Fahrten

"Wie?! Ein ganzes Wochenende ins Kloster fahren und nur für Reli pauken? Gibt´s da überhaupt W-Lan?"

Manch einer mag mit enem eher skeptischen Gefühl diese Fahrt angetreten haben, da keiner von uns Reli-Abiturienten eine genaue Vorstellung vom Leben in einem Kloster hatte. Gewisse Teilnehmer sollen sich sogar zur Vorsorge mit über zwei Kilo heimischer Fleischspezialitäten eingedeckt haben, aus Furcht, dass es dort nicht genügend Essen gibt.

Am 20. März war es jedenfalls wieder soweit: Die Abiturienten der drei Religionskurse der Jahrgangsstufe 12 fuhren zu den alljährlichen Einkehrtagen ins Kloster Marienstatt im Westerwald. Zusammen mit Frau Stremmel, Herrn Beckmann und Herrn Debus stiegen wir am Freitagmorgen in den Bus. Auf der Fahrt ereignete sich dann das Großereignis des Jahres: Die spektakuläre Sonnenfinsternis, von der wir durch das neblige Wetter jedoch fast überhaupt nichts mitbekamen. (Na ja, sei´s drum!) Gegen Mittag kamen wir dann im Kloster an, bezogen unsere Zimmer im Gästehaus und hatten etwas Zeit, um uns ein erstes Mal auf dem Klostergelände umsehen zu können, bevor es Mittagessen gab.

Nach dem stärkenden Mahl ging es auch schon mit der Abiturvorbereitung los. Wir nutzten den gesamten Nachmittag zur Wiederholung des Stoffs der letzten zwei Jahre. Dabei motivierten uns Kekse, Kaffee und Tee. Vor dem Abendessen besuchten wir die Kirche, in der die Mönche ein Abendgebet abhielten. Selbst die begabtesten Lateinschüler unter uns konnten nicht wirklich verstehen, was der Inhalt des Gebetes war, doch es war für uns ziemlich interessant, diesem Ritual beizuwohnen. Am Abend besuchten einige erstmals das Brauhaus des Klosters, andere nutzten die Zeit, um "Die Werwölfe vom Düsterwald" zu jagen.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen führte uns Pater Gregor durch das Kloster und beantwortete alle unsere Fragen. Dabei zeigte sich, dass doch kein so geringes Interesse unsererseits am Klosterleben bestand. Anschließend ging es mit Religion weiter. Wir bekamen Texte augehändigt, die wir erarbeiten sollten und nach dem Mittagessen den Anderen vorstellten. Dies war sehr hilfreich, da wir ein Gefühl für eine Prüfungssituation, ähnlich wie im mündlichen Abitur, bekamen. Später zeigte uns Pater Gregor noch die Bibliothek des Klsters, von alten Schmökern bis zum kleinsten Gebetbuch der Welt. Den Abend verbrachten diesmal alle in der Klosterschänke. Dort wurde das eine oder andere Gläschen gehoben, über Gott und die Welt philosophiert und auch die Wittgensteiner Wurst wurde reingeschmuggelt und heimlich verspeist. So klang der Abend ziemlich gemütlich aus.

Am nächsten Morgen wurden dann schon die Koffer gepackt. Doch bevor wir das Kloster verließen, feierten wir noch den gut besuchten Gottesdienst mit. Gegen Nachmittag trudelten wir wieder in Berleburg ein. Trotz der kurzen Zeit hatten wir an diesem Wochenende so einiges erlebt und unsere Kenntnis über das Klosterleben erweitert.

(Florian Grobbel)

 

 

 

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