ECHT KUH-L: Sechstklässler forschen über nachhaltige Milchwirtschaft

„Vom Gras ins Glas“ - viele verschiedene Milchprodukte bestimmen unseren täglichen Speiseplan. Aber warum trinken wir eigentlich Milch? Aus was besteht Milch? Wo kommen Rinder her? Lohnt es sich Bio zu kaufen? Was versteht man unter nachhaltiger Landwirtschaft? Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b haben diese und weitere spannende Fragen in den letzten Wochen im Rahmen einer „Konferenz zur Revolutionierung der nachhaltigen Milchwirtschaft“, unter Anleitung und Betreuung von Frau Hesse-Wohlfarth und Frau Weiß, erforscht.

 
Rettungshunde des THW im Biologieunterricht

Ein freudiges Bellen erfüllte in der vergangenen Woche die Biologieräume des JAG, dicht gefolgt von vielen „Ooh“ und „Ist der süß“ Rufen. Denn die Klassen 6a und 6b hatten im Rahmen des Biologieunterrichts und der Unterrichtsreihe „Hund“ ganz besonderen Besuch aus dem THW Ortsverband Marburg: Lena Meier war mit ihren drei Rettungshunden angereist und zeigte den Schülerinnen und Schülern einmal hautnah, was so ein Rettungshund des THW alles kann, außer süß und flauschig sein natürlich.

Was ist drin im Dönerfleisch? - Molekulargenetik zum Anfassen

Anschaulicher Unterricht ist in der heutigen Zeit, bei immer komplexeren Inhalten, wichtiger denn je. Eine sinnvolle Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten erlebten Schüler des Biologie-Grundkurses der Q1 bei einem ganztägigen Praktikum am 21.11.19 in Olsberg. Dort besuchte der Kurs unter Leitung von Jutta Bisanz das Berufskolleg, um das Unterrichtsthema Molekulargenetik zu vertiefen und selbstständig Versuche durchzuführen. Ziel der Versuche war die Feststellung von Tierarten in bestimmten Lebensmitteln. Dazu waren mehrere Arbeitsschritte notwendig, sodass das Experiment zur Untersuchung der DNA etwa fünf Stunden dauerte. Die Schritte wurden in Kleingruppen erarbeitet. Jede Gruppe pipettierte zunächst einen sog. „Mastermix“ aus verschiedenen Lösungen zusammen. Zu diesem „Mastermix“ wurden dann in zwei kleineren Behältern DNA-Proben hinzugefügt und zusätzlich ein Behälter nur mit dem „Mastermix“ ohne DNA abgefüllt. Die Proben reichten von Wiener Würstchen bis hin zu verschiedenen Dönerfleichsorten. Dann wurden alle 3 Behälter in den Thermocycler, ein Gerät zur Vervielfältigung der DNA, gegeben. Um die genaue Tierart zu bestimmen,  wurden als nächstes Restriktionsenzyme genutzt, welche die DNA- Proben in kleine Abschnitte zerschneiden. Tierartenspezifisch hierbei sind die Schnittstellen der Enzyme und damit die Länge der DNA-Fragmente. Es folgte die Gelelektrophorese, ein Vorgang, mit dem die Länge der einzelnen DNA Fragmente festgestellt werden kann. Diese Ergebnisse konnten mithilfe zur Verfügung gestellter tabellarischer Daten verglichen und ausgewertet werden. Der Praktikumstag war äußerst interessant und informativ. Besonders hat es dem gesamten Kurs gefallen, dass man weg von theoretischen Inhalten gearbeitet und ein eigenes Ergebnis erhalten hat. Diese Art der Unterrichtsergänzung ist eine spannende Abwechslung und führt zu besserem Themenverständnis.

JAG am MoLab

Eingetauscht in die Tiefen der Molekularbiologie sind 29 Schülerinnen und Schüler der elften Klasse Anfang Mai.

Sie besuchten das Dortmunder MoLab, ein modernes Schülerlabor des Heisenberg Gymnaiums, in dem sie einmal selbst all´ die molekularbiologischen Methoden austesten konnten, von denen sie sonst nur in der Theorie im Biologieunterricht erfahren. Auf dem Programm stand es zum Beispiel, einmal selbst DNA zu isolieren und in der Gelelektrophorese auf Erfolg zu prüfen oder auch eine Polymerase-chain-reaction (PCR) durchzuführen. Dabei wurde schnell deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, auf hundertstel Milliliter genau zu pipettieren, geschweige denn mit der ungewohnten Laborpipette überhaupt richtig umzugehen.


Eine Gruppe widmete sich gar einer der neuesten Labormethoden, dem Microarray Chip. Mit Hilfe dieses Chips lassen sich in wenigen Arbeitsschritten verschiedene DNA-Proben auf beispielsweise Marker für Krebs untersuchen. Die Schülerinnen und Schüler des JAG allerdings wiesen „nur“ das Vorhandensein verschiedener Tierarten nach und bekamen so einen tollen Einblick in den Ablauf eines Labortages.
Abgesehen von der praktischen Arbeit, wurde natürlich auch die Theorie aller durchgeführter Labormethoden besprochen und erläutert – sicherlich eine hervorragende Vorbereitung für das nahende Abitur in 2017.

Bild Siegener Zeitung
Experiment mit Aha-Effekt

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Schüler untersuchten das Nervensystem von Regenwürmern

SZ 23.11.2017 ja  Forschen und experimentieren im Biologieunterricht – nicht immer bieten Schulen und Lehrpläne genügend Raum und Zeit für spannende Versuche. Dabei können Experimente den Erkenntnisprozess von Schülern erheblich unterstützen. Gleich mehrere Aha-Effekte erlebten gestern die Oberstufenschüler des Biologie- Leistungskurses des Johannes-Althusius- Gymnasiums (JAG) in Bad Berleburg. Unterstützt wurden die Schüler dabei von Andreas Westerwinter vom Projektbüro Biotechnologie. Das von der Bezirksregierung Arnsberg 2001 initiierte Projekt ermöglicht Schülern die Weiterbildung in moderner Biotechnologie, angewandter Biologie sowie Chemie. Regelmäßig wird der Biologie- und Chemielehrer des Berufskollegs Olsberg zum „Lehrer im Außendienst“, wie er selbst sagt. Zum Angebot zählen Kurse am Berufskolleg ebenso wie Laborworkshops und Schülerkurse an den interessierten Schulen selbst. „Dabei sollen alle Schulen des Regierungsbezirks die Möglichkeit haben, ihren Biologie- und Chemieunterricht durch geeignete Experimente praxis- und berufsnah zu gestalten“, erklärte Andreas Westerwinter die Intention des Projektbüros.

Zum Weiterlesen bitte den Anhang (pdf) öffnen.

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