







| Datei | Beschreibung | Ersteller | Dateigröße |
|---|---|---|---|
| Janina Wolf | 841 KB |
Wer kann schon von sich behaupten, dass seine Kunst in Schaufenstern einer Stadt ausgestellt wird? Schülerinnen und Schüler der 7c und der Q1 können das! Seit der vergangenen Woche können die aquarellierten Stadtansichten der Q1 sowie die Landschaftsmalereien der 7c in den Schaufenstern leerstehender Ladenlokale bestaunt werden.
Das Fach Religionslehre wird am JAG in Zusammenarbeit der evangelischen und der katholischen Kirche erteilt, was in der Region eine Besonderheit darstellt. Der ökumenische Lehrplan wurde gemeinsam erstellt und das Konzept von der Bezirksregierung in Arnsberg, dem Erzbistum Paderborn und der Evangelischen Kirche von Westfalen genehmigt. Die Lehrperson gehört zu einer der beiden Kirchen, es gibt aber nicht „Evangelische Religion“ oder „Katholische Religion“.
Es wird nicht der persönliche Glaube bewertet, sondern die Leistung, denn Religion ist ordentliches Schulfach. Religion baut in den Folgejahren thematisch immer aufeinander auf, bereitet auch auf Konfirmandenunterricht und Firmung vor und ist am JAG ein beliebtes Abiturfach.
Einige Fragen aus dem Unterricht:
| Ich - Du - Wir | Evangelisch sein, katholisch sein |
| Gott suchen – Gott erfahren – mit Gott reden | Jesus begegnet Menschen |
| Die Bibel lesen und verstehen | Wie es nach Jesus weiterging |
| Leben in der Schöpfungsgemeinschaft | Andere Religionen in der Umgebung erkunden |
| Feste feiern | Stille und Gebet |
1. Raum für die großen und kleinen Fragen des Lebens geben - Orientierung bei den Fragen nach dem Woher und Wohin des Lebens.
2. Transparent und offen sein - offen für Kinder verschiedener Glaubensrichtungen oder ohne Konfession. Alle sind herzlich eingeladen sich einzubringen.
3. Dem christlichen Glauben begegnen - Wir setzen uns mit Texten und Inhalten der Bibel und den Grundsätzen des Christentums auseinander.
4. Fähigkeit zum Dialog üben - Wir kommen ins Gespräch mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Dadurch lernen wir, ein friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft mit Menschen verschiedener Herkunft und Religionen zu unterstützen.
5. Freiheit greifbar werden lassen - Die Religionsfreiheit ist im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert. So ist ein freier Austausch über die Fragen des Lebens möglich.
6. Pluralismus leben - In einer vielgestaltigen Gesellschaft finden wir unterschiedliche Antworten auf die Grundfragen des Lebens.
7. Verantwortliches Leben fördern: Ethik - Suche nach Antworten auf die Frage nach verantwortungsbewusstem und gelingendem Leben, Respekt und Solidarität, nach Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.
8. Selbstfindung unterstützen - über sich selbst nachdenken.
9. Mit Grenzen des Lebens umgehen - Wir sprechen über schwierige Erfahrungen wie Sterben und Tod, Trauer und Leid.
10. Raum für „mehr“ geben - Wir integrieren Spiel, Feier und Gemeinschaft. Wir feiern Gottesdienste. Religion lässt sich mit Fächern wie Deutsch, Geschichte oder Kunst verbinden. Wir unternehmen Exkursionen z.B. zu Kirchen oder Gedenkorten.
Am 9. Dezember tauchten unsere 9. Klassen in die Welt der professionellen Fotografie ein.
Durch eine interkommunale Kooperation wurde es möglich, echte Experten-Power nach Bad Berleburg zu holen. Im intensiven Workshop gab Jenny Jacoby, Profi-Fotografin aus Hamburg, spannenden Einblicke in die Grundlagen der Fotografie – stets mit dem Fokus auf Mut zur eigenen Perspektive.







Bei einem Stadtrundgang am 10.11.2025, einen Tag nach dem Gedenktag für die Pogromnacht des Jahres 1938, führte uns, die Religionskurse der Klasse 7, die Stadtarchivarin Frau Riedesel auf den Spuren jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger durch die Innenstadt Bad Berleburgs. Wir lernten, dass Juden, die ab dem 17. Jahrhundert in der Stadt lebten, gegen Schutzgeld vor Verfolgung geschützt waren, aber lange Zeit keine Bürgerrechte besaßen und nur wenige Berufe ausüben durften.
