Was ist drin im Dönerfleisch? - Molekulargenetik zum Anfassen

Anschaulicher Unterricht ist in der heutigen Zeit, bei immer komplexeren Inhalten, wichtiger denn je. Eine sinnvolle Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten erlebten Schüler des Biologie-Grundkurses der Q1 bei einem ganztägigen Praktikum am 21.11.19 in Olsberg. Dort besuchte der Kurs unter Leitung von Jutta Bisanz das Berufskolleg, um das Unterrichtsthema Molekulargenetik zu vertiefen und selbstständig Versuche durchzuführen. Ziel der Versuche war die Feststellung von Tierarten in bestimmten Lebensmitteln. Dazu waren mehrere Arbeitsschritte notwendig, sodass das Experiment zur Untersuchung der DNA etwa fünf Stunden dauerte. Die Schritte wurden in Kleingruppen erarbeitet. Jede Gruppe pipettierte zunächst einen sog. „Mastermix“ aus verschiedenen Lösungen zusammen. Zu diesem „Mastermix“ wurden dann in zwei kleineren Behältern DNA-Proben hinzugefügt und zusätzlich ein Behälter nur mit dem „Mastermix“ ohne DNA abgefüllt. Die Proben reichten von Wiener Würstchen bis hin zu verschiedenen Dönerfleichsorten. Dann wurden alle 3 Behälter in den Thermocycler, ein Gerät zur Vervielfältigung der DNA, gegeben. Um die genaue Tierart zu bestimmen,  wurden als nächstes Restriktionsenzyme genutzt, welche die DNA- Proben in kleine Abschnitte zerschneiden. Tierartenspezifisch hierbei sind die Schnittstellen der Enzyme und damit die Länge der DNA-Fragmente. Es folgte die Gelelektrophorese, ein Vorgang, mit dem die Länge der einzelnen DNA Fragmente festgestellt werden kann. Diese Ergebnisse konnten mithilfe zur Verfügung gestellter tabellarischer Daten verglichen und ausgewertet werden. Der Praktikumstag war äußerst interessant und informativ. Besonders hat es dem gesamten Kurs gefallen, dass man weg von theoretischen Inhalten gearbeitet und ein eigenes Ergebnis erhalten hat. Diese Art der Unterrichtsergänzung ist eine spannende Abwechslung und führt zu besserem Themenverständnis.

 
JAG am MoLab

Eingetauscht in die Tiefen der Molekularbiologie sind 29 Schülerinnen und Schüler der elften Klasse Anfang Mai.

Sie besuchten das Dortmunder MoLab, ein modernes Schülerlabor des Heisenberg Gymnaiums, in dem sie einmal selbst all´ die molekularbiologischen Methoden austesten konnten, von denen sie sonst nur in der Theorie im Biologieunterricht erfahren. Auf dem Programm stand es zum Beispiel, einmal selbst DNA zu isolieren und in der Gelelektrophorese auf Erfolg zu prüfen oder auch eine Polymerase-chain-reaction (PCR) durchzuführen. Dabei wurde schnell deutlich, dass es gar nicht so einfach ist, auf hundertstel Milliliter genau zu pipettieren, geschweige denn mit der ungewohnten Laborpipette überhaupt richtig umzugehen.


Eine Gruppe widmete sich gar einer der neuesten Labormethoden, dem Microarray Chip. Mit Hilfe dieses Chips lassen sich in wenigen Arbeitsschritten verschiedene DNA-Proben auf beispielsweise Marker für Krebs untersuchen. Die Schülerinnen und Schüler des JAG allerdings wiesen „nur“ das Vorhandensein verschiedener Tierarten nach und bekamen so einen tollen Einblick in den Ablauf eines Labortages.
Abgesehen von der praktischen Arbeit, wurde natürlich auch die Theorie aller durchgeführter Labormethoden besprochen und erläutert – sicherlich eine hervorragende Vorbereitung für das nahende Abitur in 2017.

Bild Siegener Zeitung
Experiment mit Aha-Effekt

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Diese Datei herunterladen (sz-2017-11-23-Nervensystem-von-Regenwuermern.pdf)sz-2017-11-23-Nervensystem-von-Regenwuermern.pdf Clemens Binder375 KB

