versprachlichung erweitern praktisch-rezeptive Methoden die Möglichkeiten des Zugangs zu Bildern und bildnerischen Problemstellungen. Wichtig ist es, dass die SchülerInnen anhand exemplarischer, vernetzter Unterrichtsinhalte, die auch Alltags-phänomene einschließen, ein Handlungsrepertoire bekommen, unsere kulturelle Bildwelt zu entschlüsseln.

2.5 Grundsätze der individuellen Förderung

Binnendifferenzierung

Da sich Schülerinnen und Schüler beträchtlich in ihren Lernvoraussetzungen und Begabungen unterscheiden können, ist es im Unterricht wichtig, durch innere Differenzierung, offenere Aufgabenstellungen und Öffnung des Unterrichts dieser Heterogenität Rechnung zu tragen und individuell zu fördern und zu fordern. 

Durch vielfältige Lernangebote, die den unterschiedlichen Lernkanälen, Neigungen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler Rechnung tragen, wird den verschiedenen Wegen und Vorlieben, wie Menschen lernen, entsprochen.

 

Die Differenzierung erfolgt

o   durch differenzierende Anforderungen/Ansprache der SuS in lehrerzentrierten Unterrichtsphasen (in der Sekundarstufe I),

o   durch unterschiedlich umfangreiche Hilfestellung durch die Lehrkraft,

o   durch offenere und individualisierende Aufgabenstellungen,

o   durch den Einsatz unterschiedlicher Materialien und Medien

o   durch unterschiedliche Arbeits- und Sozialformen (Partner-/Gruppenarbeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen)

o   in Organisationsformen wie Stationenlernen, Lernzirkel, etc. sowie im Rahmen von Freiarbeitsphasen und projektorientiertem Lernen.

 

Daraus ergibt sich, dass die Lehrkraft u. a.

o   Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler aufgreift (siehe Kompetenzdiagnose)

o   Schülerinnen und Schüler mit besonderen – über den zu erwartenden Fähigkeiten liegenden – Kompetenzen in den Unterricht einbindet oder deren gestalterische Arbeiten in einem besonderen Rahmen würdigt (z.B. Schulveranstaltungen)

o   altersgerechte Methoden und Materialien einsetzt

 

Quelle: http://www.schulentwicklung.nrw.de/materialdatenbank/nutzersicht/materialeintrag.php?matId=3820&marker=

 

 

2.6  Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

 

Beurteilungsbereich Sonstige Mitarbeit

Der Beurteilungsbereich Sonstige Mitarbeit umfasst schriftliche, mündliche und praktische Beiträge, die sowohl punktuell festgestellt als auch im Prozess beobachtet werden. Das Fach Kunst ist im besonderen Maße darauf angewiesen, dass SuS sich auf künstlerische Prozesse einlassen. Dazu ist es wichtig, im Unterricht neben Leistungssituationen auch reine Lernsituationen zu ermöglichen, deren Ergebnisse nicht in die Leistungsbewertung miteingehen. Der Prozess dieser rezeptiven und produktiven Lernphasen ist aber sehr wohl Bestandteil der Benotung über Aspekte wie Selbstständigkeit, Risikobereitschaft, Geduld, Kooperationsfähigkeit und Materialpräsenz/-umgebung (vgl. Kunst + Unterricht, 399 + 400, 2016, S. 8). Hierzu zählt auch eine stringente und andauernde Arbeitsweise am Gegenstand des Unterrichts.

Leistungssituationen werden nach zuvor bekanntgegebenen, dem Prüfungsgegenstand angepassten Kriterien benotet.

 

Grundsätzlich müssen die Arbeiten im Unterricht angefertigt werden und dürfen nicht in das heimische Umfeld verlagert werden. Es sei denn, die Lehrkraft trifft gesonderte Absprachen aus Gründen der gleichberechtigten Teilhabe (Nachteilsausgleich) oder die Arbeiten sind für das heimische Umfeld bestimmt. Eine Rückmeldung über den Leistungsstand erfolgt in regelmäßigen Abständen.

 

Gewichtung der Teilbereiche innerhalb der sonstigen Mitarbeit

Theorie und Praxis gehen grundsätzlich ineinander über und werden verzahnt unterrichtet. So wird auch keine strenge Trennung der Arbeitsweisen in der Benotung vorgenommen. Hier soll das Notenbild den Arbeitsumfang der Leistungs- und Lernbereiche gleichberechtigt widerspiegeln.