Auf dem Weg zur früheren Synagoge hielten wir an der Emil-Wolff-Straße 9 bei Stolpersteinen der Familie Goldschmidt an und lernten ihr Schicksal während der Verfolgungen der NS-Zeit kennen. Die meisten jüdischen Bewohner dieser Straße wurden 1942 oder 1943 in Theresienstadt, Treblinka oder Auschwitz ermordet, nur wenige überlebten durch frühzeitige Flucht in andere Länder. Dabei lernten wir, dass Flucht gar nicht leicht und nicht für alle möglich gewesen wäre, weil Länder wie die USA nur eine begrenzte Zahl an Geflüchteten aus Deutschland aufnehmen wollten.
Zum Abschluss sollten wir anhand des Aussehens der Häuser in der Jakob-Nolde-Straße herausfinden, welches Haus die frühere Synagoge ist. Auffällig ist das zusätzliche Stockwerk, da der frühere Gottesdienstraum hoch war. Da an der Synagoge 1938 nur die Innenausstattung verwüstet und die heiligen Gegenstände öffentlich verbrannt worden waren, während ein Schwelbrand gelöscht wurde, baute man sie danach zu einem Wohnhaus um: die heutige Hausnummer 22.
Die Exkursion gab vielen von uns zu denken.
Bericht 2024, von Emma und Celine:
Am 13.11.2024 lernten wir, die Religionskurse der 7a und 7b, bei einem Rundgang mit unserer Stadtarchivarin Frau Riedesel etwas über das frühere Leben der Juden in Bad Berleburg. Als erstes haben wir den alten Friedhof der Juden in Bad Berleburg gesehen. Das Grundstück war klein, schief und man sah ihm sein Alter an. Die Grabsteine waren alt und schief, manche Steine waren mit Efeu bewachsen. Es gab Gräber ohne und mit Grabsteinen, neue und alte Gräber, auf Deutsch und Hebräisch. Uns ist aufgefallen, dass auf manchen Gräbern Steine gestapelt wurden. Frau Riedesel hat uns dann erklärt, dass das als Andacht dient.
Wir haben auch Stolpersteine gesehen und haben geguckt, wohin die Juden geflüchtet sind oder wo sie getötet worden sind. Beispielsweise war ein Familienvater nach England ausgewandert und wollte seine Familie nachholen, doch dann begann der Zweite Weltkrieg. Es war ein sehr aufregender und spannender Rundgang für uns.
treffender als dieser Songtitel kann man „JAG in Concert 2025“ wohl kaum beschreiben. Wahrlich heiß her ging es letzten Mittwoch in der Aula beim alljährlichen Schulkonzert, das durch diverse Terminüberschneidungen gleich zweimal verschoben werden musste und nun treffsicher auf dem heißesten Tag des Jahres landete.
Nichtsdestotrotz fanden sich sowohl sämtliche Musiker als auch erfreulich viele Zuhörer tapfer bei bestem Freibadwetter in der abgedunkelten, dezent aufgeheizten Aula des JAGs ein. Und? Sie sollten es nicht bereuen. Souverän wurden sie von Nelli Rath und Marie Vetter (EF) durch das vielfältige und abwechslungsreiche Programm geführt.
Es reichte von ersten großen Auftritten der Streicher und Bläser des Musikprojekts über ein vielversprechendes Debüt der Band „Schlafentzug“ bis zum musikalischen Urgestein des JAGs - der Schulband. Mithilfe raffinierter Lichteffekte der Bühnentechnik-AG vermochte es der kleine aber feine Chor AChorbatik, das Publikum zu verzaubern. Beeindrucken konnte auch Lotta Nowak (5b), die mutig vor der vollbesetzten Aula am Klavier „Faded“ von Alan Walker darbot. Als ganze Klasse trat die Klasse 7a in Erscheinung und präsentierte gleichermaßen konzentriert, energiegeladen und mit viel Freude an der Sache ihren „JAG-Rap“ zum Schuljubiläum.
Allen Ausführenden, die zu diesem unvergesslich heißen musikalischen Konzert beigetragen haben, sei von Herzen gedankt!
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