Das Fach Religion

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht (KoKoRU)

Das Fach Religionslehre wird am JAG in Zusammenarbeit der evangelischen und der katholischen Kirche erteilt, was in der Region eine Besonderheit darstellt. Der ökumenische Lehrplan wurde gemeinsam erstellt und das Konzept von der Bezirksregierung in Arnsberg, dem Erzbistum Paderborn und der Evangelischen Kirche von Westfalen genehmigt. Die Lehrperson gehört zu einer der beiden Kirchen, es gibt aber nicht „Evangelische Religion“ oder „Katholische Religion“.

Es wird nicht der persönliche Glaube bewertet, sondern die Leistung, denn Religion ist ordentliches Schulfach. Religion baut in den Folgejahren thematisch immer aufeinander auf, bereitet auch auf Konfirmandenunterricht und Firmung vor und ist am JAG ein beliebtes Abiturfach.

Einige Fragen aus dem Unterricht:

  • Wer bin ich? Ist Gott da?
  • Was glauben andere? Was verbindet Christentum, Judentum und Islam? Was glaubt man in Hinduismus und Buddhismus?
  • Was steht in der Bibel, woher kommt sie? Wie gehen wir mit der Welt um? Warum feiern wir Feste? Wie betet man? Was wollte Martin Luther?
  • Wie lebten Menschen zur Zeit Jesu? Was wollte Jesus?
  • Was ist gerecht? Wie sollen wir miteinander leben? Wie kann ich Entscheidungen treffen? Warum helfen Christen anderen?
  • Was ist Freundschaft, was ist Liebe? Was kommt nach dem Tod?

 

Übersicht Klasse 5/6

  Ich - Du - Wir   Evangelisch sein, katholisch sein
  Gott suchen – Gott erfahren – mit Gott reden     Jesus begegnet Menschen
  Die Bibel lesen und verstehen   Wie es nach Jesus weiterging
  Leben in der Schöpfungsgemeinschaft   Andere Religionen in der Umgebung erkunden
  Feste feiern   Stille und Gebet


10 Gründe für den Religionsunterricht

1. Raum für die großen und kleinen Fragen des Lebens geben - Orientierung bei den Fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens.

2. Transparent und offen sein - offen für Kinder verschiedener Glaubensrichtungen oder ohne Konfession. Alle sind herzlich eingeladen sich einzubringen.

3. Dem christlichen Glauben begegnen - Wir setzen uns mit Texten und Inhalten der Bibel und den Grundsätzen des Christentums auseinander.

4. Fähigkeit zum Dialog üben - Wir kommen ins Gespräch mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Dadurch lernen wir, ein friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft mit Menschen verschiedener Herkunft und Religionen zu unterstützen.

5. Freiheit greifbar werden lassen - Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert. So ist ein freier Austausch über die Fragen des Lebens möglich.

6. Pluralismus leben - In einer vielgestaltigen Gesellschaft finden wir unterschiedliche Antworten auf die Grundfragen des Lebens.

7. Verantwortliches Leben fördern: Ethik - Suche nach Antworten auf die Frage nach verantwortungsbewusstem und gelingendem Leben, Respekt und Solidarität, nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

8. Selbstfindung unterstützen - über sich selbst nachdenken.

9. Mit Grenzen des Lebens umgehen - Wir sprechen über schwierige Erfahrungen wie Sterben und Tod, Trauer und Leid.

10. Raum für „mehr“ geben - Wir integrieren Spiel, Feier und Gemeinschaft. Wir feiern Gottesdienste. Religion lässt sich mit Fächern wie Deutsch, Geschichte oder Kunst verbinden. Wir unternehmen Exkursionen z.B. zu Kirchen oder Gedenkorten.

 
Schulgottesdienst am JAG mit großer Beteiligung

Einen Mitwirkendenrekord gab es beim diesjährigen weihnachtlichen Schulgottesdienst des JAG festzustellen: Die 8b stellten die Herdmanns und die Krippenspielgruppe dar, wobei sie von Engeln und Hirten der 5b verstärkt wurden. Die 5b machte sich auch stark für die Unterstützungsaktion des JAG für das Kinderheim in Nepal, welche eine Kollekte von 450€ einbrachte. Eine Klasse 7 stellte einen Chor und eine weitere Klasse verschenkte selbstgebastelte Segensengel. Die Schulband unterstützte den Gottesdienst musikalisch und die Schülerin der Q1 Johanne Hüster an der Orgel und die Bühnentechniker Jakob Lach und Johanna Riedesel schoben die Regler am neuen digitalen Mischpult. Aber keine Sorge: es waren immer noch reichlich Besucher da, die kräftig "Oh du fröhliche" sangen und sich über die Herdmanns im Krippenspiel amüsierten. In seiner Auslegung wies Schulpfarrer Henning Debus darauf hin, dass die bekanntesten Geschichten oft unbewegend bleiben und erst der unbefangene, neue Blick, wie ihn die Herdmanns zeigen, die Wahrheit der Weihnachtsgeschichte wieder zu offenbaren vermag.
Besonders ist den mitwirkenden Schülerinnen und Schülern zu danken, dem Organisator und Schulpfarrer Herrn Debus und hier besonders auch seinen Nerven. Frau Haase für die Betreuung der Chöre, Herrn Poplutz für die Engel und die Bühnentechnik und Johanne Hüster für ihr Orgelspiel und der evangelischen Kirchengemeidne Bad Berleburg für die freundliche Unterstützung und die Kirche.
Und nun ist es geschafft, der Schulalltag 2019 mündet in die Festtage zu Weihnachten und Neujahr!
Lasst uns froh und munter sein.

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