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Französisch als 2. Fremdsprache

Der Unterricht in Französisch wird mit Hilfe eines ganz neuen Lehrwerks vom Cornelsen-Verlag gestaltet: „À plus!“ Das Konzept beinhaltet viele Videos und Audios mit authentischem Französisch, es ist daher sehr anschaulich und auch motivierend für die Schülerinnen und Schüler. Sie hören und sehen sehr viel Französisch und kommen schnell ans Sprechen.

Es steht viel Begleitmaterial für die Schüler/innen (cahier de vacances, Fit für Klassenarbeiten, Grammatikübungen, Wortschatztrainer, etc.) zur Verfügung. Auch für den traditionellen Teil des Unterrichts, die Grammatikvermittlung, gibt es eine sehr schön gestaltete, anschaulich und gut erklärende Grammatik.

Mit der Wahl von Französisch als zweiter Fremdsprache haben Schüler/innen die Möglichkeit, an der DELF-AG teilzunehmen. Dies ist eine freiwillige Stunde pro Woche mehr, in der Schüler/innen in vier verschiedenen Kompetenzen besonders fit werden können: Hörverstehen, Leseverstehen, Textproduktion und mündliche Kommunikation.

Außerdem bietet die Wahl von Französisch als Fremdsprache die Möglichkeit, am Frankreichaustausch teilzunehmen. Sobald die Corona-Pandemie es zulässt, soll der Kontakt zum französischen Gymnasium Pierre-Gilles-de-Gennes in Cosne-sur-Loire wieder aufgenommen werden und ein Austausch mit Unterbringung in französischen Gastfamilien organisiert werden. Dies beinhaltet auch einen Tagesausflug nach Paris! Im Gegenzug nehmen die Schüler/innen, die am Austausch teilnehmen, einen französischen Gastschüler/eine französische Gastschülerin bei sich auf.

An diese Momente erinnern sich die Schüler/innen später gern, genauso wie an das gemeinsame Crêpes-Backen!!!

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Französisch als Differenzierungsfach ab Klasse 9

  • Grundsätzliches
    - Der Französischunterricht hat als moderner Fremdsprachenunterricht die kommunikative Kompetenz als Ziel, d.h. die Schüler/innen sollen befähigt werden, sich in möglichst vielfältigen Situationen im französischsprachigen Ausland zurechtzufinden.
    - Schüler/innen sollten Spaß haben, ihren Wortschatz kontinuierlich zu erweitern. Sie sollten analytische Fähigkeiten mitbringen, um die französische Grammatik zu verstehen (sie ist ähnlich komplex wie die lateinische). Sie sollten darüber hinaus Freude am Sprechen einer lebendigen Fremdsprache haben.

 

  • Inhaltliche Elemente
    Im Französischunterricht werden neben der kontinuierlichen Erweiterung des Wortschatzes und dem Erlernen der Basisgrammatik folgende kommunikative Kompetenzen geschult: Hören und Lesen von authentischen Materialien bzw. Texten, Schreiben von Texten (z. B. E-Mails und Briefe) und Sprechen (z. B. in monologischer und dialogischer Form, als Gruppendiskussion).

 

  • Weitere Vorteile des Französischlernens:
    - In Klasse 9 und 10: Austauschprogramm mit dem Lycée Pierre-Gilles-de Gennes in Cosne im Burgund (einer landschaftlich sehr reizvollen Region) mit einem Tagesausflug nach Paris ⇒ musste in diesem Sommer wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden!
    - DELF-Zertifikat (Diplôme d’Études en Langue Francaise) ⇒ weltweit gültiges Französischdiplom, das an unserer Schule und auch auswärts abgelegt werden kann!

 

  • Beratung
    - Arbeit mit dem Lehrbuch „Le Cours intensif“ vom Klett-Verlag
    - Bei Fragen stehen Ihnen/Euch alle Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Französisch gerne zu Verfügung.