 

Mündliche Mitarbeit

Die mündliche Mitarbeit ist in Quantität und Qualität zu bewerten und berücksichtigt auch eine angemessene fachsprachliche Artikulation der Beiträge. Dabei werden Beobachtungen aus Einzel-, Gruppen und Plenumsgesprächen zur Bewertung herangezogen.

 

Schriftliche, gestalterische Prozesse im Unterrichtsgeschehen

Hierbei handelt es sich um alle Beiträge  im Unterrichtsgeschehen, die schriftlich und/oder gestalterisch geleistet und dokumentiert werden. Im Gegensatz zur schriftlichen Übung wird hier nicht die Leistung punktuell gewertet.

 

Referat

Referate werden angemessen in den Bereichen des Vortrags (Art des Vortrags, Erfassen des Themas, Gliederung, Fachkenntnisse, Argumentation und Interpretation, methodische und fachsprachliche Richtigkeit) und der Reaktion in anschließenden Debatten (Erfassen der Fragestellung, Kenntnisse, Argumentation, Urteil, Gesprächsführung, Übertragung der Fachkenntnisse) benotet.

 

Schriftliche Übung

Zur punktuellen Leistungsstandüberprüfung sind schriftliche Übungen möglich und sollen in der Sekundarstufe II besonders dann Anwendung finden, wenn das Fach im Abitur belegt wird. Hierbei orientieren sich die Übungen, dem Umfang solcher  Übungen angemessen, an Teilaspekten der Aufgabenstellungen des Abiturs, beziehungsweise in der Sekundarstufe I an Teilphänomenen des Unterrichts.

 

Schriftliche, gestalterische Prozesse im Unterrichtsgeschehen

Alle Formen der aufgabengeleiteten Arbeit, die schriftlich, gestalterisch dokumentiert werden, sind Bestandteil der Benotung, dabei werden je nach Unterrichtsvorhaben (siehe dort) Hefte, Portfolios zur Notenfindung herangezogen.

 

Gestaltungspraktische Aufgaben

Gestalterische Problemstellungen und Untersuchungsaufträge sind so zu formulieren, dass den Schülerinnen und Schülern die Bewertungskriterien, die die Kompetenzen des Lehrplans für den Unterricht konkretisieren, transparent sind. Auf Grundlage dieser Bewertungskriterien werden die Einzelbewertungen begründet. Dabei ist die kritische Reflexion, so wie die Darlegung der gestalterischen Absichten,  angemessen zu bewerten.

 

Inhaltliche Gestaltung der Überprüfungsformen (Sekundarstufe II)

Die nachfolgende Tabelle gibt Anhaltspunkte der relevanten Leistungen, die in verschiedenen Methoden und Sozialformen überprüft werden können:

Überprüfungsformen im Kompetenzbereich Produktion

Überprüfungsform

Kurzbeschreibung

Gestaltungspraktische Versuche

Materialien, Werkzeuge, Verfahren, Bildordnungen werden im Sinne des bildfindenden Dialogs auf Wirkungen und Darstellungsabsichten experimentell erprobt und untersucht.

Gestaltungspraktische Entwürfe/Planungen

Bildnerische Konzepte werden durch Skizzen, Studien, Modelle und Aufzeichnungen festgehalten, die auch der Veranschaulichung von individuellen Lösungswegen und Lösungsansätzen dienen.

Gestaltungspraktische Problemlösung/Bildgestaltung

Individuelle Bildvorstellungen werden durch den absichtsvollen Einsatz von Medien, Materialien, Techniken, bildnerischen Grundstrukturen und -funktionen in Zusammenhang mit bildnerischen Inhalten in Bildgestaltungen bezogen auf die jeweilige gestaltungspraktische Problemstellung realisiert.

Reflexion über Arbeitsprozesse

Entscheidungen bei der eigenen Bildfindung und Bildgestaltung werden nachvollziehbar (in der Regel am Ende des Prozesses) begründet. Der eigene Lösungsversuch wird aufgabenbezogen beurteilt.

Präsentation

Bilder werden bild- und adressatengerecht präsentiert.

Überprüfungsformen im Kompetenzbereich Rezeption

Überprüfungsform

Kurzbeschreibung

Skizze

Analysierende und erläuternde Skizzen werden zu festgelegten Aspekten gefertigt und zur Einsicht in bildnerische Zusammenhänge genutzt.

Beschreibung von Bildern

Wahrnehmungen werden strukturiert und differenziert versprachlicht.