Schüler untersuchten das Nervensystem von Regenwürmern

SZ 23.11.2017 ja  Forschen und experimentieren im Biologieunterricht – nicht immer bieten Schulen und Lehrpläne genügend Raum und Zeit für spannende Versuche. Dabei können Experimente den Erkenntnisprozess von Schülern erheblich unterstützen. Gleich mehrere Aha-Effekte erlebten gestern die Oberstufenschüler des Biologie- Leistungskurses des Johannes-Althusius- Gymnasiums (JAG) in Bad Berleburg. Unterstützt wurden die Schüler dabei von Andreas Westerwinter vom Projektbüro Biotechnologie. Das von der Bezirksregierung Arnsberg 2001 initiierte Projekt ermöglicht Schülern die Weiterbildung in moderner Biotechnologie, angewandter Biologie sowie Chemie. Regelmäßig wird der Biologie- und Chemielehrer des Berufskollegs Olsberg zum „Lehrer im Außendienst“, wie er selbst sagt. Zum Angebot zählen Kurse am Berufskolleg ebenso wie Laborworkshops und Schülerkurse an den interessierten Schulen selbst. „Dabei sollen alle Schulen des Regierungsbezirks die Möglichkeit haben, ihren Biologie- und Chemieunterricht durch geeignete Experimente praxis- und berufsnah zu gestalten“, erklärte Andreas Westerwinter die Intention des Projektbüros.

Zum Weiterlesen bitte den Anhang (pdf) öffnen.

Im November 2013 fand erneut der Informatik Biber Wettbewerb - einem Informatikwettbewerb für die Klassenstufen 5 bis 13 - statt. Die Schülerinnen und Schüler der NAWI- und Informatikkurse hatten wieder die Möglichkeit, am Wettbewerb teilzunehmen. Unter den 206.430 TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland befanden sich 85 Schülerinnen und Schüler des JAG, somit war die Teilnehmerzahl unserer Schule so hoch wie noch nie.

Sieben Schülern gelang es in diesem Jahr einen zweiten Preis zu ergattern: Simon Hermann Achenbach, Paul Röße (beide Klasse 8), Elias Homrighausen, Felix Nordmann, Maurice Ullmann (alle Klasse 9), Felix Passia und Sven Völkel (beide Jgst. 11).

 

Der Informatik-Biber wird von der Gesellschaft für Informatik (GI), dem Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. In der „Biberwoche“ hatten die registrierten Schülerinnen und Schüler 40 Minuten Zeit, über den (Online-)Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Informatik zu schwitzen. Vorkenntnisse waren übrigens nicht notwendig.

Die Teinehmerinnen und Teilnehmer an der Schulrunde der Matheolympiade 2019/20
Eine Ära endet beim Jubiläum „10 Jahre Mathematikolympiade am JAG“

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Diese Datei herunterladen (2020-01-27-Mathe-Olympiade-NRW-Landesrunde-Teilnehmer-1.pdf)Bericht der Siegener Zeitung zur Kreisrunde Siegen-Wittgenstein Super User405 KB

Vor 10 Jahren hat Mathelehrer Thorsten Mankel auf Wunsch seines damaligen Schülers Johannes Möldner den Wettbewerb Mathematikolympiade am Johannes-Althusius-Gymnasium gestartet. Zahlreiche Preise wurden bis heute auf der Regionalebene und auch der Landesebene „errechnet“.

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Känguru-Wettbewerb 2019
Mathe-Asse des JAG messen sich im Känguru-Wettbewerb

Die Schüler_innen des Johannes-Althusius-Gymnasiums erzielen erfreuliche Ergebnisse!

Zum 25. Jubiläum des Känguru-Wettbewerbs stellten sich auch dieses Jahr bundesweit über 960.000 Schülerinnen und Schüler aus etwa 11.800 Schulen den mathematischen Knobel- und Rechenaufgaben. Der Wettbewerb findet seit 1995 statt und erhält durch steigende Teilnehmerzahlen zunehmend Zuspruch. Neben Deutschland nehmen fast 80 weitere Länder weltweit am Känguru-Wettbewerb teil, insgesamt rund sechs Millionen Schülerinnen und Schüler!

Matheolympiade: Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Schulrunde 2018/19

Bei der diesjährigen Mathematikolympiade errangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des JAGs große Erfolge. An der Schulrunde, die zum 9. Mal durchgeführt wurde, nahmen Marie Vetter, Magalie Wegener (beide 5a), Simon Brandt (5b), Larissa Nölling, Collin Wick (beide 6b), Mika Hoffmann, Paul Reinhard, Paul Weller (alle 8b), Justus Nordmann, Judith Peter (beide 8c) und Jakob Reinhard (Q1) teil. Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler qualifizierten sich für den weiteren Wettbewerb auf Regionalebene.

      

      Initiative Fördern statt Sitzenbleiben - Komm mit!

      JAG: Erstes Gymnasium in Südwestfalen mit Berufswahl-SIEGEL

Das Johannes-Althusius-Gymnasium ist Kooperationspartner von:

      Bundesagentur für Arbeit

     Sparkasse Wittgenstein

     AOK

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     Philipps-Universität Marburg

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