 

JAGler geehrt für lateinische Nachrichtensendung

Für eine besondere Projektarbeit wurden am vergangenen Montag eine Schülerin und 5 Schüler des Lateinkurses der Jahrgangsstufe 10 bei einer feierlichen Veranstaltung am Kölner Friedrich-Wilhelm-Gymnasium geehrt und ausgezeichnet.

Im Rahmen der Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen / Latein hatten unsere JAGler mit Hilfe der betreuenden Lateinlehrer des JAG eine Nachrichtensendung in lateinischer Sprache als Filmbeitrag produziert. Der Kurzfilm kann am Ende des Artikels angeschaut werden.

JAG bei der Preisverleihung im Bundeswettbewerb Latein in Münster

Herausragend vertreten war das JAG mit insgesamt drei Preisträgern bei den Preisverleihungen im Bundeswettbewerb Latein in Münster. Mit Jakob Reinhard, Annegret Biechele und Ricardo Bisanz machten sich insgesamt die drei erfolgreichsten Wettbewerbsteilnehmer der Fachschaft Latein des JAG auf den langen Weg zum Schillergymnasium in Münster, wo die landesweit besten Schülerinnen und Schüler in einer Feierstunde geehrt wurden.
Am Wettbewerbstag im Januar hatten sich die drei Vertreter des JAG ausgesprochen anspruchsvollen Herausforderungen stellen müssen, die über das schulisch Geforderte weit hinaus gingen. Dazu gehörten neben der obligatorischen Übersetzung eines lateinischen Textes ohne Hilfsmittel eine in der alten Sprache Latein besonders knifflige Hörverstehensaufgabe, das Verstehen eines italienischen Textes aus einem Reiseführer über Neapel nur mit Hilfe der eigenen Lateinkenntnisse und Fragen zur griechisch-römischen Antike.
In Münster durften die drei JAGler nun in Begleitung des betreuenden Fachlehrers Haberkorn den  verdienten Lohn für die Mühen einheimsen. Dieser bestand aus reichhaltigen Buchgeschenken, römischen Münzen, Geldpräsenten und besonders gestalteten Urkunden. Die feierliche Rahmenveranstaltung erwies sich als kurzweilig-unterhaltsam durch die Vorstellung von Schülerprojekten und durch zum Teil auf Latein gehaltene Laudationes / Lobesreden unter anderem von Fachvertretern der Bezirksregierung und des Schulministeriums in Düsseldorf.
Eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde so die Tatsache, dass die vermeintlich tote Sprache auch am JAG noch ziemlich quicklebendig ist.
Francemobil am JAG


Das FranceMobil ist wieder on Tour und machte letzte Woche auch Station am JAG: Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Institut français Deutschland haben mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung den Startschuss gegeben für zwölf französische Lektorinnen und Lektoren, die  ein Jahr lang durch Deutschland fahren, um Schülerinnen und Schüler spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern.

Auch in Nordrhein-Westfalen ist ein Lektor mit seinem Francemobil unterwegs: Maxime Ruelleu, ein 26 Jahre alter Franzose, der seinen Master in Interkulturellen Studien macht, besucht hier Schulen und Ausbildungsstätten. So hat er mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 7 und 8 jeweils eine Schulstunde verbracht, um ihnen als Muttersprachler die französische Sprache und Kultur näher zu bringen. So durften die Französisch-Lerngruppen spielerisch über französische Zungenbrecher stolpern und aktuelle französische Musik kennenlernen und dabei ihre eigenen Französischkenntnisse erproben, auch wenn es ein bisschen Mut und Überwindung erfordert, sich mit einem Muttersprachler zu unterhalten.
Das Programm FranceMobil wurde 2002 von der Robert Bosch Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufen. FranceMobil steht unter der Schirmherrschaft des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit und des französischen Ministers für Bildung.
Die Programme FranceMobil in Deutschland und sein Pendant mobiklasse.de in Frankreich wurden 2004 für ihr vorbildliches Engagement in der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

Wir hoffe, auch im kommenden Schuljahr das Francemobil wieder am JAG begrüßen zu dürfen.

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