Praktisch-rezeptive Bildverfahren

Empfindungen, Wahrnehmungen und Vorstellungen in der Auseinandersetzung mit Bildern werden bildhaft verdeutlicht.

Analyse von Bildern

Bilder werden auf der Grundlage eigener oder vorgegebener Fragestellungen und methodischer Entscheidungen analysiert. Dabei werden die Elemente der bildnerischen Gestaltung erkannt, sinnvoll zugeordnet, in ihrer Funktion unterschieden und in ihrem Wechselbezug in passender Fachsprache dargestellt.

Interpretation von Bildern

Analyseergebnisse werden miteinander vernetzt und aus dem beobachtbaren Bildgefüge wird ein belegbarer Deutungszusammenhang abgeleitet, der methodisch fachgerecht dokumentiert wird.

Vergleichende Analyse/Interpretation von Bildern

Der aspektbezogene Vergleich von Bildern (z.B. Elemente der Bildgestaltung, Gesamtgefüge, Symbolik oder Bildmotive) wird für ein tiefer gehendes Bildverständnis genutzt.

Interpretation von Bildern im Zusammenhang mit bildexternen Quellen

Texte und Bilder werden als Zusatzinformationen für ein erweitertes Verständnis des Bildes herangezogen und hinsichtlich ihrer Aussagekraft kritisch bewertet.

Erörterung einer fachspezifischen Fragestellung anhand eines Bildbeispiels

Eine fachspezifische Fragestellung, die sich in der Regel aus dem Inhalt eines wissenschaftlichen, literarischen oder journalistischen Textes ergibt, wird an einem Bildbeispiel argumentativ erörtert und fachbezogen reflektiert.

Erörterung fachspezifischer Problemstellungen in Verbindung mit fachlich orientierten Texten

Prinzipien und Bedingungen von Gestaltung und Rezeption (z.B. Gestaltungsprinzipien, Darstellungskonventionen, fachspezifische Analyseverfahren und Interpretationsformen) werden auf der Grundlage fachlich orientierter Texte erläutert, diskutiert und beurteilt.

 

Online unter:http://www.Entwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-ii/gymnasiale-oberstufe/kunst/kunst-klp/leistungsbewertung/leistungsbewertung.html, Stand: 22.08.16, 17:34 Uhr.

Beurteilungsbereich Klausuren

Gewichtung der Teilbereiche bei schriftlicher Belegung

Nach APO-GOSt §13 werden die Endnoten der Sonstigen Mitarbeit und der Klausuren gleichwertig zur Bildung der Kursabschlussnote herangezogen.

 

Notenschlüssel für Klausuren

Der Notenfindung der Klausuren erfolgt über folgenden am Zentralabitur orientierten Notenschlüssel:

Note

Punkte

Erreichte Punktzahl

sehr gut plus

15

100-95

sehr gut

14

94-90

sehr gut minus

13

89-85

gut plus

12

84-80

gut

11

79-75

gut minus

10

74-70

befriedigend plus

9

69-65

befriedigend

8

64-60

befriedigend minus

7

59-55

ausreichend plus

6

54-50

ausreichend

5

49-45

ausreichend minus

4

44-40

mangelhaft plus

3

39-34

mangelhaft

2

33-27

mangelhaft minus

1

26-20

ungenügend

0

19-0

 

Aufgabenart der Klausuren

Im Fach Kunst sind folgende Aufgabenarten relevant und daher in der gymnasialen Oberstufe einzuüben

(online unter : http://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-ii/gymnasiale-oberstufe/kunst/kunst-klp/abiturpruefung/, Stand: 10.08.2016.)

Aufgabenart I

Gestaltung von Bildern mit schriftlichen Erläuterungen

Diese Aufgabenart hat ihren Schwerpunkt in einer gestaltungspraktischen Leistung im Kompetenzbereich Produktion. Im schriftlichen Anteil werden die gestalterischen Entscheidungen bezogen auf die Aufgabenstellung erläutert, reflektiert und beurteilt.

Dieser Aufgabenbereich ist je Schuljahr der gymnasialen Oberstufe 1 mal zu bearbeiten.

