Schulgottesdienst am JAG mit großer Beteiligung

Einen Mitwirkendenrekord gab es beim diesjährigen weihnachtlichen Schulgottesdienst des JAG festzustellen: Die 8b stellten die Herdmanns und die Krippenspielgruppe dar, wobei sie von Engeln und Hirten der 5b verstärkt wurden. Die 5b machte sich auch stark für die Unterstützungsaktion des JAG für das Kinderheim in Nepal, welche eine Kollekte von 450€ einbrachte. Eine Klasse 7 stellte einen Chor und eine weitere Klasse verschenkte selbstgebastelte Segensengel. Die Schulband unterstützte den Gottesdienst musikalisch und die Schülerin der Q1 Johanne Hüster an der Orgel und die Bühnentechniker Jakob Lach und Johanna Riedesel schoben die Regler am neuen digitalen Mischpult. Aber keine Sorge: es waren immer noch reichlich Besucher da, die kräftig "Oh du fröhliche" sangen und sich über die Herdmanns im Krippenspiel amüsierten. In seiner Auslegung wies Schulpfarrer Henning Debus darauf hin, dass die bekanntesten Geschichten oft unbewegend bleiben und erst der unbefangene, neue Blick, wie ihn die Herdmanns zeigen, die Wahrheit der Weihnachtsgeschichte wieder zu offenbaren vermag.
Besonders ist den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern zu danken, dem Organisator und Schulpfarrer Herrn Debus und hier besonders auch seinen Nerven. Frau Haase für die Betreuung der Chöre, Herrn Poplutz für die Engel und die Bühnentechnik und Johanne Hüster für ihr Orgelspiel und der evangelischen Kirchengemeidne Bad Berleburg für die freundliche Unterstützung und die Kirche.
Und nun ist es geschafft, der Schulalltag 2019 mündet in die Festtage zu Weihnachten und Neujahr!
Lasst uns froh und munter sein.
 
Schubladen auf!

Dieses Motto durchzog den Gottesdienst der Schulgemeinde des Johannes-Althusius-Gymnasium anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes.
Höhepunkt war sicherlich die aktive Selbsteinordnung in Schubladen: "Musste schon einmal zum Schulleiter", "Ist strebsam", "Hat oder möchte Tatoos", "Hätte gerne Kinder", usw.. Bei der letzten Frage "Haben noch Träume" wurde es dann ganz voll vorne in der Kirche; denn Träume sind grundlegend menschlich. Göttlich hingegen ist das Herausholen aus Schubladen des eigenen Denkens und Vorurteilens. Und dies geschieht in der Weihnachtsgeschichte an vielen Stellen: mit Maria, mit Josef, mit den Hirten und den Morgenländern. Diese Botschaft des Schulpfarrers Debus und der Klasse 7b, die den Gottesdienst wesentlich mitgestaltet haben, kam an und setzte sich durch. Die Hoffnung, diesen Gedanken in die Weihnachtszeit mitzunehmen, wurde befördert durch ein kleines Giveaway der Klasse 7b: eine kleine, leicht zu öffnende, Schublade in Gestalt einer Streichholzschachtel (auf Grund der Gefährdungsbeurteilung war diese leer:>), die den Besuchern und Besucherinnen des Gottesdienstes überreicht wurde.
Weiterhin mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs und Mitgliedern der Schulband, die die Gelegenheit sehr erfolgreich nutzen, ihre neue Sängerin Cathrina Schäfer einzuführen.
Es bleibt ein herzlicher Dank an alle Helfenden und Hörenden zu sagen und eine gesegnete Weihnachtszeit der offenen und aufgehenden Schubladen zu wünschen! Danke! Und jeder ist mehr als erwartet!
Weihnachtsweltreise

Schule und Kirche, gehört das in Bad Berleburg eigentlich zusammen? Ist der Gang in die Kirche als Ab- oder gar Ausgrenzung unzeitgemäß? Der Schulgottesdienst der Schulgemeinde des Johannes-Althusius-Gymnasium am heutigen Freitag fand eine Antwort auf diese Fragen. Der Gang in die Kirche bedeutete ein Öffnen der Augen und Herzen für die Mitmenschen. Und darüber hinaus, auch für alle Menschen die sich auf der Flucht befinden oder sonst wie gebeutelt vom Leben sind.
Diese Gedanken lieferten den roten Faden für den Schulgottesdienst anlässlich der Weihnachtsferien. Ganz offensichtlich benannt wurde die Wirklichkeit der Eingrenzung aller am JAG ohne Hinsehen auf Herkunft oder Religion durch den Einbezug eines Geburtstagskindes zu Beginn. Das Anspiel der 9. Klassen arebeitete die Parallelität des Weihnachtsgeschehens mit gegenwärtigen Flüchtlingsschicksalen heraus. Als Höhepunkt wurde eine Mutter mit Kind aus dem Cafe International der Ev. Kirchengemeinde Bad Berleburg zu ihren Fluchterfahrungen interviewt.
An dieser Stelle war die Unmittelbarkeit dieses Gottesdienstes greifbar.
Chöre der 6. und 9. Klassen und Teile der Schulband (mit Weihnachtsmützen!) gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
Besonderen Dank den  Leitern beider Chöre, Frau Paesler und Herrn Linde; Dank auch an alle Mitarbeitenden Schülerinnen und Schüler, die AG Bühnentechnik und besonders Herrn Debus für seine umfassende Vorbereitung.
Es wäre wohl wirklich weihnachtlich, wenn der Gedanke, dass Weihnachten zwar in der Familie gefeiert wird, jedoch die Augen und das Herz für die Welt öffnet, noch weiter gedacht würde. 