Aufgabenart II

Analyse/Interpretation von Bildern

Diese Aufgabenart hat ihren Schwerpunkt in der aspektorientierten Untersuchung und Deutung von Bildern im Kompetenzbereich Rezeption. Analytische oder interpretierenden Skizzen werden je nach Aufgabenstellung in den Arbeitsprozess und deren Ergebnis einbezogen

A  am Einzelwerk

B  im Bildvergleich

C  verbunden mit einem fachwissenschaftlichen Text        

Aufgabenart III

nur im Leistungskurs

Fachspezifische Problemerörterung

Zentrales Ziel dieser Aufgabenart ist die Reflexion fachspezifischer Problemstellungen

A  ausgehend von fachlich orientierten Texten in Verbindung mit Bildbeispielen

B  ausgehend von fachlich orientierten Texten

Neben den rein fachlichen Anforderungen sind die Darstellungsleistungen der SuS mit 10% der Gesamtpunktsumme zu berücksichtigen.

 

2.7 Lehr- und Lernmittel

 

Der Fachbereich Kunst verfügt über verschiedene Materialien, die ein praktisches Arbeiten ermöglichen. Darüber hinaus sind Abbildungen bekannter Kunstwerke vorhanden, sowie Lehrwerke für den punktuellen Einsatz in Klassen und Kursen.

Zu Beginn eines jeden Halbjahres werden von den Schülern 1-3 € eingesammelt, um die Unkosten der Verbrauchsmaterialien zu gewährleisten. Hiermit werden Papiere, Farben und andere Gestaltungsmittel gekauft. Eine Kassenprüfung erfolgt über die Fachschaftskonferenz einmal im Jahr.

 

3 Qualitätssicherung und Evaluation

 

Das hausinterne Curriculum bietet den Fachlehrern individuelle Schwerpunktsetzungen, die den jeweiligen Voraussetzungen und der Lerngruppe gerecht werden. Um bei einem möglichen Lehrerwechsel nahtlos an den stofflichen Inhalt und die individuellen Voraussetzungen der Gruppe anzuknüpfen, werden Übersichten über die Unterrichtsvorhaben der jeweiligen Lerngruppe geführt. Dies dient auch einer Evaluation und möglichen Anpassung des hausinternen Curriculum. Hiermit verpflichtet sich das Fach Kunst auch der im Schulprogramm geforderten Evaluation von Unterricht.

Zusätzlich wird je Halbjahr ein Unterrichtsvorhaben evaluiert und gegebenenfalls angepasst. Hierfür stehen standardisierte Fragebogen zur Verfügung, die ebenfalls einer ständigen Überprüfung unterliegen.

 

 

Erfolgreiche Durchführung der Mathematikolympiade am JAG

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Diese Datei herunterladen (2016Mathematikolympiade.pdf)Siegener Zeitung vom 11.11.2016 Super User572 kB

Am 10. November war das Johannes-Althusius-Gymnasium Gastgeber für ca. 140 Schülerinnen und Schüler nebst ca. 35 begleitende Lehrerinnen und Lehrer. Damit ist vor allem die Arbeit von Thorsten Mankel zur Förderung mathematisch begabter Schülerinnen und Schüler durch Vorbereitung zur und Teilnahme an der Mathematikolympiade kreisweit anerkannt worden. Zahlreiche Kollegen und zahlreichere Schülerinnen und Schüler des JAG sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Tages, insbesondere während der Mittagspause mit Mittagessen und der Betreuung der Teilnehmer während der Korrekturphase am Nachmittag. Alle stellten sich in den Dienst der Sache und so konnte am Ende bilanziert werden, dass wirklich ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden konnte. Das ist in Anbetracht von 170 zusätzlichen Menschen keine Selbstverständlichkeit.

Allen voran ist Thorsten Mankel für sein überragendes Engagement bei der Mathematikolympiade  zu danken, sodann Heike Reinhard als führende Organisatorin, der ganzen Mathematikfachschaft, besonders Elmar Beckmann, Helena Kohlberger, Linda Röllecke und Herrn Schneider für die Unterstützung bei der Korrektur; Jessica Tewes, Regine Asbrock, Christoph Achenbach, Nina Hofmann, Lena Schaumann, Henning Weber,  Björn Lottner, Erwin Harbrink, Henry und Klaus Schommers, Familie Nordmann und allen helfenden Schülerinnen und Schülern für ihre tollen Projektangebote; dem Leistungskurs M2 der Q2 unter der Leitung von Heike Reinhard und den Sportkursen der EF von Jessica Tewes und der Q2 von Ernst Meister für ihre tatkräftige Unterstützung bei allen anfallenden Arbeiten. Eine tolle Mannschaftsleistung war das! Ganz herzlichen Dank dafür.

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Deutsch SI 5 6 7 8 9 nur Leistungsbewertung (in Überarbeitung)

Kriterien zur Leistungsbeurteilung und Leistungsbewertung Deutsch SI

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Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

 


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