Von Eisleben nach Augsburg

Erndtebrück.  Wer sich spielerisch mit der Reformation beschäftigen will, ist im Luthergarten des evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein genau richtig. Auf große und kleine Besucher wartet in der ehemaligen Erndtebrücker Hauptschule viel Interaktives. Neu ist das „Lutheropoly“.
Eigentlich sollte das Spiel ja auf dem Schulhof entstehen, doch obwohl Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c vom Berleburger Johannes-Althusius-Gymnasium mit Kunstlehrerin Nina Hofmann und Religionslehrer Henning Debus eigens anreisten, um den ehemaligen Hauptschulhof dafür umzugestalten, machte ihnen das Wetter gleich mehrfach einen Strich durch die Rechnung. Nun gibt es das „Lutheropoly“ auf einem alten Schultisch im Eingangsbereich.
Mitspielende müssen mit einem großen Würfel und guten Antworten auf knifflige Fragen der Schülerinnen und Schüler versuchen, möglichst schnell von Eisleben nach Augsburg zu kommen. Die generellen Öffnungszeiten des Luthergartens sehen folgendermaßen aus: an den Samstagen, 8. und 15. Juli, ist die Ausstellung von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Bis zum letzten Samstag in der Reihe ist es außerdem möglich für alle Interessierten, Gruppenführungen zu vereinbaren.

Vor ungefähr sechs Wochen teilte Frau Kohlberger uns mit, dass wir mit unserer Parallelklasse und Herr Bem, die Synagoge und die Steinwache in Dortmund besuchen würden.
Als es endlich soweit war und wir am 19.Mai.2016 in den Bus nach Dortmund stiegen, wusste noch keiner so richtig was uns erwarten würde. Die Busfahrt verging wie im Flug und als wir die Synagoge erreichten waren wir erst einmal verwirrt. Keiner von uns hatte gedacht, dass die eigentliche Synagoge aus einem kleinen Saal, inmitten eines neumodischen Gemeindezentrums besteht.
Am Eingang empfing uns Frau Rappoport, die unser Guide durch die Synagoge war, sehr freundlich. Sie zeigte uns zuerst, wo wir unsere Sachen aufhängen konnten und brachte uns danach in die große Gemeinschaftshalle, wo sie uns herzlich begrüßte  und ein bisschen über die Synagoge erzählte. Nach und nach trafen jüdische Frauen und Männer ein, die nach dem morgendlichen Gottesdienst frühstücken wollten.
Frau Rappoport erzählte uns, dass sie in dem Gemeindezentrum auch jüdischen Religionsunterricht für Jugendliche ab dem fünften Schuljahr gibt, worüber wir erstaunt waren.
Nachdem alle Jungen eine Kippa aufsetzen mussten, durften wir die Synagoge endlich betreten, wo uns Frau Rappoport alle, im Unterricht zusammengestellten Fragen, beantwortete.
Die Synagoge war mit großen hebräischen Schriftzeichen an der Wand, links und rechts neben dem Altar, geziert, die jedem sofort ins Auge fielen. Holzbänke bildeten in der Mitte des Raumes gemütliche Sitzreihen, die mit den Namen der Gemeindemitglieder beschriftet waren. In einem unscheinbaren Schrank links an der Wand hing eine der beiden vorhandenen Exemplare der Thora zusammen mit anderen Reliquien. Hinter dem prunkvollen Altar befand sich das andere Exemplar der Thora, die hinter einem blauen Vorhang verborgen war.

Mitte März war es soweit: Die von einem Großteil lang ersehnte Fahrt ins Kloster Marienstatt im Westerwald stand bevor. In Begleitung von Herrn Beckmann, Herrn Debus und Frau Stremmel bekamen alle 12er, die Religion als Abiturfach gewählt haben, die Möglichkeit, sich zweieinhalb Tage intensiv mit dem Unterrichtsstoff der Q1 und Q2 zu befassen.
Für manch einen schien die Aussicht auf ein solches Lernwochenende wohl eher grausam als schön gewesen zu sein, doch letztendlich verbrachten wir eine sehr abwechslungsreiche und wertvolle Zeit miteinander.
Die Lernperioden überstanden wir erstaunlich gut, was wohl an der Gelassenheit unserer Lehrer und an dem für Außenstehende wahrscheinlich ungesund erscheinenden Kaffee- und Kekskonsum lag. Auch die gefürchteten Prüfungssimulationen wurden überwiegend mit Bravour gemeistert.
Reli-Abiturienten im Kloster Marienstatt

Am Freitag, dem 5. April, ging es für uns überpünktlich um 8:10 Uhr in den Westerwald. Seit Jahren ist es an unserer Schule üblich, dass die angehenden Abiturienten im Fach Religion in die Abtei Marienstatt fahren, um sich optimal für ihre Abiturprüfung vorzubereiten.

Schon kurz nach der Ankunft wurde die erste Lerneinheit absolviert. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Verschnaufpause wurde der lange Nachmittag für die Wiederholung aller vier Halbjahre erfolgreich genutzt!

Der Samstag verlief unter dem Motto "Prüfungssimulation", welche uns einen kleinen Einblick in die Abläufe der mündlichen Prüfung geben sollte. Nebenbei stand allerdings auch die interessante Klosterführung (vom Barockgarten über die Kirche bis hin zur Bibliothek) auf dem Programm, welche uns die Geschichte und das Leben der Mönche etwas näher gebracht hat.

Natürlich durften an beiden Tagen auch die gemütlichen Abendstunden in der Klosterschenke nicht fehlen.

Am Sonntag endete unser Aufenthalt mit der feierlichen Messe in der Abteikirche. Wir werden die vielen Eindrücke und Erlebnisse noch lange im Gedächtnis behalten und sind nun optimal vorbereitet für die Endlernphase.

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